Wir präsentieren die neue Publikation „Koloniale Kontinuitäten in der Berliner Medizin und Gesundheitsversorgung“.
Mit den Autor*innen diskutieren wir koloniale und rassistische Strukturen im Gesundheitswesen und Perspektiven für eine dekoloniale Praxis.
Ort folgt. Weitere Infos bald.
Posts by Decolonize Berlin
Ein schmerzvoller Besuch - die Familie Molelia kämpft um die Rückführung ihrer Ahnen
Zu hören in der ARD-Audiothek:
www.ardaudiothek.de/episode/urn:...
Neue Publikation:
Koloniale Kontinuitäten in der Berliner Medizin und Gesundheitsversorgung -
Machtkritische Ansätze zu Dekolonisierung und Antirassismus
Hier zum download als PDF:
decolonize-berlin.de/de/medizin-s...
In Deutschland wurde der Black History Month anfang der 90er in berlin von Patricia Elcock, Danny Hafke und Mike Reichel initiiert und von organisationen wie der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland maßgeblich getragen und organisiert.
auch in deutschland machen jedes jahr initiativen und zivilgesell-schaftliche akteur*innen auf ihre veranstaltungen aufmerksam, leisten bildungsarbeit und schaffen anlässe, sich mit schwarzer und diasporischer geschichte in deutschland auseinanderzusetzen. aber schwarze geschichte ist nicht auf einen monat begrenzt. und sie ist nicht nur ein rückblick in die vergangenheit.
Wir wollen mit dem BHM auf langjährige Traditionen und Kämpfe, Vereine und Akteur*innen aufmerksam machen und dabei den Berlin-Bezug betonen. Bleibt dran!
Black History Month 2026
Der Black History Month ist ein jährlich im Februar stattfindender Zeitraum, der Schwarze Geschichte(n), Errungenschaften und Widerstand sichtbar macht. Schwarze Geschichte wurde und wird in der wissensproduktion und in der kollektiven erinnerung systematisch ausgeblendet, verkürzt und verzerrt. Der Black History Month existiert, damit Schwarze Geschichte selbst-ermächtigt, ganzheitlich und aus schwarzer perspektive erzählt wird.
aber woher kommt der black history month eigentlich? seine tradition reicht bis ins jahr 1926 in den usa zurück. initiiert von Carter G. Woodson, damals noch im rahmen einer einzelnen woche im februar. in den 1970ern riefen aktivist*innen auf, die woche auf einen monat auszuweiten. 1986 wurde in den usa der februar gesetzlich zum national black history month erklärt. vor allem schulen und andere öffentliche einrichtungen sollen den monat nutzen, um schwarze geschichte(n) sichtbar zu machen.
100 Jahre Black History Month! ✊🏼✊🏽✊🏾✊🏿
Wir wollen euch diesen Monat einige Biografien, wichtige Daten sowie unsere Mitgliedsorganisationen vorstellen.
Foto von Tahir Della aus Artikel in der taz vom 31.1.2026
Dekolonial Erinnern in Deutschland: Bewegendes, sehr persönliches und sehr politisches Interview mit Tahir Della @isdbund.bsky.social @decolonizeberlin.bsky.social in @taz.de.
Danke @tahirdella.bsky.social & @memarnia.bsky.social!
@tnflorvil.bsky.social @rjmauk.bsky.social
👉 taz.de/!6147444/
Dekoloniale Zukünfte für Berlin
Utopien denken - was verändert sich, wenn koloniale Machtsturkturen angebaut sind?
Meldet euch an zum Workshop am 14. Februar:
decolonize-berlin.de/de/events/bu...
Unser Jahresbericht „Utopie als Widerstand“ ist da!
Dekolonisierung sichtbar machen – von Erinnerungspolitik & Umbenennungen über Anti-Schwarzen Rassismus bis hin zu Reparationen und digitalen Zukunftsbildern.
Jetzt als PDF: decolonize-berlin.de/de/koordinie...
Warum Kulturstaatsminister Wolfram Weimer den Kolonialismus aus dem staatlichen Gedenken gestrichen hat. Mein Interview mit Ibou Diop www.sueddeutsche.de/kultur/ibou-...
Zum vollständigen Beitrag gelangt ihr hier:
decolonize-berlin.de/de/dekolonis...
Im Jahr 2025 standen wir vor der Frage, wie wir unsere Arbeit für eine dekoloniale Gesellschaft angesichts politischer Verschiebungen und multipler Krisen weiterführen können.
Unsere Antwort bleibt klar: weitermachen, vernetzen, utopisch denken.
Offener Brief fordert Kolonialismus-Erinnerung – Ein Gespräch mit Tahir Della
www.deutschlandfunk.de/offener-brie...
Gemeinsame Pressemitteilung: Offener Brief – Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus Aufarbeitung und Erinnerung
Hier geht es zum Offenen Brief: decolonize-berlin.de/de/pressemit...
Mitzeichnung über den Link weiterhin möglich!
LAUNCH: 09.12. ab 16 Uhr im Berlin Global Village! ✨
Bald ist es soweit: Unser neues Bildungsmaterial für Lehrkräfte wird veröffentlicht!
👉 Jetzt für die Veranstaltung anmelden:
decolonize-berlin.de/de/events/bu...
LAUNCH: 09.12. ab 16 Uhr im Berlin Global Village! ✨
Bald ist es soweit: Unser neues Bildungsmaterial für Lehrkräfte wird veröffentlicht!
👉 Jetzt für die Veranstaltung anmelden:
decolonize-berlin.de/de/events/bu...
Tagesspiegel am 15.11.2025: „Neu ist dieser Prozess nicht: Bereits 2019 hatte sich der Senat vorgenommen, in der gesamten Stadt kritischer auf die Vergangenheitsbewältigung zu blicken. Ein Beispiel dafür, wie komplex dieses Vorhaben ist, findet man auf dem Friedhof am Columbiadamm. Dort steht der sogenannte „Hererostein“ – gewidmet nicht den Herero, sondern sieben deutschen Soldaten, die zwischen 1904 und 1907 in Deutsch-Südwestafrika starben. Seit vielen Jahren gibt es Proteste an dem Gedenkstein, regelmäßig wird er mit roter Farbe beschmiert. 2009 wurde vor dem Stein eine Platte in Form der heutigen Staatsgrenzen Namibias in den Boden eingelassen. Doch die Gräueltaten werden bis heute nicht als das benannt, was sie waren: ein Völkermord. Auch die Namen der Völker, der Herero und Nama, bleiben auf der Platte unerwähnt. Solche Leerstellen zeigen, wie schwer sich Deutschland mit seiner kolonialen Vergangenheit tut. Erst in jüngster Zeit begann in Berlin die Umbenennung vieler Orte. So wurde die Petersallee, die an den Kolonialverbrecher Carl Peters erinnerte, erst 2024 nach einer namibischen Unabhängigkeitsaktivistin in Anna-Mungunda-Allee umbenannt. Diese Umbenennungen sind mehr als symbolische Akte. Sie gehören zu einem Prozess, den man Dekolonisierung nennt – dem bewussten Abbau kolonialer Narrative. Es geht nicht nur darum, Schilder auszutauschen, sondern darum, wem wir Raum geben: in unserer Erinnerung, in unseren Städten, in unserer Sprache. Dass diese Orte heute sichtbar sind, ist zivilgesellschaftlichem Engagement zu verdanken. Programme wie die Städtepartnerschaft schaffen einen Rahmen für Initiativen der Verständigung. Dekoloniale Stadttouren führen durch den Wedding, im Museum Neukölln reflektiert eine Ausstellung den Hererostein. Gerade im Jubiläumsjahr zeigt sich: Wer eine enge Verbindung zu Windhoek beansprucht, muss ehrlich mit ihrem Ursprung umgehen. Dazu gehört, historische Schuld nicht nur still anzuerkennen, sondern sie auch zu benennen.“
@tagesspiegel.de: „Städtepartnerschaft mit Windhoek: Berlin muss die Schuld benennen“
Frage an Kai Wagner @regberlin.bsky.social: Wann präsentiert Senat gesamtstädt. Erinnerungskonzept?
@decolonizeberlin.bsky.social @isdberlin.bsky.social @sharondoduaotoo.bsky.social @matthiashenkel.bsky.social
Together with the GLOBAL REPARATIONS HUB , we are thrilled to invite you to the REPARATIONS NOW Conference on Wednesday, November 12, 2025 — in person in Berlin or online!
Register now: decolonize-berlin.de/de/events/bu...
Konferenz "Reparations now!"
12.11.2025
15:30–20:00
Berlin Global Village
@decolonizeberlin.bsky.social
decolonize-berlin.de/de/events/bu...
Die neuen Leitlinien zum Umgang mit Kulturgütern und Ahn*innen aus kolonialen Kontexten bleiben hinter ihren Ansprüchen zurück.
Unsere gemeinsame Stellungnahme von Berlin Postkolonial - Decolonize Berlin - Flinn Works
decolonize-berlin.de/de/verein/le...
Conference: Reparations now!
Join us on Nov 12 at Berlin Global Village for the #ReparationsNow conference + launch of the Reparations Hub.
12.11.2025 15:30–20:00
Am Sudhaus 2, 12053 Berlin
Berlin Global Village
Register here: decolonize-berlin.de/de/events/bu...
Bald erinnert der Martha-N’dumbe-Platz in Berlin an sie. Wir möchten mit diesem Beitrag einen Blick auf die Lebensgeschichte von Martha werfen und euch zum Umbenennungsfest am 18. Oktober einladen!
Martha N’dumbe wurde 1902 in Berlin geboren – als Tochter einer Hamburgerin und eines Kameruners, der im Zuge der deutschen Kolonialausstellung nach Berlin kam.
Ihr Leben erzählt von Rassismus, Kolonialismus und Ausgrenzung – aber auch von Sichtbarkeit und Erinnerung.
Das zivilgesellschaftliche Erinnerungskonzept „Kolonialismus Erinnern“ wurde jetzt offiziell veröffentlicht – nach drei Jahren intensiver Zusammenarbeit von Initiativen, Wissenschaft, Kunst und Communities.
Das Konzept zum Download unter:
kolonialismus-erinnern.de#konzept
Morgen in Berlin:
Verhandlungen ohne die Betroffenen? Versöhnung ohne Gerechtigkeit?
Eine Diskussion über den Umgang Deutschlands und Namibias mit Völkermord und Kolonialverbrechen
Weitere Infos hier: www.ecchr.eu/veranstaltun...
Wir benötigen noch 300 € für das Fest und freuen uns über eure solidarische Spende!
Spenden unter decolonize-berlin.de/de/spenden
Aufruf für solidarische Unterstützung für die Umbenennungsfeier "Martha Ndumbe Platz" in Berlin
Wir feiern am 18. Oktober die Umbenennung des Nettelbeckplatzes in Martha-Ndumbe-Platz – zu Ehren der Schwarzen Berlinerin Martha Ndumbe (1902–1945) und für eine dekolonisierte Erinnerungskultur.
Nach über 30 Jahren Engagement von Schwarzen, afrodiasporischen und solidarischen Initiativen ist es endlich soweit: Die M*Straße trägt nun offiziell den Namen Anton-Wilhelm-Amo-Straße.
Unsere Pressemitteilung zur Umbenennung:
decolonize-berlin.de/de/pressemit...
Wir haben was zu feiern!
Die Anton-Wilhelm-Amo-Straße in Berlin wird eingeweiht!
Das wollen wir gemeinsam mit euch feiern - Am 23. August ab 14 auf dem Hausvogteiplatz - Berlin Mitte
Wir feiern gemeinsam diesen historischen Schritt gegen Rassismus und koloniale Kontinuitäten im öffentlichen Raum – mit Musik, Redebeiträgen, Austausch und Sichtbarkeit.
Amo steht für Widerstand, Selbstbehauptung und afrodiasporisches Wissen – jetzt bekommt er den Platz, der ihm zusteht.
Feierliche Umbenennung: M*Straße wird zur Anton-Wilhelm-Amo-Straße!
23.08.2025 14:00 | Anton-Wilhelm-Amo-Straße (Hausvogteiplatz), 10117 Berlin
Nach über 30 Jahren Engagement ist es endlich soweit:
Die M*Straße bekommt einen neuen Namen – Anton Wilhelm Amo wird geehrt.