Oder auch "kirchlich engagiert" mit "freiwillig"/"aus Überzeugung" (kann's natürlich auch sein, aber es gibt halt auch tausend weitere Gründe)
Posts by Aurelia Brandenburg
Voll. Ich hab mit der Kirche persönlich auch nichts am Hut, aber ich musste sofort z.B. an mein Heimatkaff denken, wo Marx halt auch immer "unser" Bischof ist etc., und das wird jetzt auch nicht plötzlich ein queerfreundlicher Ort, aber es macht die Argumentation ein paar Ewiggestriger schwerer
Davon abgesehen ist die Normalisierung von Queerness, selbst wenn sie klein ist, halt trotzdem wichtig, grad bei einem Erzbistum wie München, das auch räumlich ziemlich viel abdeckt (inklusive z.B. Orte am Land, wo auch junge Queers leben, die sich da dem auch nicht immer entziehen können)
Ich bin ein bisschen nerdy geworden hiermit, und es geht viel darum, wie wir eigentlich Geschichte denken - also was Geschichte antreibt, wie wir das aufschreiben, wen wir als handelnde Personen wahrnehmen und aus welcher Perspektive wir ökonomische, soziale, kulturelle Strukturen analysieren.
Palantir are about six months away from ordering their employees to leave audio logs scattered around their offices
Hab vorhin einen Artikel über die Aktion quergelesen und hab echt kurz irritiert innehalten müssen, als da ganz beiläufig erwähnt wurde, dass die Gutachter*innen wohl Morddrohungen bekommen haben. Sowas ist scheinbar jetzt dann auch ganz normal und keine Empörung oder Widerspruch mehr wert 🫠
It also occurs to me that something people need to start talking about more is that a great deal of modern tech ISN’T convenient. Being bombarded with ads is inconvenient. Paywalls are inconvenient. Forced broken AI is inconvenient. Constant unwanted updates are inconvenient. Being unable to fix…
Da haben auch viele Leute das Ding mit der Digitalisierung so arg verpennt, dass sie jetzt überkompensieren, weil sie Computer für Magie halten und ganz happy sind, scheinbar den Zauberstab schwingen zu können
Wenn man mal schaut, wie viel ganz stinknormale Standardanwendungen jetzt mit dem Quatsch gelabelt werden, dann hab ich halt auch echt glaub ich schon im Studium zum ersten Mal den Einsatz von KI beruflich begleitet, weil im Hype eh egal ist, was manche Worte eigentlich bedeuten 🫠
Kann auch echt diese Umfragen und Slogans à la "KI richtig nutzen" nicht mehr sehen, besonders wenn dann literally hochspezialisierter Kram (der auch viel älter als der Hype ist und ja tatsächlich einen konkreten Zweck hat) in einen Topf geworfen werden, weil ja, danke für nichts
Ein Mal das Selbstbewusstsein von selbsternannten Social Media-Retter*innen mit irgendwelchen kneejerk "Lösungen" haben 🫠😬
Es ist vor allem auch eine gute Story, bei der man sich je weniger Ahnung man hat und je weniger man auf Expert*innen hört, umso besser Handlungsmacht und damit eben auch Kontrolle (anders als beim Clusterfuck Geopolitik) mit dem Märchen von "es ist ja ganz einfach" selbst herbeireden kann.
Für den @akgwds.bsky.social schreibe ich gern über mein nicht mehr heimliches Lieblingsthema: „Historische Authentizität in digitalen Spielen“
#GameStudies
gespielt.hypotheses.org/10245
Plakat der Vortragsreihe mit einem Minecraft-Header, Überschrift „Gaming & Wissenschaft. Aktuelle Spieleforschung an der UIBK“. Kleiner Einleitetext. Jeweils dienstags, 19:00-20:30, Seminarraum 40935, Geiwi-Turm. Vorträge: 14.04.2026: „Feld, Fach, Disziplin? - Was sind eigentlich die Game Studies?“ von Tobias Unterhuber 12.05.2026: „Unsichtbare Co-AutorInnen: Die Gestaltungsmacht der Übersetzung bei Bideospielen.“ von Amrei Hüßner 09.06.2026: „Von Waldgeistern, Raumschiffen und dem Room 46: Das Rätsel inmitten von Raum, Mechanik und Handlung des digitalen Spiels“ von Anja Gödl 30.06.2026: „Alles nur ein Spiel? Überlegungen zur Sinnstiftung im Spiel“ von Andree Burke
Heute startet die vierte Vortragsreihe zu Gaming & Wissenschaft der FG Game Studies an der @uniinnsbruck.bsky.social mit einem Vortrag zu „Feld, Fach, Disziplin? - Was sind eigentlich die Game Studies?“ von @letobili.bsky.social.
Wobei das eigentlich (ungewollt) ein ziemlich witziger Vorwurf ist, um ihn einer Frau für ihr Buch über Misogynie und Patriarchat zu machen, wenn man mal so drüber nachdenkt
Wie fühlt es sich an, in der Krise der Spielebranche den Job zu verlieren, den du liebst? Ist „Eurojank“ mehr als Trash? Wieso wählen wir so gern zwischen gut und böse? Und war die Screen Fun ihrer Zeit voraus?
Das alles lest ihr in der neuen Ausgabe von @debuff.de www.debuff.de/was-sich-so-...
Wir nehmen euer Geld (und geben es abzüglich der Orgakosten komplett an die Schreibenden weiter), aber wir nehmen auch eure Liebe!
Wenn ihr findet, das sind zu viele Männer, lest doch einfach @debuff.de oder schenkt eure Aufmerksamkeit einem anderen diverseren Projekt.
Fühl ich und mein, die Quotes zur Newsmeldung sind v.a. englischsprachige Leute, die sich über die so offensichtlich fehlende Diversität vom Foto lustig machen, aber es ist alles schon arg bitter. (Grad weil es halt auch wirklich anders geht, auch wenn Diversität harte Arbeit ist/sein kann)
Ja, total. Vor allem, weil's ja auch grad in der Retro-Szene durchaus Projekte gibt, die genau das schon lange verstanden haben und entsprechend darauf reagieren, sei es jetzt, indem sie im Print als Hommage veröffentlichen oder eben irgendetwas mit Steady und Paypal für die Hostingkosten etc machen
Ja, this. Ich bin auch voll fürs Blogkultur und Chaos-Indie-Spielejournalismus-Revival, aber wer so große Töne spuckt, müsste eben ein bisschen mehr liefern.
Oder anders gesagt: Ohne die Marke wäre es nur ein Blog von ein paar Kumpels, die halt gern nostalgisch über Spiele schreiben wollen für Leute, die so sind, wie sie sich selbst sehen. Haben glaub ich viele von uns mal ähnlich gemacht, wird aber durch diese Nachahmung von Professionalität schwierig
Sie schreiben in der Originstory, dass der nächste Schritt, wenn genug Geld über die Affiliate Links reingekommen ist, dann ist, in ein richtiges CMS (d.h. WordPress mit Custom Theme, damit das Layout "wie damals" ist) zu investieren. Das wirkt alles sehr DIY und die Marke macht es größer als es ist
Es ist halt ein Nostalgieprojekt inklusive Slogan, Videospielbegriff und Layout der 90er. Um fair zu sein, das haben auch ein paar andere Reboots zuletzt nicht anders gemacht, die waren nur eben ganz klar Hommagen an ihre Vorbilder und haben damit nicht überreizt, was diese Nostalgie leisten kann.
A problem with being The Only One in a profession is that you are placed under a kind of scrutiny that your colleagues are not, for reasons that are extremely clear but that no one will acknowledge. Time to bump the thread again.
Ist es halt wirklich, was es irgendwie noch ein wenig schräger macht. 🫠
Und ich will ja wirklich nicht unnötig petty gegen Leute schießen, die wenigstens versuchen, etwas Spielejournalistisches außerhalb derselben paar großen Seiten auf die Reihe zu bringen, aber wo ist eigentlich das Meme mit den ganzen Gamesredakteuren, die alle irgendwie gleich aussehen, geblieben
Nope Full Offense. An all white gaming newsroom in this economy isn't a fluke it's an ACTIVE CHOICE
In einer der ersten paar ASM-Ausgaben gibt es auch einen Artikel darüber, ob/wann/wie Kinder an den Computer heranzuführen sind (der übrigens ziemlich skeptisch war) und noch einen anderen über Computer im Familienunternehmen, die sind auch so ein paar super odd Fragmente in die Richtung
Und für die Gruppe muss deshalb sowas auch mit einer der alten, etablierten Marken verbunden sein. Die Ansagen, was sie mit dem Magazin machen wollen, ließen sich ja auch mit einem eigenen/neuen Konzept/Magazin verkaufen, aber dann ist die Retro-Nostalgie futsch