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ES HEISST: FEMINISTISCHER STREIK.
NICHT KOMPLIZIERT. ABER WICHTIG.
#IMMERNOHĂSSIG
Ausgerechnet am IDAHOBIT wird KĂŒnstler*innen beim ESC untersagt, LGBTQ+-Fahnen zu zeigen â wĂ€hrend sich gleichzeitig in Sekundenschnelle Hasskommentare unter der Performance von Nemo hĂ€ufen. Solche Regelungen in Medien und anderen Institutionen befeuern die schleichende Normalisierung von Queerfeindlichkeit im gesellschaftlichen Mainstream. Zudem vermittelt eine solche Berichterstattung den Eindruck, Diskriminierung sei eine legitime Meinung. Diskriminierende Haltungen finden dadurch zunehmend Akzeptanz â nicht nur am Rand, sondern immer mehr auch in der Mitte der Gesellschaft.
Slide mit Text und einem Bild einer Person mit Schild. Auf dem Schild steht: Support your local Lesbian. Lesbian Visibility Day âšOur lives are political. Our love is resistance. We fight against backlash, queerphobia, and attempts to divide our identities. Thatâs why: No lesbian struggle without trans siblings. No feminism without all lesbians. Happy Lesbian Visibility Day â visible, powerful, united. If you can:âšSupport @los_lesbenorganisation and @transgendernetwork_ch âšââââââââââšâšLesbian Visibility Day Unser Leben ist politisch. Unsere Liebe ist Widerstand. Wir kĂ€mpfen gegen Backlash, Queerfeindlichkeit und die Versuche, unsere IdentitĂ€ten zu spalten. Gerade deshalb: Kein lesbischer Kampf ohne trans Geschwister. Kein Feminismus ohne alle Lesben. Happy Lesbian Visibility Day â sichtbar, kĂ€mpferisch, vereint.
Lesbian Visibility Day
âšOur lives are political. Our love is resistance.
We fight against backlash, queerphobia, and attempts to divide our identities.
Thatâs why: No lesbian struggle without trans siblings. No feminism without all lesbians.
Happy Lesbian Visibility Day â visible, powerful, united.
bsky.app/profile/vong... âđŸđ
To clarify: This post is not a pro police post!
Just a reminder that we should fight intersectionally. - a meme.
#nopinkwashing #queerliberationnotrainbowcapitalism
#friendlyreminder
đ¶: @juene.music @gender.cocktail
Wie lange sind wir noch ĂŒberrascht und empört? Seit Wochen hören wir tagtĂ€glich schlimmere Dinge, die Trump, die AfD und andere rechte Parteien auf der Welt verursachen. Eine groĂe Mehrheit ist aber jeden Tag immer noch aufs Neue ĂŒberrascht. FĂŒr viele endet die Auseinandersetzung dann mit der Empörung. Bereits vor einem Jahr gingen in Deutschland und den NachbarlĂ€ndern viele Menschen auf die StraĂe, um sich gegen rechte Hetze zu positionieren. Der Trend dieser Empörung ist aber ziemlich bald wieder abgeflacht. Anstatt dass wir den Faschismus beim Namen nennen, wird wochenlang darĂŒber diskutiert, ab wann und welche Handbewegungen rechtsradikal sind. Seit Jahren frustriert es mich, dass wir stĂ€ndig von neuem erstaunt und bestĂŒrzt auf den Rechtsruck in anderen LĂ€ndern schauen, aber nicht anerkennen, dass die SVP nicht nur die stĂ€rkste Partei der Schweiz ist, sondern schon lange ein Vorbild fĂŒr die AfD darstellt.
Stattdessen diskutieren wir weiter, wie wir einer weiteren politischen Polarisierung entgegenwirken können, wie wir als Gesellschaft, aber auch als Parteien und Organisationen, weiterhin neutral und positiv Stellung beziehen können, ohne dem âLinks-Rechtsâ-Schema untergeordnet zu werden. In den letzten Jahren haben wir gesehen, wohin uns dies fĂŒhrt. Faschistische Positionen werden nicht nur in den Parlamenten dieser Welt, sondern auch in der Berichterstattung der Medien sowie in Positionen von Unternehmen reproduziert und somit im gesellschaftlichen VerstĂ€ndnis schleichend normalisiert. Wir mĂŒssen aufhören, Menschenrechtsthemen zu entpolitisieren. Gleichzeitig geht es darum, aufzuzeigen, dass der Kampf fĂŒr Menschenrechte auch ein Kampf gegen «Rechts» sein muss.
Wie lange sind wir noch ĂŒberrascht und empört?