Kurz: für ein gerechtes und solidarisches Bildungssystem!
Das ist übrigens auch Praxis gegen die extreme Rechte. Gute und für alle zugängliche Bildung und ein solides, gerecht finanziertes Sozialsystem sind hervorragende Mittel gegen den Faschismus
#SchlussverkaufBildung
Posts by Jonathan Dreusch
Unsere Hauptforderungen sind daher faire Arbeitsbedingungen in Academia, gerechte Bildungsfinanzierung für alle, nachhaltige Investitionen in Hochschulen und effektive Maßnahmen für bezahlbares Wohnen für alle.
Her mit öffentlicher Daseinsvorsorge, Schluss mit dem ideologisch motivierten Spardiktat.
Die Hochschulen gleichen einem Schlussverkauf: Früher gab es Bildung als öffentliches Gut, heute wird sie als marktfähiges Produkt verramscht. Forschung? Abhängig von Drittmitteln. Lehrende? Prekär beschäftigt. Studierende? Mehr Kundschaft als kritische Denker*innen, aber ohne Kaufkraft. Gleichzeitig werden Unis umgebaut: weg von offenen Lernräumen, hin zu Prestigeprojekten, die Autorität ausstrahlen, aber wenig Raum für Mitbestimmung lassen. Während Studierende an steigenden Kosten und sinkenden Sozialleistungen verzweifeln, wird Wettbewerb als Lösung verkauft - finanziert durch staatliche Kürzungen. Kurz: Wer sich Bildung leisten kann, steigt auf, alle anderen bleiben auf der Strecke. Doch statt sich in die Warteschlange fürs nächste Stipendium einzureihen, wäre es Zeit, sich zusammenzutun - bevor der Schlussverkauf endet und nur noch Eliten studieren
Warum ist das so? Es sind die Folgen neoliberaler Finanz- und Bildungspolitik, die in den letzten Jahrzehnten von allen Regierungsparteien in unterschiedlichem Maß gefahren wurde. Doch eine emanzipierte, mündige Bevölkerung und hervorragende, freie Forschung entsteht so nicht.
Logo der Kampagne Schlussverkauf Bildung: ein Etikett mit Schriftzug und einem Prozentzeichen, sowie das fzs Logo in der unteren rechten Ecke
Heute startet die fzs Kampagne #SchlussverkaufBildung mit einer Social Media Woche.
Es tropft durch Hörsaaldecken, Studis wissen nicht mehr, wo sie wohnen sollen, mindestens ein drittel ist existenziell vom Nebenjob abhängig und die eh schon prekären Stellen in der Lehre werden abgebaut. Es langt.