Den ersten Stolperstein verlegte Demnig am 16.12.1992 vor dem Historischen Rathaus in Köln.
Auf dem Stein ist der sogenannte Auschwitz-Erlass vom 16.12.1942, zur Deportation aller Rom:nja und Sinti:ze in das Konzentrationslager Auschwitz. Der Stein wies die Stadt auf ihre Verantwortung hin.
Posts by Benji Maroder
Was geschah im Gremberger Wäldchen?
Zwischen 1942 und dem 8. April 1945 befand sich im Gremberger Wäldchen,
unmittelbar neben der Autobahn A4, ein sogenanntes
„Krankensammellager" für Zwangsarbeiter:innen, überwiegend Menschen
aus der Sowjetunion und Polen.
The Sky is the Limit
Nils Strudelwurm flog auf den Sittichs davon
Am 29. Januar paktiert die Merz-CDU und die FDP mit Rechtsextremen für rechtsextreme Politik im Bundestag.
Kein Merz im Februar!
Bild der ehemaligen Unterkunft. Am Zaun Blumen und eine Kerze.
Gedenken an den Brandanschlag auf eine Roma-Familie in einer Notuntetkunft in der Lüderichstraße in Köln-Gremberg am 26. Januar 1994.
In der Folge starben Jasminka (12 Jahre) und Raina (61 Jahre).
Den Hinweisen auf ein rassistisches Motiv wurde nicht weiter nachgegangen, die Tat blieb unaufgeklärt
Es hat sich etwas getan:
nachdem die Initiative „Die Bahn erinnern“ die Stadt darum gebeten hat sich um das Mahnmal zu kümmern, wurde dieses nun wiederhergestellt.
Während sich kaum jemand am Zustand des Denkmals stört wird direkt nebenan, im Domumfeld, von der Stadt für Recht und Ordnung gesorgt. Die Straßenmaler werden verdrängt und die Stadt versucht Bewusstsein für Sauberkeit zu schaffen.
Erinnerungskultur in Köln. Die Schwelle, ein Kunstwerk und Mahnmal von Gunter Demnig und der Initiative „Die Bahn erinnern“, das an die Rolle der (Reichs)Bahn im Holocaust erinnert wird dem Verfall und der Zerstörung überlassen.