Kurz vor Weihnachten hat sich ein neues Netzwerk gegründet. Es gibt keine zentrale Leitung. Das Netzwerk ist offen und unabhängig. Viele Menschen haben sich angeschlossen. Sie sind schockiert über das, was gerade in Deutschland, Europa und der Welt passiert. Es wurden z.B. schon dem Verein Anarchist Black Cross aus Dresden und der Partei DKP das Konto gekündigt. Der Auslöser jetzt war eine weitere Ankündigung: Die GLS Bank und die Sparkasse Göttingen wollen Konten der Roten Hilfe schließen.
Über die Feiertage haben sich tausende Menschen solidarisch gezeigt. Sehr schnell haben sich Gruppen gebildet ohne anführer*innen. Viele Menschen helfen freiwillig mit. Diese Menschen wollen nicht akzeptieren, dass die Demokratie weiter geschwächt wird. Sie kritisieren zum Beispiel Behörden und Aufsichtsstellen wie die BaFin, rechte Regierungen und Bewegungen sowie sehr reiche Menschen, die rücksichtslos handeln.
Das Bündnis arbeitet seit einigen Tagen sehr viel.
Es will die Lage ordnen und sichtbar machen, wie groß das Problem ist. Vor allem will es den Betroffenen helfen. Ziel ist: Linke Strukturen schützen und einen weiteren Rechtsruck verhindern. In den letzten Tagen gab es bereits wichtige Gespräche: mit Organisationen, deren Konten sofort gekündigt wurden, und mit Verantwortlichen der GLS Bank. Einige Gespräche haben schon stattgefunden. Weitere sind geplant.
Jetzt wird das weitere Vorgehen vorbereitet.
Ein Teil davon ist: Zusammenarbeit mit der GLS Bank, um gegen Debanking vorzugehen (also: wenn Konten aus politischen Gründen geschlossen werden). Wichtig: Wir lassen uns alle Schritte offen, bis die Bank alle Kündigungen zurücknimmt und alle Konten wieder da sind.