Dem Admin des größten deutschen illegalen Online-Marktplatzes brachte sein Business Bitcoin-Millionen und dann einen Besuch von der Polizei. Aber der Erfolg der Ermittler hält nicht lange vor. Recherche mit @tojeto.bsky.social @kaibiermann.bsky.social @venohr.bsky.social: www.zeit.de/2026/11/crim...
Posts by Sascha Venohr
... über einen Anwalt versichern, er stehe fest auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung und lehne nationalsozialistische, rassistische sowie antisemitische Inhalte entschieden ab. Ob er einst zum engeren Kreis der HDJ gehörte, beantwortete er nicht. www.zeit.de/feuilleton/2...
... soll als Zeuge vor dem Berliner Untersuchungsausschuss aussagen, der dieser Tage klären soll, ob die Landesregierung Fördermittel gegen Antisemitismus unrechtmäßig vergeben hat. Benannt wurde er von den Koalitionsfraktionen von CDU und SPD. Auf Anfrage der ZEIT ließ der Senatsmitarbeiter...(4/5)
Die Organisation habe seine Mitglieder im Sinne der nationalsozialistischen "Rassenideologie" indoktriniert und nicht zuletzt "Antisemitismus propagiert". Stichwort Antisemitismus und jetzt wird es bizzar: Ausgerechnet dieser Mitarbeiter der Senatsverwaltung... (3/5)
In der HDJ sollen Heranwachsende im Geist der Hitlerjugend gedrillt worden sein. In der Verbotsverfügung warnte der Bundesinnenminister, das Programm und das Auftreten der HDJ seien "wesensverwandt mit dem Nationalsozialismus" gewesen. Der Verein habe eine "neonazistische Elite" formen wollen. (2/5)
Ein Mitarbeiter der Berliner Senatsverwaltung für Kultur soll sich Hinweisen zufolge früher im Umfeld der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ) bewegt haben, einer der radikalsten Neonazigruppen der Nachkriegsgeschichte. Der Verein wurde 2009 verboten. (1/5)
Im Februar könnte der AfD-EU-Abgeordnete Petr Bystron seine Immunität verlieren. Hintergrund: Vorermittlungen zu mgl. Betrug bei der Anstellung von Bundestagsmitarbeitern - bekannt geworden durch eine Recherche von @christian-fuchs.bsky.social, @venohr.bsky.social & mir. www.zeit.de/politik/deut...
Schlichtheit geprägt. Z.B. wenn sie behauptet, die Brandmauer hätte der AfD geholfen. Dann argumentiert sie (da ist sie nicht die einzige) entlang des Mythos,
es gäbe eine Praxis der Brandmauer und nicht etwa nur eine Brandmauer-Debatte.
Ja, die Debatte bei gleichzeitiger stetiger Annäherung der 5/7
Aktualisierungshinweis: Nach der Publikation unseres Artikels wurden weitere Fotos von der Gala veröffentlicht. Sie belegen, dass der Bundestagsabgeordnete Jan Nolte & der Europaabgeordnete René Aust ebenfalls an der Veranstaltung teilgenommen haben. Diese Namen haben wir im Artikel ergänzt.
Russlandfreund Markus Frohnmaier besuchte dabei in Washington Darren Beattie, der immer wieder durch rassistische Haltungen auffällt. Auch Beattie ist ein leidenschaftlicher Putinversteher: www.yahoo.com/news/trump-o...
AfD-Trip in die USA: 100.000€ Steuergeld für Selfie-Tourismus, Treffen mit Rassisten & Verschwörungserzählern. Als Höhepunkt der Besuch einer bizarren Gala beim Trump-Nachwuchs. Verpasste Landtagssitzung - egal! Die "Zeitenwende" als teure Inszenierung für Social Media www.zeit.de/politik/deut...
Mehrere Mitglieder der AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt sind diese Woche in die USA gereist, um an der 113. Gala des New York Young Republican Club in New York City teilzunehmen. Die Organisation gilt als antidemokratisch und unterhält enge Verbindungen zum Umfeld von Präsident Donald Trump. Nach Recherchen der ZEIT und des MDR Sachsen-Anhalt gehören sechs Landtagsabgeordnete zur Delegation: Hans-Thomas Tillschneider, Gordon Köhler, Tobias Rausch, Christian Hecht, Jan Scharfenort und Florian Schröder. Drei von ihnen werden von ihren Ehefrauen begleitet. Im Fall von Tobias Rausch ist die Ehepartnerin zugleich Mitarbeiterin der AfD-Landtagsfraktion.
Gemeinsame Recherche mit den wunderbaren Kollegen @larsfrohmueller.bsky.social und @venohr.bsky.social für MDR Sachsen-Anhalt und @zeit.de.
Bemerkenswert ist auch, dass Pofalla für Schwydkois Einreise laut dem Bericht bereits grünes Licht aus dem Auswärtigen Amt erhalten haben soll – konkret durch Staatssekretär Géza Andreas von Geyr nach Rücksprache mit Außenminister Johann Wadephul (CDU). www.zeit.de/2025/52/gehe... (5/5)
Das zentrale Ergebnis der Gespräche ist der Plan gegenseitiger Besuche, was faktisch einer Normalisierung der Beziehungen gleichkäme. Während Pofalla und Hoffmann nach Moskau reisen wollen, soll im Gegenzug Putins Kulturbeauftragter Michail Schwydkoi Deutschland besuchen. (4/5)
Auf russischer Seite nahmen der Gazprom-Aufsichtsratschef Viktor Subkow sowie Putins sanktionierter "Menschenrechtsbeauftragter" Waleri Fadejew teil. (3/5)
Zur deutschen Delegation gehörten u.a. der ehemalige Kanzleramtsminister Ronald Pofalla (CDU), Ex-Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) und Martin Hoffmann vom Deutsch-Russischen Forum. (2/5)
Brisante Recherche von @ingomalcher.bsky.social: Deutsche Ex-Politiker und Lobbyisten trafen sich im November heimlich mit Kreml-Vertrauten in Abu Dhabi, um abseits offizieller Kanäle die deutsch-russischen Beziehungen wiederzubeleben. (1/5)
Die Epstein-Mails sind das Protokoll einer Entfremdung. Sie zeigen eine Elite, die gelernt hat, wegzuschauen – bei Finanzkrisen, bei Opioiden und bei Missbrauch. Solange die Loyalität der Mächtigen nur dem eigenen Club gilt, bleibt die Demokratie in Gefahr: www.nytimes.com/2025/11/23/o... (8/8)
Die Haltung dieser Klasse? „Grinsende Gleichgültigkeit.“
Ein Beispiel: Eine Top-Anwältin lästert bei Epstein über ihren Ekel vor „übergewichtigen Menschen“ an einer Raststätte, während sie selbst zwischen Regierungsjobs und Banken-Boni wechselt. Verachtung pur. (7/8)
Verschwörungstheorien als rationale Reaktion.
Die Öffentlichkeit spürt intuitiv: Es gibt eine private Elite, die Regeln biegt und das Gemeinwohl ignoriert. Giridharadas sagt: "Die Leute haben recht. Der Glaube an Verschwörungen wächst, weil die Menschen spüren, dass sie ausgeschlossen sind." (6/8)
Ideologie ist oft nur Theater.
Öffentlich bekriegen sie sich (Links vs. Rechts), privat mailen sie freundlich. Das oberste Prinzip ist der „Verbleib im Netzwerk“. Wenn politische Überzeugungen mit dem Machterhalt der Klasse kollidieren, gewinnt immer das Netzwerk. (5/8)
Man fühlt sich anderen Mitgliedern des Netzwerks stärker verpflichtet als den Bürgern ihrer eigenen Länder. Landungen und Starts, Ankünfte und Abreisen – die Mitglieder verfolgen unermüdlich die Wege der anderen. Der Aufenthaltsort ist das Lebenselixier dieser Elite. (4/8)
Es herrscht eine zynische Symbiose: Reiche kaufen sich intellektuellen Anstrich („smart wirken“), Wissenschaftler suchen Nähe zu Geld. Giridharadas: „Geld wird in Prestige gewaschen, Prestige in Spaß, Spaß in Intel und Intel wieder in Geld.“ (3/8)
Die wahre Währung ist nicht Geld, sondern „Edge“.
Wer in diesem Kreis verkehrt, bringt keinen Wein zum Dinner, sondern Insiderwissen. Ein Gerücht aus dem Weißen Haus, ein Tech-Trend vor der Presse. Die E-Mails fungierten als privates Social Network für den Tausch von Geheimnissen. (2/8)
Die Konversationen der Epstein-E-Mails zeichnen ein vernichtendes Bild davon, wie unsere Gesellschaftsordnung funktioniert. Sie sind das Röntgenbild einer globalen Elite, die sich jeder Kontrolle entzieht. @anandwrites.bsky.social seziert in der NYT die „Epstein-Klasse“ und ihre Machtmechanik: (1/8)
Yesterday, the center-right EPP broke with decades of political protocol and pressed ahead with the support of far-right groups to approve cuts to green rules.
The move ushers in a different era for the European Parliament.
🔗 www.politico.eu/article/euro...
Weber feierte das Einreißen der #Brandmauer hingegen als einen "guten Tag für Europas Wettbewerbsfähigkeit". Für die Verhandlungen war in der EVP der schwedische Politiker Jörgen Warborn zuständig, der den Rechtsaußenfraktionen "für ihre Unterstützung dankte". www.zeit.de/politik/ausl... (3/3)
In der ESN-Fraktion sitzen u.a. die AfD und die französische Reconquête, in der EKR-Fraktion u.a. die polnische PiS und Melonis Fratelli d’Italia. In der PfE-Fraktion sitzen u.a. Rassemblement National, Orbans Fidesz, die FPÖ, Vlaams Belang und die italienische Lega Nord. (2/3)
Die EVP, angeführt von CSU-Mann Manfred Weber, hat im EU-Parlament zusammen mit den Rechtsaußenfraktionen ESN, EKR und PfE für eine Änderung des Lieferkettengesetzes gestimmt. Was das für ein Tabubruch ist, wird klar, wenn man einmal schaut, welche Parteien in diesen Fraktionen sitzen: (1/3)
Die Hotellobby eines Karlsruher Hotels, Sitz des Bundesverfassungsgerichts. Möge dieser Schriftzug die kommenden Jahre ohne politische Repression leuchten dürfen.