gegen ein Juni-Doppelbudget, das die Ausgaben fixiert - sofern man danach eben hinsichtlich des lediglich indikativ geplanten Defizitziels situationselastisch bleibt. Vielmehr würde es der Logik der neuen EU-Fiskalregeln entsprechen, die prozyklische Konsolidierung stärker vermeiden wollen.
Posts by Georg Feigl
... werden, weil das nicht im Sinne des Budget-Verfassungsgrundsatz eines sicherzustellenden gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts wäre, also insb. Konjunktur, Beschäftigung, Gleichstellung und Verteilung weiter belasten würde.
5. Das spricht noch nicht ...
... angestrebtes Gesamtvolumen von ca. 0,5 % des BIP wäre verkraftbar, wenn die Maßnahmen gut gewählt sind (vgl. unten)
4. Kommt es zu einer Rezession wie etwa im pessimistischen OeNB-Szenario, sind die Defizitziele nicht mehr zu halten. Die Konsolidierung sollte dann aber auch nicht verschärft ...
... für 2027 bleiben, die es mittelfristig zu adressieren gilt.
3. Es hängt aber alles von der Konjunktur- und Beschäftigungsentwicklung ab. Bleibt sie wie zuletzt von @gfelbermayr.bsky.social präsentiert, macht es Sinn, sie 2027 zu schließen. Ein von @markusmarterbauer.bsky.social ...
Im #Fiskalrat werden wir über die Ableitungen noch sprechen, aber meine persönlichen Schlüsse aus der Büroprognose:
1. gut, dass das Budgetziel 2026 neuerlich übertroffen werden könnte
2. selbst wenn man die aufgegleisten, aber noch nicht implementierten Maßnahmen, einrechnet, wird eine Lücke ...
IMF analysis: Wars cause large, lasting economic losses in affected countries and spillovers to others - often worse than financial crises or natural disasters. Recovery dependent on sustained peace: War contributes to inflationary pressures. Early macro stabilization important.
Teilzeitfakten statt Teilzeitmythen: Die steigende Teilzeitquote führt dazu, dass insgesamt und durchschnittlich mehr gearbeitet wird. Wie kann das sein?
Viele Menschen sind in Teilzeit erwerbstätig, die es sonst gar nicht wären.
www.awblog.at/Arbeit/Mehr-...
Umfassendere Analyse zur Prognose des @wifo.bsky.social von meinen Kolleg:innen @magdalenamaad.bsky.social und
@dahaim.bsky.social am @aundw.bsky.social Blog:
www.awblog.at/Wirtschaft/W...
Und hier auf Bluesky: bsky.app/profile/magd...
Mein Kommentar zur heutigen #Prognose in Video-Form. Negativer Konjunktureffekt des Krieges hält sich gemäß WIFO im Hauptszenario noch in Grenzen. Sollte es schlimmer kommen, muss die Regierung #situationselastisch sein - insbes. hinsichtlich ihrer Ziele für Nettokonsolidierung & #Budgetdefizit.
🧵 Die neue WIFO-Prognose ist da! Vor dem Hintergrund geopolitischer Unsicherheit durch den Irankrieg zeigt sich: Die Inflation wird wieder angeheizt – Preiseingriffe rücken in den Fokus, Zweitrundeneffekte müssen eingedämmt werden. (1/5)
Ich möchte aber auch Ihren Schluss bestärken: wir müssen uns tatsächlich mehr Gedanken machen, wie wir noch mehr dämpfen. Stärkere Mietpreisbremse und Strommarktreform wären dafür wichtige zusätzliche und sogar effektivere Schritte. Das ist kein entweder-oder (aber politisch voraussetzungsvoller).
Bin gerade im Falter bei Ihrem Artikel angekommen. Was mir fehlt: der sachliche Grund für die Bremse, nämlich die steigende Inflation. Je stärker wir den primären Effekt jetzt dämpfen, desto weniger Zweit- und Drittrundeneffekte. Darum geht's, nur sekundär um die finanzielle Hilfe. 1/2
(wobei ich am Land nur auf 90 und auf der Autobahn e-Autos nur auf 120 absenken würde, letzteres als Umstiegsanreiz gerade für die Autofans)
Ich bin eh für beides - und für eine fokussierte Diskussion über das Problem der Inflation: Je stärker wir den primären Effekt jetzt dämpfen, desto weniger Zweit- und Drittrundeneffekte. Wir benötigen mehr Maßnahmen, da hilft ablenken und diskreditieren der erste nicht.
Das hilft, individuell mit steigenden Kosten umzugehen. Ökonomisch minimal zur Stützung der Kaufkraft. Aber das eigentliche Problem ist die Inflation - und da bewirkt Tempolimit genau gar nichts, Bremse etwas. Darum find ich diese Überschrift und diese Debatte eine ärgerliche Themenverfehlung.
In Deutschland zerbrechen sich Regierungen und Ökonomen eher den Kopf darüber, wie Privathaushalte ihren Verbrauch einschränken sollen, statt die Energiepreiskrise zu dämpfen, die reale Einkommen und damit Konsum/Investitionen ohnehin belastet...
"Die vier größten globalen Energiehändler (Vitol, Trafigura, Mercuria und Gunvor) vervierfachten ihre Gewinne zw. 2020 und 2022" meint eine @feps-europe.eu Studie mit Referenz auf #Draghi-Report. Wie wird das für die Jahre 2026ff aussehen? Die Analyse von @dahaim.bsky.social liefert erste Hinweise.
Letzten November waren sich die Medien noch einig, dass das Defizit 4,9 % betragen wird. Mit der richtigen abweichenden Einschätzung kam man nicht mehr durch. Hoffe, das Ergebnis führt dazu, dass künftige wirtschaftspolitische Debatten besser verlaufen ...
Die Raffinerien und der Markt für ihre Produkte ist wirklich sehr weit von einem perfekten Markt entfernt. Und er war bereits ein Fall für die BWB, die auch deutlich höhere Gewinnmargen festgestellt hat. In Mono- und Oligopolstrukturen einzugreifen, ist gute liberale Praxis.
Wer profitiert von der dräuenden Energiekrise?
Unser Beitrag in @zeitonline.bsky.social basierend auf unser Forschung zur 2022er Krise und warum Übergewinnsteuern jetzt sinnvoll sind.
www.zeit.de/wirtschaft/2...
Der Preiseingriff beim Sprit zeigt, dass die Politik nicht tatenlos zusehen muss, wenn Preise explodieren.
Die Begrenzung steigender Gewinnmargen von Ölkonzernen ist richtig, aus der Not darf kein Profit geschlagen werden.
Aber die Teuerungswelle rollt, Sprit war nur der Anfang.
Was tun?
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Das wäre genau das Ziel, dass die Preise nicht sofort wieder erhöht werden, um eine Profit-Preis-Lohn-Spirale zu vermeiden. Viele Unternehmen warten damit auch, weil sie ihre Preise nicht tagesaktuell kalkulieren.
Wenn die beiden schlagkräftigsten Heere der Golfregion bzw. deren kommandierenden rechtspopolustischen Regierungen beschließen, einen für Europa ökonomisch fatalen Krieg zu starten, ist "in den Griff bekommen" schwierig. Aber ja, abfedern geht und ist wichtig; budgetäre Kosten sind zu minimieren.
Zur Entlastung der Unternehmen: Deren Energiekosten zu drücken ist wichtig, sonst werden sie mittelfristig ihre höheren Kosten mit höheren Preis selbst ausgleichen. Das gilt insb bei Strom und Gas, sonst drohen wieder hohe volkswirtschaftliche Kosten, hier am Bsp der letzten Energiekrise berechnet:
Das Argument ist nicht, dass man Unternehmen nicht auch entlasten kann über die MöSt, sondern dass es nicht budget neutral ist, wenn man die USt, die sich Unternehmen vom BMF ohnehin zu 100 % zurückholen, zur Gegenfinanzierung der MöSt-Senkung verwenden will.
Bringt Unternehmen damit der facto eine stärkere Entlastung. Das bleibt medial mitunter unterbeleuchtet, zB im #zib2 Interview von @arminwolf.at gerade eben.
Ohne Vorsteuerabzug gerechnet wäre eine "neutrale" MöSt-Senkung jedenfalls de facto rasch eine nicht unwesentliche Budgetbelastung ... 2/2
Wichtig bei der Senkung der Mineralölsteuer: Unternehmen verbrauchen einen wesentlichen Teil des getankten Diesels. Sie sind vorsteuerabzugberechtigt, sprich deren Treibstoffpreisinduzierte höhere USt ist ein Nullsummenspiel, das für eine kostenneutrale MöSt-Senkung abgezogen werden muss. 1/2
Der Nahost-Krieg produziert unzählige menschliche Tragödien. Die wirtschaftlichen Auswirkungen erreichen auch Österreich, wie die @oenb.at #Prognose darlegt. Die Unsicherheiten sind groß, die Folgen sind nur in Szenarien darstellbar (Cut-Off für die Prognose: 11.03.). Klar ist folgendes:
Die @oecd-ocde.bsky.social hat den neuen Economic Survey für #Österreich veröffentlicht. Der Bericht spricht u.a. die hohe Vermögensungleichheit und die große Rolle von #Erbschaften dabei. Kein Wunder: keine Erbschaftsteuern und auch sonst kaum vermögensbezogene Steuern! www.oecd.org/en/publicati...
Das ist so großartig 🤩 Nun sind alle Ausgaben von „Wirtschaft und Gesellschaft“ seit der Gründung 1975 online verfügbar: journals.akwien.at
Ein spannendes Archiv über 50 Jahre Wirtschaftspolitik und -wissenschaft. Schon in der 1. Nummer gings um Themen wie Wachstum oder Unweltpolitik.