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Posts by olafbernau

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Bamako is under pressure, not under siege: the difference and why it matters Bamako is under immense pressure, but not under an effective siege.

Während französische Medien weiter (leicht geifernd) spekulieren, ob und wann das Terrornetzwerk #JNIM die Macht übernehmen könnte, zeichnen #malische Wissenschaftler:innen ein ungleich genaueres Bild der Lage – ohne deshalb sonderlich optimistisch zu sein: theconversation.com/bamako-is-un...

4 months ago 0 0 0 0
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Le Mali bientôt sous contrôle djihadiste ? Analyse d’une rhétorique alarmiste Au Mali, les djihadistes du JNIM s’en prennent à l’approvisionnement en carburant de Bamako, mais de là à s’emparer de la ville et de l’ensemble du pays, il y a un pas qu’ils semblent encore très loin...

4/4 Schließlich: Auch malische Wissenschaftler:innen sind skeptisch und werfen westl. Medien und
Beobachter:innen vor, das Kräfteverhältnis zwischen Terrorgruppen und malischer Armee falsch einzuschätzen - und die Resilienz der malischen Bevölkerung ohnehin. theconversation.com/le-mali-bien...

4 months ago 2 1 0 0

3/4 lehnt Salafisten scharf ab. Es ist seit Jahrzehnten ein Kardinalfehler westlicher Beobachter:innen, bezüglich des #Sahel über Religion nur im Kontext der #Dschihadisten zu reden, nicht aber zu erkennen, dass die Sahelländer zwar modern, nicht aber im westlichen Sinne säkular sind.

4 months ago 2 0 1 0

2/4 Denn anders als in #Niger ist die Verankerung des #Salafismus in Mali schwach. Die alten, eher sufistisch orientierten Bruderschaften sind weiterhin ungleich stärker, und ihnen folgen bis heute Millionen. Auch der Prediger #OusmaneMadaniHaidara – ebenfalls mit Millionenanhang –

4 months ago 2 0 1 0
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Mali: Sie wollen die Scharia Vom Westen verlassen, von Dschihadisten bedroht, von der Armee unterdrückt: Die Lage in Mali ist verzweifelt. Wer kann helfen – oder braucht es einen Deal mit Al-Kaida?

1/4 Es bleibt mir schleierhaft, wie Ulf Laessing zu seinem Fazit kommt, dass "die Salafisten...gewonnen" hätten. Ich kenne niemand in #Mali, auch keine Oppositionellen, der diesen Satz so unterschreiben würden. Auch religionssoziologisch nicht zeit.de/2025/49/mali... via @zeitonline

4 months ago 4 1 1 0

9/9 leben rund 600.000 Menschen unter extrem prekären Bedingungen, was eine der vielen Ursachen ist, weshalb sich gerade junge Leute den Protesten gegen westliche Dominanz bzw. gegen eine als ungerecht erlebte Weltordnung angeschlossen haben.

8 months ago 0 0 0 0

8/9 zwischen Flughafen und der Innenstadt von #Dakar berichtet würde, sondern auch von den Außenbezirken, wo die Menschen bzw. ihre Gefährte in der Regenzeit im Matsch versinken und/oder stundenlang im Stau stehen. Denn selbst im scheinbar europäisch geprägten Dakar

8 months ago 0 0 1 0

7/9 zur Berliner Konferenz 1884/1885 wecken dürften, als die Großmächte ihre Einflusssphären auf dem afrikanischen Kontinent absteckten. Just an diesen Punkten wäre es gut, wenn die Geschichte in anderen Begrifflichkeiten weitererzählt würde. Und wenn nicht nur von den funkelnden Autobahnen

8 months ago 0 0 1 0

6/9 dem Index der menschlichen Entwicklung. 40% der Menschen leben in Armut, 18% in extremer Armut. Gerade mal 50 bis 55% haben Zugang zu Strom und fließend Wasser. Wenn das mal kein Grund ist, wütend zu sein - gerade im Kontext von taxierenden Blicken, die bei nicht wenigen Assoziationen

8 months ago 0 0 1 0
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5/9 Umgekehrt wird in Europa immer wieder unterschätzt, wie mies sich seine Erfolgsbilanz aus Sicht der Leute in West- und Zentralafrika darstellt: Frankreich ist seit dem 17. Jahrhundert auf dem Territorium des heutigen Senegals präsent, aber das Land belegt den 169. Platz (von 191 Ländern) auf

8 months ago 0 0 1 0

4/9 Hinzu kommt, dass in Europa viel zu wenig berücksichtigt wird, dass #China in Ländern wie Senegal, #Mali oder #Niger nicht geliebt, dafür aber geschätzt wird, seit Jahren auf eine Weise in Infrastruktur zu investieren, die es den Ländern erlaubt, sich ökonomisch weiter zu entwickeln.

8 months ago 0 0 1 0

3/9 sich selbst und seinem Schicksal zu überlassen. Denn das hieße letztlich auch, die Region China, Russland und anderen auf dem Silbertablett zu servieren." Genau dieser taxierende und objektivistische Blick ist es, der viele Menschen in West- und Zentralafrika buchstäblich zur Weißglut treibt.

8 months ago 0 0 1 0

2/9 Doch dann wird schnell die Frage gestellt: "Was müssten Deutschland und Europa tun, damit ihnen die Region nicht völlig entgleitet?" Zudem heißt es ganz am Ende des Beitrags: "Es wäre fahrlässig, und den deutschen und europäischen Interessen nicht dienlich, das strategisch wichtige Westafrika

8 months ago 0 0 1 0
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Westafrika: Wer füllt das Vakuum nach Frankreichs Rückzug? Frankreich gab im Senegal seine letzten Militärstützpunkte in Westafrika auf. Ist es klug, wenn Europa sich in der Region nicht mehr engagiert?

1/9 Zu Recht weist Kai Küstner darauf hin, dass Frankreich ökonomisch längst keine dominierende Rolle mehr in #Senegal und #Westafrika spielt. Passend hierzu zitiert er anfangs einen jungen Mann, der bezüglich Frankreichs Truppenabzug von "Würde" spricht.

www.deutschlandfunk.de/westafrika-f...

8 months ago 0 0 1 0

Kein Widerspruch - mit geht es lediglich darum, jede einzelne "Not" immer wieder im Gesamtkontext zu sehen. Natürlich müsste niemand in Gaza hungern und natürlich könnte die Not in kürzester Zeit beseitigt werden. Aber auch in Nigeria müsste eigentlich niemand hungern, wenn nur der Wille da wäre...

8 months ago 1 0 1 0
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Krise in Nigeria: Im Land des Hungers Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Unterernährte als in Nigeria. Hilfswerke warnen jetzt: Die große Krise kommt erst noch.

Es ist unausweichlich, dass die Welt auf das schaut, was derzeit in Gaza passiert. Aber die weltweiten Hungerkatastrophen sollten deshalb nicht aus dem Blick geraten. Mit derzeit 45,4 Millionen leben die meisten unterernährten Menschen in #Nigeria: taz.de/Krise-in-Nig...

8 months ago 1 0 1 0
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Niger : Un prêt de 144 millions USD de la BAD pour l'accès à l'énergie et la compétitivité économique Alors que seulement 22,5% de la population nigérienne a accès à l'électricité, et à peine 4,5% en zone rurale, le Niger poursuit sa quête de transfor

22,5% der Bev. in #Niger hat Zugang zu Elektrizität. Bis 2026 will das Land die Quote auf 30% erhöhen, zudem sind größere Projekte im Solarbereich geplant. Dafür hat die Afrikanische Entwicklungsbank Niger einen Kredit über 144 Mio. US-Dollar gewährt. www.sikafinance.com/marches/nige...

8 months ago 0 0 0 0

4/4 dem Alarme Phone Sahara (Niger) oder der Frauenkooperative Musow Lafia. Schließlich: Afrique-Europe-Interact schickt auch gerne Zeitungen zum Weiterverteilen zu, dafür bitte eine Mail an: info@afrique-europe-interact.net.

1 year ago 0 0 0 0

3/4 vielerorts zu Spendenrückgängen geführt. Umso ausdrücklicher bittet Afrique-Europe-Interact um Spenden, gerade für seine langfristigen Kooperationen, u.a. mit der Bauerngewerkschaft COPON, dem ökologischen Künstler:innendorf Faso Kele, dem Rasthaus für Migrant:innen in Rabat,

1 year ago 0 0 1 0
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afrique-europe-interact Transnationales Netzwerk zwischen Afrika und Europa für Bewegungsfreiheit und gerechte Entwicklung

2/4 Ein PDF der 4-seitigen Zeitung befindet sich auf der Webseite des Netzwerks (afrique-europe-interact.net/2207-0-AEI-Z...), dort sind auch die Kontodaten für etwaige Spenden (inklusive Online-Überweisungsmöglichkeit). Und noch etwas: Erhöhte Lebenshaltungskosten haben in den letzten zwei Jahren

1 year ago 0 0 1 0
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1/4 Das transnationale Netzwerk Afrique-Europe-Interact ist für seine Arbeit auf steuerlich absetzbare Spenden angewiesen. Die als Beilage der @taz.de erschienene Zeitung Nr. 17 handelt u.a. hiervon: EU-Abschottungspolitik, Klimakrise, Abschiebungen aus dem Maghreb, Exporte von Erdnussmus und Togo.

1 year ago 2 1 1 0

Sollte X kostenpflichtig werden oder in Gänze zu einer rechten Kampfplattform mutieren, würde ich hierher wechseln. Doch vorerst bleibe ich bei X, einfach, weil sich dort in punkto Sahel Verbindungslinien hergestellt haben (v.a. mit Leuten aus dem Sahel), die ich auf keinen Fall missen möchte.

2 years ago 2 0 0 0