Wir erinnern an die Ermordeten & stehen solidarisch mit den Hinterbliebenen & Überlebenden. Kein Schlussstrich im Fall Brandanschlag Solingen 2024!
Unterstützt jetzt die Betroffenen in ihrem Wunsch nach Gerechtigkeit & unterschreibt unsere Petition, bevor wir sie dem Innenministerium NRW übergeben!
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Ich arbeite gerade daran, dass es zu allen Todesopfern rechter Gewalt in Deutschland eine eigene Wikipedia-Seite gibt und würde mich sehr über Unterstützung freuen!
Hier ist die Liste: de.wikipedia.org/wiki/Todesop...
Hier einer der daraus entstandenen Artikel: de.wikipedia.org/wiki/Mike_Ze...
Kommt um 15 Uhr zur Andacht der Familie Yozgat und der Stadt Kassel an den Halitplatz. 4/4
Halits Vater, İsmail Yozgat, sagte zum Urteil im NSU-Prozess, dieses habe für ihn keinen Bestand, solange die Rolle von Temme nicht geklärt sei. Bis heute verweigern Landesamt für Verfassungsschutz und Landesregierung die Aufklärung. 3/4
Nach der Arbeit besuchte er die Abendschule, um das Abitur nachzuholen und Informatik zu studieren. Er wurde 21 Jahre alt. Unsere Gedanken und Solidarität sind bei der Familie.
Andreas Temme, damals Mitarbeiter des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz, war zur Tatzeit am Tatort. 2/4
Das Foto zeigt Halit.
Wir klagen um Halit Yozgat, der heute vor 20 Jahren in seinem Internetcafé in #Kassel vom NSU ermordet wurde. Halit wurde in der Holländischen Straße in Kassel geboren und eröffnete dort mit Hilfe seines Vaters das Geschäft. 1/4
für Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen.
Gemeinsam mit ihnen gehen wir solange von Rassismus als Mordmotiv aus bis das Gegenteil bewiesen ist.
Das Gedenken findet nächsten Sonntag, am 12. April 2026, um 14 Uhr am Gedenkort Burak Bektaş, Rudower Str. / Möwenweg statt.
#BurakUnvergessen 2/2
Das Foto zeigt Burak Bektaş.
Wir klagen um Burak Bektaş, der heute vor 14 Jahren in Berlin-Neukölln ermordet wurde. Wir stehen solidarisch an der Seite seiner Familie und Freund*innen, von denen zwei bei der Tat schwer verletzt wurden. Wir unterstützen den Kampf der Familie, Freund*innen und der Initiative 1/2
Das Foto zeigt Mehmet Kubaşık.
Wir klagen um Mehmet Kubaşık, der heute vor 20 Jahren in seinem Kiosk in der Mallinckrodtstraße in #Dortmund vom NSU ermordet wurde. Der dreifache Familienvater wurde 39 Jahre alt. Unsere Gedanken und Solidarität sind bei der Familie. Kommt zum Tag der Solidarität um 15h in der Mallinckrodtstr. 190
Die Verdächtigungen nahmen ein solches Ausmaß an, dass es die Familie fast zerstört hätte.“
Das Gedenken findet um 17 Uhr am Gedenkort für Mehmet Turgut in Rostock-Toitenwinkel statt. Im Anschluss findet im Peter-Weiss-Haus eine Lesung aus dem Buch von „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ statt. 4/4
„Irgendwann kam dann auch die deutsche Polizei. Die Beamten kamen nicht in unser Dorf. Sie haben nicht meine Eltern befragt. Sie fragten im Nachbardorf herum: Hatten die Turguts Feinde? Die deutsche Polizei hat unsere ganze Familie schlechtgemacht, indem sie in der Gegend nach uns fragte. 3/4
Jahrelang versuchte Mehmet Turgut eine Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis zu bekommen, wurde abgeschoben und kam doch zurück, um sich eine bessere Zukunft aufzubauen. Deutschland, so sein Bruder Mustafa, bedeutete für Mehmet Hoffnung. Über die Ermittlungen der Polizei in der Türkei schreibt er: 2/4
Das Foto zeigt Mehmet Turgut.
Wir klagen um Mehmet Turgut, der heute vor 22 Jahren vom NSU ermordet wurde. Am 25. Februar 2004 sperrte Mehmet gegen zehn Uhr vormittags den Imbissstand in #Rostock auf, wo er seit zehn Tagen arbeitete. Kurze Zeit später wurde er ermordet. 1/4
Unsere Gedanken und Solidarität sind bei der Betroffenen und ihrer Familie.
Um 18:30 findet in der Probsteigasse/ Ecke Blumenstr. die Gedenkkundgebung statt, um 19:30 im Jugendzentrum Klingelpütz, eine Podiumsdiskussion mit Edith Lunnebach, Gamze Kubaşık und Seda Başay-Yıldız. 4/4
Und das in dem Land, das du als dein Heimatland bezeichnest. In dem Land, in dem du groß geworden bist, dir dein Leben und deine Zukunft aufgebaut hast.“ 3/4
Im Buch „Unsere Wunden kann die Zeit nicht heilen“ schreibt sie:
„Was macht uns als Menschen aus? Unsere Herkunft, Hautfarbe oder Religion? Oder unser Handeln und Denken? Zu erfahren, dass dich jemand aufgrund deiner Herkunft umbringen will, ist schockierend. 2/4
Das Bild zeigt einen Kreis, der von einem Pfeil durchkreuzt rd. Innerhalb des Kreises steht „Gegen das Vergessen, das Erinnern erkämpfen“.
Heute vor 25 Jahren verübte der NSU einen Bombenanschlag auf das Lebensmittelgeschäft einer deutsch-iranischen Familie in der Probsteigasse in #Köln. Die damals 19-jährige Tochter überlebte schwer verletzt. 1/4
Bedrohung in #glauchau
@nsuwatch.bsky.social @nsutribunal.bsky.social @kbsachsen.bsky.social @katharinakoenig.bsky.social @kerstinkoeditz.bsky.social
Unsere Gedanken & Solidarität sind bei den Hinterbliebenen, Freund*innen und den solidarischen Initiativen, die seit Jahren für Gerechtigkeit und Erinnerung kämpfen. 3/3
Wir fordern lückenlose Aufklärung und die konsequente Bekämpfung von Rassismus, rechtem Terror, Polizeigewalt und Antifeminismus, die die Morde, ihre Vertuschung und ihr Vergessen möglich gemacht haben. 2/3
Das Foto zeigt Corinna Tartarotti.
Das Foto zeigt Laye-Alama Condé.
Das Foto zeigt Mahmud Azhar.
Das Bild zeigt Oury Jalloh.
Wir klagen heute um
Corinna Tartarotti, ermordet 1984 in #München,
Mahmud Azhar, ermordet 1990 in #Berlin
Laye-Alama Condé, ermordet 2005 in #Bremen,
Oury Jalloh, ermordet 2005 in #Dessau. 1/3
Kommt morgen um 18.30 Uhr zur Gedenkdemonstration der initiative kritisches gedenken erlangen an den Hugenottenplatz, Erlangen. Heute Abend findet im Zentrum Wiesengrund um 19 Uhr ein offener Austausch mit der Vernetzung bayerischer Gedenkinitiativen statt. 5/5
Wir zitieren aus einer Rede von Shlomo Lewin, die er 1977 auf einer Kundgebung gegen einen Holocaustleugner-Kongress in #Nürnberg hielt: „Die Menschen müssen aufwachen und sehen, welche Gefahr … von diesen Faschisten wieder auf uns zukommt. … Wir müssen ihnen das Handwerk legen.“ 4/5
Bis heute steht das Narrativ des Einzeltäters, der 9 Monate später im Libanon unter ungeklärten Umständen ums Leben kam, einer lückenlosen Aufklärung entgegen und sichert die Straflosigkeit der Mittäter*innen. 3/5
Obwohl der Verleger und Rabbiner als antifaschistisch engagierter Jude ein bekanntes Feindbild der extremen Rechten war, richteten sich die Ermittlungen zunächst gegen die jüdische Gemeinde. 2/5
Das Bild zeigt die Ermordeten und ruft zur Demo auf.
Wir klagen um Shlomo Lewin und Frida Poeschke, die heute vor 45 Jahren in #Erlangen einem antisemitischen Mordanschlag zum Opfer fielen. 1/5
Leyla Kellecioğlu, Tochter von Fatma und Osman Can, Schwester von Mehmet, sagte 2013 dem Migazin: „Erst wenn ich meine Eltern und meinen Bruder vergesse, sind sie wirklich tot.“ 2/2
Das Foto zeigt Mehmet Can, Fatma Can, Osman Can und Jürgen Hübener.
Wir klagen um Mehmet Can, Fatma Can, Osman Can und Jürgen Hübener, die heute vor 37 Jahren in Schwandorf durch einen rassistischen Brandanschlag ermordet wurden. Unsere Gedanken und Solidarität sind bei den Hinterbliebenen und Überlebenden. 1/2
Der NSU-Komplex und seine sächsischen Unterstützenden. Prozessbeginn in Dresden. Motiv: Ausschnitt der Broschüre unter den Teppich gekehrt.
💡Broschüre, jetzt zum Download:
Unter den Teppich gekehrt – Das Unterstützungsnetzwerk des #NSU in #Sachsen
Anlässlich der Hauptverhandlung gegen Susann Eminger stellen wir unsere Publikation aus dem Jahr 2017 jetzt kostenfrei zum Download:
▶ kulturbuero-sachsen.de/broschuere-u...
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Wir klagen an und solidarisieren uns mit allen Initiativen für Aufklärung, Gerechtigkeit und eine Gesellschaft ohne Rassismus und Antisemitismus.
#KeinSchlussstrich unter den NSU-Komplex! #saytheirnames 5/5