Wow, congratulations, Tara, this is so exciting! 🥂
Posts by iuditha balint
Nanu!, hier ist die Zeit mit mir durchgegangen. Es sollte 1893 heißen.
Kollwitz zeigt Bilder der Gleichberechtigung: Bei ihr ziehen auch die Frauen in den Kampf, trauern um Gefallene, weinen um kranke Kinder. Eine seltene Darstellung der Rolle der Frauen in diesem Kontext. Die Lithografien und Radierungen sind auf der Homepage des Käthe Kollwitz Museums zu sehen. /6
Die Preise fielen, Armut folgte, Ausbeutung war vorprogrammiert.
Auch die Kunst setzt sich damit auseinander. So motiviert Käthe Kollwitz Hauptmanns Stück zum sechsteiligen Zyklus »Ein Weberaufstand« (1873–97), der Verelendung und Aufgebehren als brisante Dimensionen ihrer Gegenwart akzentuiert. /5
Der Stoff basiert auf dem brutal niedergeschlagenen schlesischen Weberaufstand 1844. Die Frühindustrialisierung brachte maschinelle Webstühle, die sich die Weber in Heimarbeit nicht leisten konnten. So konnten sie trotz Mehrarbeitszeit nicht so schnell und viel produzieren wie die Fabriken. /4
»zehrt nicht schlecht von alten Mustern«, sie bringe immer dem Fabrikanten Mitgefühl entgegen, nie dem Weber. Und Jonas Lüschers »Verzauberte Vorbestimmung« (2025) variiert Unterdrückung durch Technik und ludditischen Widerstand in verschiedenen historischen Zeiten und geographischen Räumen. /3
Anschaulich etwa im Fall von Heines »Die schlesischen Weber« (1844) oder Hauptmanns »Die Weber« (1892). Heines Gedicht versetzt Preußen in Aufruhr, Hauptmanns Drama wird als Aufforderung zum Klassenhass gelesen, beide werden zensiert.
Heike Geißler schreibt 2025 in »Arbeiten«: die Arbeitswelt /2
Literarisch sind die Ludditen eine unglaublich interessante Gruppe, sie stehen an der ziemlich ergiebigen Kreuzung von Text, Textur und Widerstand. Durch sie wird Armut zu Stoff, die Weber:innen sichtbar, Ausbeutung ebenfalls – und auch die Literatur wird zum Medium widerständiger Kritik. /1
… näher daran *gerückt*
Inzwischen ja fast immer nur end of the last week.
😁✊
Klassisch blau.
Hahaha! Nun, wir sind definitiv näher daran als an die 1970er-Jahre.
Latzhose, natürlich. Und eine Chore Arbeitsjacke als zweite Option.
Werde am Puls der Zeit sein.
Bin auf eine 70er-Party eingeladen, habe mir Vintage-Workware gekauft, work life balance incoming.
Wie Feedback geben und wie Feedback bekommen? @joelalala.bsky.social und ich haben einen Guide erarbeitet, der bei @ddgc.bsky.social frei zugänglich ist (Deu&Eng):
www.ddgccollective.org/ddgc-blog/be...
Danke an alle, die uns unterstützt haben - inbesondere Isabel von Holt für die Übersetzung.
Aber liebe Landwirtschaft. Weil geht auch anders. Daher hervorheben.
Bitte auch Tiere streicheln.
Redaktionskolleg:innen sind Barbara Bausch, Eva Blome, Diego León-Villagrá @dlv.bsky.social, Roman Widder @romanw.bsky.social.
Allen, die sich für Gegenwartsliteratur interessieren, empfehle ich diesen Podcast, der handwerklich stetig besser wird, was ich deshalb weiß, weil ich in der Redaktion mitlerne. Was Freude macht. Aber die Folgen an sich auch. Die zu Elmiger zum Beispiel, die habe ich geliebt. Ach, eigentlich alle.
Sandra Hüller auf einem Laufsteg in einer klassischen dunkelblauen Arbeitsschürze, darunter schwarzbraune Arbeitskleidung (Hemd, Hose).
Jemand: Arbeit ist nicht sexy.
Ich: Ok, dann mal herhören.
The sexyness of work:
www.miumiu.com/ww/en/miumiu...
"Wenn der Mensch keinen Genuß mehr in der Arbeit findet und bloß arbeitet, um so schnell wie möglich zum Genuß zu gelangen, so ist es nur ein Zufall, wenn er kein Verbrecher wird." (Theodor Mommsen: Römische Geschichte I, 854f.)
Vielen Dank, auch fürs Erinnern. Marchwitza sollte ich eh mal wieder lesen.
Danke euch für den Rahmen! Auf den Verweis bin ich gespannt.
In diesem Band von Julia Bodenburg & @irenehusser.bsky.social habe ich darüber geschrieben, warum die Literatur der Arbeitswelt genuin ein Genre der Fürsprache ist, und wie sich das poetologisch & programmatisch in Texten von Christian Baron & Dinçer Güçyeter zeigt. link.springer.com/chapter/10.1...