Ja, zieht ja regelmäßig bei uns durch, die meisten Nachweise des Nachts durch den Zugruf (den man halt kennen muss). Zieht manchmal auch zu Fuß durch .... Schweineweiden, z.B. hier um 2:35
www.youtube.com/watch?v=qCjF...
Posts by Herbert Nickel
Die tolle Doku von Jan Haft über den durch falsches Management in Deutschland ausgestorbenen Regensburger Gelbling hier in der arte-Mediathek. Wen wundert's: In Rumänien leben die letzten europäischen Populationen auf Dorfweiden mit Kühen, Pferden und Wasserbüffeln.
www.arte.tv/de/videos/10...
Ich wollte ja die taz nicht zu sehr kritisieren, jetzt wo sie einmal was über Beweidung schreiben. Aber Sie haben schon recht: So leicht geht es ihnen nicht von den Lippen.
Hier gleich nochmal. Aber ein bisschen mehr hätten sie schon schreiben können. Haben wahrscheinlich auch schon mehr Veganer als Fleischesser. Aber moderner Naturschutz ohne Beweidung geht nicht. Und da geht eben nur Mutterkuhhaltung.
taz.de/Pfaueninsel-...
A brilliant talk by a truly wide-ranging mind ...
youtu.be/I4l1fr-t3ZE?...
Steppenlandschaft mit Rindern und einem riesigen Schwarm Kampfläufer.
Zum Abschluss der Online-Vortragsreihe "Naturnahe Beweidung im Fokus" wird Jan Haft am 13.4. von "Wilden Weiden weltweit" schwelgen und tolle Bilder zeigen. Den Einwahl-Link gibt es über den Verteiler (DM oder E-Mail an mich, siehe auf dem Flyer unten rechts). Weiter geht es dann wieder im Oktober.
Blauschillernde Käfer im Kuhfladen
Schön bebilderter und fachlich sauberer Youtube-Beitrag über alles, was im Dung leben kann und warum vieles eben heute nicht mehr im Dung lebt. Sehr zu empfehlen!
www.youtube.com/watch?v=bncE...
vieler Vogelarten, v.a. aus Insekten. Zwar sind die direkten Hinweise rar, aber wäre ich ein Auerhuhnküken, würde ich nur auf den trockenen Viehpfaden entlang von Dunghaufen zu Dunghaufen laufen & dort Käfer & Fliegen fressen, und käme ein Feind, wäre ich schnell im Heidelbeerdickicht verschwunden.
P.S. zum Auerhuhn: Erwachsene sind zu >90% Pflanzenfresser, aber der Flaschenhals in der Populationsentwicklung sind vmtl. die Küken, die in den dichtwuchernden Heidelbeerbeständen sich weder bewegen können, noch nach dem Regen trocken werden, noch Nahrung finden. Diese besteht, wie bei den Küken
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Die verzweifelten Bemühungen, die Rauhfußhühner in 🇩🇪 zu retten, kosten viel Geld, sind aber eine schöne Spielwiese. Ohne große Weidetiere sind sie aber v.a. ein Fass ohne Boden, sowohl für Projektgelder als auch die armen schwedischen Hühner.
@lingenhoehl.bsky.social
@thomaskrumenacker.bsky.social
Kaum lässt Du Kühe in den Wald, tummeln sich die Auerhühner auf ihren Trampelpfaden & stochern in den Dunghaufen. Aber man kann Auerhühner auch schützen, indem man in einem millionenteuren Projekt 50 aus Schweden holt und sie in den Wald schmeißt. Jedes Jahr.
www.researchgate.net/publication/...
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Ja, schon gesehen. In Deutschland würde man so ein Thema gar nicht untersuchen, weil man sich ja sicher ist, wie toll die Schafe für den Biodiversitätserhalt sind. 😎
Wir hatten die Herden aber, bevor sie ausgestorben wurden (sic). Und davor sind alle unsere Arten mit und durch große Weidetiere evolviert, zig und 100e Millionen Jahre lang. Sicheln und Sensen gibt es paar 1000 Jahre. Fast keine Art will dichten Wald, die meisten flüchten nur vor uns dorthin.
UK is not Fagus optimum. But on the continent this "ecogram" is a kind of colostrum for botanists & foresters. "Letter size indicates tree species dominance as a result of NATURAL competition".
Most botanists have always been thinking vegetation without herbivores. Just because they don't see any.
Schöner Artikel der Riffreporter, mit Interview mit Jens-Christian Svenning. Endlich wird auch immer öfter die Problematik des einseitigen Natuschutzzieles "dichter Wald" diskutiert.
Die Landschaft hat doch erst die Tiere hervorgebracht. Und die Weidetiere wurden von einer Weidelandschaft hervorgebracht. Sie fallen nicht vom Himmel (schon gar nicht in den Wald) und suchen sich dann die offenen Stellen.
Prägnanter Artikel im Spektrum der Wissenschaft über die Biodiversität auf Kuh- & Schafweiden vom Chefredakteur höchstselbst. "Verglichen mit Schafweiden wiesen die Kuhweiden 5mal so viele Schmetterlinge auf, u.a. bedrohte Arten wie den Großen Sonnenröschen-Bläuling."
www.spektrum.de/news/landwir...
Danke, schön aufbereitet!
👍
Learned in basic botany that beech reaches eastward to Vistula because of winter frost and late frost.
Beech debarling was the main problem in bison rewilding in Rothaargebirge. Well, understandable: the only other choice there is spruce.
That would cast an even worse picture on Fagus.
no flowering plants, barely any grass. Beech also has c. 10 times fewer insect specialists than oak. It is certainly better for biodiversity than Sitka spruce, but no match with oak. And its Holocene dominance is best explained by megaherbivore extinction.
non-intervention and regulated (= 95% shot) red deer. The chafers, most of which prefer oak, are now limited to a few dead branches in uppermost canopies. Every oak that falls is followed by a 1000 young beeches growing up like bamboo, but not a single oak. No flycatcher, no redstart, no insects,
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Don't know what you mean about a dense forest. Frans Vera described in a thick book how oak is outcompeted by beech in central European forest because it can not regenerate there.
This is a German "natural forest reserve" hosting so-called Urwaldkäfer (primary forest chafers) after 140 years of
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This should be contextualised by species composition & density of herbivores. Ok, there should be wisent, but how many? Are they in the forest or more in the open? Are there densities controlled (yes). Are they fed in winter (yes).
So actually this situation is anthropogenically strongly modified.
There are many factors that argue for beech as kind of archaeophyte that has been much favoured only by modern man. Pollen records prove that it never reached the dominance of today within millions of years before. Megaherbivores are gamechangers. Look at this power!
www.youtube.com/watch?v=3jeV...
You don't need elephants to eradicate beech. This is a newly installed year-round horse pasture, beech in the middle, untouched oaks on the sides, even without thorns. Btw, oak has >10 times more tannins in its bark and a much more solid root system. See video in next post.
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This is irrelevant. These are saplings that may all be killed by mice within a few weeks. Regenerations is only completed when the tree is strong enough to resist herbivores. Bialowieza has, as any European forest, not the condition, under which tree regeneration evolved (over millions of years).
that spreads acorns over kilometers, and grazer-resistant thorns favour acorn depositon & subsequent oak growth in light surroundings. Plausibility vs. speculation. That's all we can get from this period.
Old foresters & Transsylvanian commoners still know that thorn is the mother of oak. See photo.
As long as there is no evidence for any decisive climate factor throughout the whole Holocene which might have favoured beech I prefer looking at something that makes a very big difference. Beech was scarce thoughout Quaternary except Holocene when megaherbivores were extinct. Oak has the jay
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