Heute Einführungsvorlesung für die Erstis gehabt und die Problematik monokausaler Perspektiven auf den vermeintlichen "PISA-Sieger" Finnland thematisiert.
Ende 26 kommt ein Beitrag von mir raus,Titel "Mythos PISA", in dem ich diese falschen Zuschreibungen durch Lehrkräften und Medien diskutiere.
Posts by Kris Besa
FoKo/LeKo (und ggf. Gleichstellungskonzept) vorab einzufordern ist auch so ein Unding. 1. Runde wird das doch eh nicht angeschaut (wer will das von 50+X Leuten lesen?), sondern auf Basis Synopse gesiebt. Diese Art sehr großzügig mit fremder Arbeitszeit umzugehen, habe ich nicht verstanden.
Aus dem Nähkästchen: Benedikt hatte mich im Vorfeld kontaktiert, weil er es einfach nicht glauben konnte und gefragt, ob ich denn was kennen würde. Ich vermute mal, er hat nicht nur mich gefragt, weil er sich da im Vorfeld ja doch gut absichern möchte. Mich überrascht das Ergebnis nicht :)
Das würde ich so nicht teilen. Die Stellungnahme ist absolut daneben, ohne Frage.
Die Arbeit im Rahmen von Berufungsverhandlungen hingegen - insbesondere für Erstberufene - finde ich hingegen hilfreich. Unter anderem, weil eine gewisse Transparenz hergestellt wird, die sonst kaum einzufangen ist.
Fun Fact I:
Das andere Gutachten nahm den Beitrag an. Die Redaktion entschied auf Ablehnung und führte an, ein eingeholtes Drittgutachachten habe dafür votiert. Übermitteln wollten man mir dieses aber nicht.
Fun Fact II:
Neu eingereicht (anderes Journal) und ich landete bei selbem Gutachter :)
Ich habe genau einmal eine Redaktion kontaktiert und darauf hingewiesen, man möge Gutachten vor Weiterleitung auch als Redaktion checken, wegen folgendem Satz:
„Ich finde es schade, dass interessante Daten irgendwie bei gedanklich und methodisch festgefahrenen WissenschaftlerIinnen gelandet sind.“
Im RE erinnerte gerade der Zugbegleiter mit Tränen erstickter Stimme in einer Durchsage an den getöteten Serkan C.
Er verabschiedete sich mit den Worten "Vielen Dank, dass Sie heute alle so nett waren".
Auf diversen Plattformen sind Spenden möglich.
www.gofundme.com/f/serkan-zug...
Und da muss sich klar sein:
Es gibt (im System) fast keinen Weg zurück.
Irre, einfach irre.
Was heißt denn "offenbaren"?
Die Frage hat aus Kommissionssicht nur eine richtige Antwort. Entsprechend zwinge ich zukünftige Kollegen zum Lügen, da alle um die Antwort wissen.
Das einzige, was dort offenbart m.E. wird ist, dass man Ehrlichkeit sanktioniert, wenn diese negativ einfließt.
Vermutlich. Es ist sicher nicht nur daran gescheitert. Wäre es bis dahin "fantastisch" und nicht "ok" gelaufen, hätte man das anders weglächeln können - so war aber klar Ende.
Aber die Frage nervt mich: Wenn jeder weiß, dass hier gelogen werden muss, dann brauche ich sie auch nicht zu stellen.
P.S.: Ich schob aber den Hinweis auf: Ich mag nicht mehr Pendeln hintendran. Aber das rettete nichts mehr.
Ich kegelte mich damit mal aus einem Verfahren.
Lief "ok", bis Vizepräsident der Uni, zuständig für Berufungsangelegeneheiten, die Frage nach dem Wohnort stellte.
Ich sagte:
Wer antwortet auf diese Frage schon ehrlich, wenn er es nicht wollte?
Versteinerte Gesichter, danach. Vorsingen gelaufen...
University administration sent me an email yesterday, inviting me to come to the office today to finalize everything. Now they just cancelled the appointment and told me they can't employ me anymore. Who treats people like this?? #IchBinHanna
Ja, und am Ende macht man sovieles dann doch "aus Gründen".
Förderantrag gestellt. Bitte um Nachreichungen am 22.12. reingekommen, erbeten bis 07.01.
War schockiert, zoomte mit erfahrenem Kollegen aus Nachbarprojekt am 31.12.(!) --> er sagte: "Das ist doch ok, wir müssen heute(!) einreichen."
Ein umfangreiches Papier im Rahmen eines Verfahrens solle bis zum 02.01. erarbeitet werden. Und nun hadere ich. Mache ich das wirklich. 02.01. als Datum ist eigentlich eine Unverschämtheit. Wann soll das denn passieren, wenn man mal drüber nachdenkt?
Genau!
Heute steht für diese #ichbinhanna die letzte Heimfahrt des Jahres an. 7-8h quer durch Deutschland, wenn's gut läuft, um 10 zu Hause.
Der Wunsch, wenigstens ab morgen ein wenig Zeit für die Familie zu haben, einmal mehr "durch das System" jäh gestört durch eine Mail, die gestern reinkam.
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Wir reden halt immer von Theorie-Praxis-Transfer, aber unsere "Währung" ist nicht "Impact in die Praxis", sondern "Impact in die Wissenschaft". Da werden "Ressourcen" dann entsprechend genutzt.
Von daher überrascht mich dein Eindruck nicht - aber cool, wenn du mit Jan "connecten" konntest.
Es gab deren wohl insgesamt 2 - von vermutlich 50 Slots mit ansonsten Symposien, Round Tables usf. Dieses Format sollte extra Theorie-Praxis-Begegnung auf Augenhöhe ermöglichen. Zu unserem Beitrag kamen dann genau 3 weitere Personen. War für die Wissenschaftskollegen einfach nicht attraktiv genug.
verfehlt es, Praxis und deren Bedürfnisse wirklich im Blick zu haben oder gar "Austausch auf Augenhöhe" zu ermöglichen.
Ich war mit Jan im März bei einer Tagung, wir bespielten dort das neu geschaffene Format "Praxisforschungswerkstatt".
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Leider konnte ich krankheitsbedingt nicht vor Ort sein.
Auch wenn ich (qua Rolle) etwas optimistischer bin, dass mehr "als Allgemeinplätze" rausgekommen sind, kann ich das Kernproblem verstehen.
Auch die EMSE, die durch ihre Nähe zur Bildungsadministration zumindest etwas "vielfältiger" ist...
KPop Demon Hunters ist bei uns zum Glück wieder vorbei. Bzw., war ja nicht verkehrt, aber die "Frequenz" - mir schaudert ein wenig vor der Fortsetzung...
Absolut d'accord. Und ich glaube, genau deswegen störe ich mich so da dran, dass hier der Eindruck erweckt wird, man könnte Unterricht essentiell verbessern oder gar subtituieren.
Ah, sorry, vergiss es! Habe gerade dein Post falsch verstanden, dachte, du hättest irgendwas für die ZDF-Videos zugearbeitet.
War Euch die "Kontextualsierung" vorher bekannt? Ich finde die Werbekampagne wirklich grenzwertig.
Ich habe das Plädoyer für "echte Pizza essen" und nicht nur "im Video schauen" deutlich wahrgenommen und werde zum Jahresabschluss mal etwas Mathe in mein BiWi-Seminar bringen :)
Aber ernsthaft: Wer braucht solche Videos?
um die Kinder wenigstens noch ins Bett zu bringen, erschaudern.
Also nochmal: Würde ICH es wieder machen? Ja. Aber würde ich anderen eine Wissenschaftskarriere empfehlen? Das fällt mir unter den aktuellen Bedingungen tatsächlich immer schwerer. /END
, heißt das nicht, dass sich die Bedingungen FÜR ALLE #ichbinhannas nicht bessern müssten.
Der blanke Hohn, den @amreibahr.bsky.social nochmal nach @yvonnealtaie.bsky.social's Post zur Kampagne der CAU aufgezeigt hat, lässt mich auch heute bei 10h-Zugfahrt und kein "rechtzeitiges-zu-Hause-sein" ...
Ich habe vor 16 Jahren angefangen, in der Wissenschaft zu arbeiten. Ich war zweimal "raus" aus dem Uni-Betrieb und bin zweimal zurückgekehrt. Deswegen sage ich mir oftmals "selbst Schuld". Und das stimmt, auch. Aber nur weil ich für meinen persönlichen Berufsweg die Verantwortung trage, ...