Tännchen, Augenröslein's Profil usw.: die
äuszere Welt musz innere Welt werden = das Empfundene.
Die innere Welt musz wieder äuszere Welt werden = das Gedicht.
(22.4.15 | fleurs, S. 139)
Posts by Daily Mayröcker
Je mühsamer ich mich im Waldzustand fortbewege desto BEHENDER = dahineilender meine Träume (in all meinen Zungen)
(21.4.14 | fleurs, S. 17)
ich bin abschüssig abschüssig alles wann
werd' ich abgeschoss' . .
(20.4.85 | Winterglück, S. 40)
und plötzlich hat man erkannt des Freundes Alphabet
19.4.11
(études, S. 28)
Thau oder Regen (Kleist), auf dem Ladentisch 1 zärtliches grünes
Petersilienstämmchen das mich anblickt 𝘴𝘰 𝘸𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘦𝘴 𝘻𝘶 𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯
18.4.09
(Gesammelte Gedichte 2004-21, S. 382)
mit Zigarette, sie ist ganz in der Welt, obwohl, wir weinen um sie
(17.4.09 | Gesammelte Gedichte 2004-21, S. 381)
ach der Frühling mit seinen verschlüsselten Fusznoten: Schlüsselblumen und Veilchen privaten Schriften Knospen und AMAZON, Gleichnis von rosa Zunge : mir schwebt etwas vor ........
(16.4.13 | cahier, S. 76)
also schaue ich durch die Geschehnisse der Welt hindurch während Aslan Gültekin seine grauen Haare zu einem kl.Zopf nach hinten fabulierte.
(15.4.12 | études, S. 118)
bin so begierig auf jeden neuen Tag, also sie mich anflehen sollten, sage ich, die Wolken Fahnen im Wind, wie Glacis am Morgen ........
(14.4.12 | études, S. 116)
»dein Vorschlag, meine schmalen Schriften = diese halluzinatorischen Stücke von Poesie als »Kurzgeschichten« zu bezeichnen, nimmt mich wunder, ich halte mir die Hände vors Gesicht wie ich weine.
(13.4.14 | fleurs, S. 15)
da waren alle Blumen die ich gedichtet hatte, die
Blumen begannen zu singen, man konnte es im ganzen Innenhof hören
(12.4.2010 | Gesammelte Gedichte 2004-21, S. 410)
kniender Tisch, im Licht schmelzender
Fluren das Strumpfband der weißen
Birke, 𝘥𝘦𝘳 𝘚𝘤𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯, 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘥𝘪𝘦
𝘎𝘦𝘴𝘵𝘢𝘭𝘵 – wir Vieläuger wir
(11.4.85 | Winterglück, S. 27)
immer öfter von Verstorbenen träumen(d)
(10.4.14 | fleurs, S. 14)
: die Glockenblumem
die den Wahnwitz einläutenden
dasz ich dich umschlungen halte,
indes ich dich umschlungen halte,
»im Schosz des Berges« (Bernadette Haller),
»Donner im Haar«, Lampionblume, wie sieht der Wind (aus)?
es fliederte aber,«
9.4.15
(fleurs, S. 137)
die Abkürzungen abgeküszt usw. verwelkt im cahier und fummelnd
(8.4.14 | fleurs, S. 13)
7.4.18, was darf ein
Gedicht, fragst du, darf es
alles, es geschah dasz
eine Pfütze v.Tränen ......
(da ich morgens ..., S. 82)
vielleicht 1 Pollen-Paradies weiszt du.«
6.4.15
(fleurs, S. 136)
jemand, der Jürgen Becker ähnlich sah, verwechselte mich mit Ingeborg Bachmann (was öfter geschehen war)
(5.4.07 | Paloma, S. 196)
Stürzend ergebe ich mich, indem ich stürze ergebe ich mich, ergebe mich in den Sturz : in den Schmerz!
(4.4.18 | da ich morgens ..., S. 79)
ich habe es erlebt dasz selbst die Steine weinten,
(3.4.19 | da ich morgens ..., S. 166)
circa mit schwankenden Schatten und moosbehangen im aufgeweichten Waldboden versinkend
(2.4.12 | études, S. 110)
(es nimmt mich Wunder. Dein
Veilchengesicht. Tiefviolette
Wiese. Bin Solitär. Der Mond als
Vignette.) Liesz die besten Weine
auffahren um meinen liebsten
Freund zu*.«
* Leseversion : zu erfreuen
1.4.15
(fleurs, S. 135)
würde so gerne Vollnarkose bekommen, um eine Weile nichts zu wissen von mir
(31.3.07 | Paloma, S. 190)
die Physiotherapeutin schien gebettet in Moos schön gebettet Erich Fromm Tablette in Herzform = Concor 5 mg, vor 14 Jahren hängt der April ich meine seit 14 Jahren hängt der April des Kalenders 2000 an der Zimmerwand
(30.3.14 | fleurs, S. 10)
die junge Bettlerin, nicht in Bettlerposition auf der Strasze, umhergehend, Zigarette rauchend, lächelt mich an und sagt, fahre heute zurück nach Ungarn
(29.3.07 | Paloma, S. 187)
........ tatsächlich, wollte immer 1 ganzes Buch VERSCHLINGEN an einem einzigen Tag, wagte nicht mich zu rühren
(28.3.12 | études, S. 105)
dieses Vöglein Vögelchen mit der Trompete nämlich im Regenschauer des Morgens wehe mein Herz wie Tränen am Fenster Perlen April usw., trippelte durch die Träume, Sufistimme Satie, kretische Steine auf meinem Herzen
(27.3.11 | études, S. 18)
𝘥𝘶 𝘣𝘪𝘴𝘵 𝘦𝘪𝘯 𝘎𝘦𝘪𝘴𝘵 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩, 𝘪𝘤𝘩 𝘣𝘪𝘯 𝘦𝘪𝘯 𝘍ä𝘬𝘢𝘭 𝘔𝘦𝘯𝘴𝘤𝘩
(26.3.07 | Paloma, S. 184)
mein Basiswort ist NEIN! NEIN! und NEIN!, bin ich Vogel und ausgefranst bin ich Verfall?
(25.3.18 | da ich morgens ..., S. 72)
vielleicht lebe ich in einem
Gäszchen. Von Sprache
wunderbarer Sprache.
(24.3.18 | da ich morgens ..., S. 70)