Kleine Halloween-Party bei uns zuhause. Die Sechsjährige unterhält sich mit ihren Freundinnen darüber, wer welche Muttersprache hat. Freundin 1: "Französisch." Freundin 2: "Iranisch." Die Sechsjährige: "Deutsch." F1 trocken: "Langweilig." Love it 🤣
Posts by Steffi Siebert
Da ich selbst eine bin, interessiert mich das sehr: Was wünschst du dir von einer Supervisorin? Was sind No-Gos?
Ich versuche, diese mir sonst lästigen Tätigkeiten heute mal nicht mechanisch und schnell abzuhaken,
sondern bewusst und freundlich zu verrichten.
Für ein bisschen mehr Selbstverbundenheit. ❤️
Heute habe ich mich bewusst umentschieden:
Körperpflege (Rasieren, Nägel schneiden, Eincremen) ist heute keine lästige Pflicht.
Sondern ein liebevolles Dankeschön an meinen Körper, der mich die letzten Wochen so tapfer durch den Umzugsstress getragen hat.
Ich drücke dir die Daumen! Hatte auch lange Gallenkoliken und keiner kam drauf. Bei mir waren es viele kleine Steinchen, die nach und nach abgegangen sind und sich schmerzhaft durch den Gallengang quetschten. Geburten waren angenehmer.
Gut, dass du Hilfe bekommst!
Magst du auch Gedanken von mir dazu lesen oder lieber nicht?
Ich mag am Anfang Partnerarbeiten, bei denen Menschen sich über ihre Erwartungen an das Seminar/den Workshop und ihre No-Gos austauschen. Das zu wissen ist nämlich super wichtig für mich.
Wäre das für dich angenehmer als das gegenseitige Vorstellen?
Bei meinen Themen bin ich darauf angewiesen, dass Menschen eigene Themen einbringen, und dafür ist eine vertrauensvolle, offene Atmosphäre wichtig. Aber du hast recht, dass es nicht unbedingt das gegenseitige Vorstellen sein muss 😅
Was die Vorstellung angeht, macht es für mich einen Unterschied, ob es um ein einwöchiges Seminar geht oder um einen eintägigen Workshop. Bei ersterem finde ich es wichtig, dass die Teilnehmenden miteinander in Kontakt kommen, wie auch immer.
Spannend, danke!
Verstehe. Magst du dazu was lesen, wie ich meine Workshops gestalte, um die Umsetzungswahrscheinlichkeit zu steigern? (kann natürlich auch sein, dass du das eh schon alles weißt)
Ah! Erarbeitet ihr dann Dinge, die von anderen umgesetzt werden müssen und das geschieht nicht? Oder sind es Dinge, die ihr euch als Kollegium vornehmt und die dann wieder im Sande verlaufen?
- Fürsorgepflicht ernstnehmen, z.B. wenn es jemandem nicht gut geht, es sehr heiß ist etc.
- den "Raum lesen": sichtbare Irritationen ansprechen, Konflikte zulassen, ungeplante Pause machen, wenn Menschen müde und kraftlos wirken...
Was fällt euch noch ein?
- regelmäßige Pausen
- rechtzeitig (wie angekündigt) Schluss machen
- offen sein für kritische Rückfragen
- Atmosphäre schaffen, in der Menschen sich (je nach Thema) öffnen und eigene Themen einbringen können, wenn sie möchten - aber nicht müssen
- Grenzen respektieren
- niemanden beschämen
Aus meiner Sicht wichtige Punkte für mich als Workshopleitung:
- Leidenschaft und Begeisterung fürs Thema
- Plenums, Gruppen- und Einzelarbeit (+ je nach Thema evtl. Input) abwechseln
- Humor
- Erwartungen klären und immer wieder andocken
- bei Bedarf Struktur umwerfen und improvisieren
Was mich immer wieder freut: Wenn Menschen in der Feedbackrunde sagen, sie hätten Workshops immer für verschwendete Zeit gehalten, aber fanden diesen unterhaltsam, effizient und konstruktiv.
Aber: Wie schlecht sind viele Workshops denn dann? 😱
Welche Erfahrungen habt ihr bisher gemacht?
Im Herbst geht es dann wieder los mit Supervision, VHS-Seminaren und Uni-Workshops.
Es ist genau diese Vielfalt, die ich an meinem Job liebe! Und obwohl es so unterschiedliche Kontexte sind, arbeite ich meist mit ähnlichen Themen. Weil wir halt Menschen sind, egal ob und wo wir lohnarbeiten.
Gestern Beratungen, heute Führungskräfte-Coaching in einer Klinik. Kommende Woche begleite und moderiere ich unter anderem einen Planungstag in einer Kindertageseinrichtung. Demnächst dann wieder Teamcoaching in einer Hochschule und ein Wiedereinstiegsseminar für Eltern bei einem großen Arbeitgeber.
Meine Grenzen sind für mich - nicht gegen dich.
Guter Hinweis, danke. Das werde ich ergänzen. Meine Webseite steht in meiner Bio, ich dachte du wärst darüber gegangen. Aber du hast Recht, unter dem Calendly-Link ist das nicht zu finden.
Trauerjahr war gestern. Heute geht man davon aus, dass es zwischen 3 und 5 Jahren dauern kann, um einen schweren Verlust zu verarbeiten bzw. ins eigene Leben zu integrieren.
Bzgl. "autistisch" vs. "mit Autismus": Danke für den Hinweis. Das ist mir durchgerutscht.
...habe auch die Weiterbildung zur systemischen Therapeutin abgeschlossen, arbeite allerdings nicht therapeutisch, sondern beratend.
Insgesamt bin ich seit über vier Jahren kontinuierlich in zertifizierter systemischer Weiterbildung, ergänzt durch Fachkongresse und Fortbildungen.
Das Impressum findest du auf meiner Homepage (einfach nach unten scrollen).
Ich bin systemische Beraterin (DGSF-zertifiziert), mache aktuell die Weiterbildung zur Supervisorin, Coach und Organisationsberaterin und...
Themen in der Einzelberatung können z.B. sein: Paarthemen, Mutterschaft vs. eigene Bedürfnisse, Beziehung zum eigenen Körper, Erschöpfung, Stress und Selbstfürsorge (immer unter Berücksichtigung der systemischen Voraussetzungen!), die eigenen Grenzen erkennen und wahren, Familiendynamiken, u. v. m.
Themen in Paarberatung können z.B. sein: Kommunikation, Sexualität, Erziehungsunterschiede, Untreue, Umgang mit Trauer, Entfremdung, Verlust von Verbindung, Umgang mit psychischer Erkrankung einer Partnerperson (KEINE Psychotherapie), und vieles mehr.
Für alle Neuen: Ich berate Einzelpersonen und Paare (vor allem, aber nicht nur Eltern). Alle Sexualitäten, geschlechtlichen Identitäten und Lebensmodelle sind bei mir willkommen. Ich habe viele Klient*innen mit Autismus und/oder ADHS, mache dahingehend aber keine Fachberatung.
Falls ihr eh überlegt, mich mal unverbindlich kennenzulernen: Der August ist dafür ein super Monat. Viele Menschen sind im Urlaub, daher ist auch in Unternehmen und sozialen Einrichtungen oft Coaching- und Supervisionspause und ich hab Luft für neue Klient*innen:
calendly.com/stephanie-si...
Ich bin nicht neutral, sondern allparteilich. Das heißt, ich bin auf der Seite beider Partnerpersonen. Ich achte darauf, dass jede*r zu Wort kommt, dass ich beide Seiten höre, dass ich die Bedürfnisse beider ergründe - auch die des leiseren Parts, der dabei vielleicht mehr Unterstützung braucht.
Wichtig ist immer, dass beide sich gleichermaßen gesehen fühlen. Auch, wenn manche Dynamiken bei mir persönlich was antickern sollten, bin ich nie parteiisch einer Person gegenüber* - denn das wäre eine Garantie für das Nichtgelingen der Paarberatung.
*ausgenommen: Gewaltdynamiken