Meine Einschätzung zu den geplanten Maßnahmen der Bundesregierung:
Die bislang angekündigten Entlastungsmaßnahmen der Bundesregierung bei den Energiepreisen greifen zu kurz und sind in Teilen sogar kontraproduktiv.
1/n
Posts by Jason von Juterczenka
Fick den Tankrabatt.
POV auf dem Sofa, die Landung von Artemis II schauend, mit Physik-Aufgaben auf einem Tablet im Schoß
#Artemis II zerstört meinen Schlafrhythmus. 😭
Gerade den Kellner im örtlichen Bistro von einer Wärmepumpe überzeugt. 😌
Jason sitzt an einem unaufgeräumten Schreibtisch, schaut auf ein Tablet, auf dem eine Rakete auf der Startrampe mit Countdown zu sehen ist. An der Wand hängt ein Poster der Andromedagalaxie.
Mögen heute vor dem Fernseher viele junge Wissenschaftler*innen-Karrieren beginnen. 🌖💜 #Artemis
Dafür müssen sie aber nicht grundlegend anders oder weniger autistisch sein. Sie unterscheiden sich nur in Bezug darauf, wie gut wir sie erkennen. In einer anders gearteten Gesellschaft wären sie vielleicht diejenigen, die früh erkannt werden. Ich denke, Uta Frith vertauscht Ursache und Wirkung.
Vermutlich würde sie das, ich habe von ihrem Sinneswandel gelesen. Mich überzeugt das gar nicht. Dass die Diagnosen, die später auftreten, sich von den frühen unterscheiden—nämlich genau in einer Art, die erst dazu führt, dass sie früh nicht erkannt werden—ist nicht überraschend.
Handelsblatt bei threads: handelsblatt • 8 Std. & Threads Der Streit zwischen Collien Fernandes und ihrem Ex-Mann Christian Ulmen verweist auf ein viel größeres Problem. Die Silicon-Valley-Giganten zersetzen den sozialen Frieden.
“Streit”, so nennt man beim Handelsblatt sexuelle und körperliche Gewalt gegen eine Frau.
Alles niederbrennen.
Google-Trend-Grafiken für die Suchbegriffe "Collien nackt" und "fernandes nackt"
Was Männer googeln, während Frauen nach Collien Fernandes' Enthüllung die Welt anzünden wollen:
(Quelle: www.linkedin.com/posts/mike-s...)
Katherina Reiche stellt EU-Klimaziel für 2050 infrage Die Bundeswirtschaftsministerin sagt, die Wirtschaft müsse Vorrang vor Klimazielen haben. Die angestrebte EU-Klimaneutralität bis 2050 sei womöglich nicht zu schaffen.
Die Klimaziele einzuhalten, ist übrigens ihr fucking Job. Wenn sie dazu nach eigener Aussage nicht fähig ist: abtreten.
portugal hat heute die selbstbestimmung von trans personen und den schutz von inter kindern abgeschafft. das letzte wort im gesetzgebungsverfahren ist noch nicht gesprochen, aber es käme einem wunder gleich, wenn die revision abgeschwächt oder gar von der verfassung oder dem präsi gestoppt würde 💔
Spätestens mit dieser Mega-Studie kann man den Mythos von Autismus als männliches Phänomen wohl offiziell als Wissenschaftsleugnung bezeichnen.
Hätte die Forschung Stimmen aus der autistischen Community ernster genommen, die das schon lange sagen, wäre vielen Autistinnen vieles erspart geblieben.
Ein Politiker sexualisiert Schulmädchen und die Republik greift die Frau an, die das öffentlich gemacht hat. Und ihr tut so, als würde euch Epstein schockieren. Das ist genau das Klima, das sowas überhaupt über Jahre hinweg ermöglicht hat.
Die seit Jahrhunderten kursierende antisemitische Verschwörungserzählung, Banken in den USA würden »den Juden gehören«, quittierte Julia Gehrckens, Vorstandsmitglied der AfD-Jugendorganisation »Generation Deutschland« mit den Worten: »Das stimmt halt einfach.«
Ich bin bisher nicht aus meinem geschützten Gangplatz raus, um Schaffner*innen zu finden und anzusprechen.
Ich will halt ungern aus der Konstellation, die ich jetzt gerade habe, raus und durch die Wagen gehen. Aber wir halten jetzt gerade in Paderborn und der Gang leert sich. Die letzten 30 min sind hier gut auszuhalten. Es ist gerade eher alles, was vorher passiert ist, was mich kaputtmacht.
Hier bin ich gerade. Bis auf die Lautstärke (alter IC-Zug) lässt es sich hier aushalten, sodass ich die Zeit gefunden habe, das alles aufzuschreiben. Einfach, um mal zu zeigen, was eine Anreise zur Uni für Autist*innen bedeuten kann. #ActuallyAutistic
POV im Gang eines IC sitzend. Man sieht mein Bein und im Hintergrund andere Menschen.
Der Zug fährt über Paderborn. Ich bin geliefert. Wie erwartet werde ich von meinem Platz vertrieben. Ich renne in den Gang, quetsche mich in eine Ecke zwischen den Mülleimern, die ich—falls der Gang sich füllt—in nur eine Richtung verteidigen muss. Dafür habe ich den Rucksack.
Zwar mit „ggf. reserviert“, aber das steht überall. Ich sitze also, fange wieder an mich zu beruhigen, die Reserven sind wirklich leer.
Wir fahren in Bochum ein. Ich sehe: Der ganze Bahnsteig voller Menschen mit Fanschals.
„FUCK!“
Schaue kurz, gegen wen der VfL gespielt hat: Paderborn.
„Dieser Wagen wird gesperrt. Gehen Sie gerne in die anderen Wagen.“
„Sind die anderen Wagen leerer?“
„Nein.“
Widerwillig (die Kälte wäre wirklich mein kleinstes Problem gewesen) gehe ich durch die vollen Wagen, finde—mit GROSSEM Glück im Unglück—einen Sitzplatz.
Ich war sicher, es jetzt geschafft zu haben.
Dann höre ich zwei Schaffner diskutieren: In dem Wagen meines Sitzplatzes sind Heizung und Strom ausgefallen, die Fahrgäst*innen könnten dort nicht sitzenbleiben.
Tatsächlich:
Durch einen Tunnel komme ich schließlich in den Bahnhof, mit 20 Minuten Verspätung fährt der Zug tatsächlich ab und ich nehme meinen reservieren Platz ein.
Ich komme etwas zu Ruhe, aber zittere immer noch, mein Herz schlägt schnell und ich versuche, ruhig zu atmen.
Als ich dort ankam: Kein Durchkommen mehr zum Eingang. Karnevalszug. Lautstärke immens, überall Menschen. Plötzlich schreit jemand „KAMELLE!“ und ich bekomme Süßigkeiten in die Fresse (die leider nicht mal vegan waren, also mir auch nichts nützten😭).
Dort will ich in die DB Lounge, den einzigen geschützten, ruhigen Raum, der aber wegen Umbaus etwa 500 Meter vom Hbf entfernt ist.
Nachdem ich ein wenig Energie getankt hatte und meine Mama einen Sitzplatz (den letzten) in einem Zug nach Hause reserviert hatte, lief ich zurück zum Bahnhof.
Ich beschließe: Rückzug. Die Löffel sind leer und ich kann nicht mehr. Ich verpasse den ersten Tag in der Uni, aber ich will nur noch nach Hause zu meinen Eltern.
Ich renne aus dem Bahnhof so schnell ich kann, informiere meine Eltern und finde eine S-Bahn von Deutz zum Hbf.
Ich zittere, aber war sicher, es nun geschafft zu haben. Der Zug fährt ein: verkehrt herum. Ich stehe am falschen Ende. Mein Platz ist 300 Meter—und einen vollkommen undurchdringlichen Bahnsteig—weiter. Ich versuche noch, durch die Menge zu kommen, die Situation wird aber schnell gefährlich.
Als die Menge mit mir am Rand gerade langsam die Treppe zum neuen Gleis hoch floss, fuhr der das Gleis zuvor belegende Zug unter schallendem Applaus des gesamten Bahnsteigs ab.
Meinen Rucksack als Schutzschild nutzend, schaffe ich es aufs Gleis und platziere mich wieder im Abschnitt meines Platzes.
Vollständig mit sich stauenden Menschen gefüllte Unterführung im Bahnhof.
Hunderte Menschen von dem randvollen Gleis stürmen durch einen engen Tunnel auf das neue Gleis. Ich stehe ganz hinten.
Mehrmals eskaliert es fast, weil Menschen mich beinahe berühren. Ich erwäge Rückzug und nach Hause fahren, versuchte es aber im Wissen, einen reservierten Platz zu haben.
Egal. Ich hatte—aus Erfahrung aus vorherigen Katastrophen—einen Platz reserviert. Ich habe also versucht, auf den Bahnsteig zu kommen (wäre fast aufs Gleis gefallen, so voll) und mich am Bahnsteig im richtigen Abschnitt, ganz hinten, zu platzieren. Löffelreserven schwinden.
Dann: Gleiswechsel.
ICE am Bahnsteig, der bis zur Tür randvoll mit eng an eng im Gang stehenden Menschen ist.
Zugausfall, Ersatz ab Deutz 70 Minuten verspätet und nur bis Basel.
So weit, so normal.
Auf dem Bahnsteig steht dieser Zug, es geht nicht vor oder zurück, niemand will (oder kann) aussteigen, über eine Stunde lang.