Die Frage der nächsten Monate ist deshalb nicht nur, wie stark die AfD wird.
Sondern wie stark wir als demokratische Gesellschaft sein wollen.
#FCKAFD
Posts by Ole Horn
Und eine Klimakrise, die gerade hier – mit Dürren, sterbendem Wald, wegbrechender Landwirtschaft – längst angekommen ist. Diese Liste ließe sich unendlich fortsetzen. Auf all das hat die AfD keine Antworten – nur Sündenböcke.
Sachsen-Anhalt hat echte Probleme – keine abstrakten. Junge Menschen, die weggehen, weil sie keine Perspektive sehen. Kommunen, die nicht wissen, wie sie ihre Infrastruktur noch finanzieren sollen. Ein Bildungssystem, das seit Jahren auf Verschleiß läuft.
Sie leidet darunter, wenn wir unsere Themen in den Diskurs bringen, wenn wir Lösungen anbieten statt zu hetzen und zu spalten.Die zentralen Fragen, die wir uns als demokratische Akteur*innen in den nächsten Monaten stellen müssen, sind:
Wofür stehen wir? Was wollen wir? Wie wollen wir zusammenleben?
Egal, wie stark wir uns in den nächsten Monaten mit der AfD auseinandersetzen, egal wie oft wir sagen, dass diese Partei rassistisch, demokratiefeindlich oder menschenfeindlich ist. Die AfD profitiert davon, wenn wir nur über sie reden.
Diese Strategie funktioniert nicht, wenn wir über unsere eigenen Themen sprechen.
Wir werden die AfD nicht mit Argumenten in einem Diskurs schlagen, sie ist nicht an einem sachlichen Diskurs interessiert. Das zentrale Ziel dieser Partei ist es, ihre Positionen in die Öffentlichkeit zu bringen und sich dabei selbst als Opfer zu inszenieren.
Bei einigen ist es reiner Rassismus, den es immer zu verurteilen gilt! Bei anderen ist es die Sorge, selbst vor fehlendem Wohnraum zu stehen. Da ist es eben am einfachsten, die Menschen zum Problem zu erklären, die neu dazukommen.
Sich mit den Themen der Menschen auseinanderzusetzen heißt aber ausdrücklich nicht, die Positionen oder die Sprache der AfD zu übernehmen oder zu normalisieren.
Gleichzeitig heißt das aber nicht, dass die zugrunde liegenden Bedürfnisse der Menschen nicht berechtigt sind. Es ist ein Problem, wenn sie keiner anderen Partei zutrauen, sich diesen Problemen anzunehmen.
Das sollte natürlich niemals ein Grund sein, eine rechtsextreme Partei zu wählen, dafür gibt es keine validen Gründe!
Wir dürfen aber auch nicht aufhören, über die Sorgen und Bedürfnisse der Menschen zu sprechen, die die AfD wählen. Menschen haben verschiedene Gründe, warum sie dieser Partei ihre Stimme geben. Das heißt aber nicht, dass sie jede Position oder die Kommunikation der AfD in dieser Form unterstützen.
Wir werden unsere Werte und Strukturen nicht schützen, indem wir ein bisschen mit Nazis zusammenarbeiten und hoffen, dass sie dann die eigene Struktur verschonen. Das ist nichts anderes als die Normalisierung die diese Partei braucht.
Zuallererst: Sich dieser Partei anzubiedern darf niemals eine Option sein. Der Einfluss dieser Partei wird größer – das kann aber keine Grundlage sein, um mit einer gesichert rechtsextremen Partei zusammenzuarbeiten.
Ich denke, es gibt nicht den einen richtigen Weg. Aber ich glaube, es gibt ein paar wichtige Punkte, die wir in unseren Strategien mitdenken sollten.
Ich habe noch keine fertige Antwort darauf, was ich konkret tun will. Nur die wachsende Überzeugung, dass Abwarten oder sich allein anderen Projekten zu widmen für mich keine Option ist.
Und für alle, deren Existenz, Haltung oder politisches Engagement schlicht nicht kompatibel ist mit dem, wofür diese Partei steht.
Für viele ist die veränderte Stimmung schon jetzt deutlich spürbar.
Es sind die konkreten Konsequenzen, die ein wachsender Einfluss der AfD hat: für Minderheiten, für freie Träger und die kleinen, oft unsichtbaren Strukturen, die so viel tragen, für alternative Orte, die es braucht, damit Menschen überhaupt Raum haben, anders zu leben.
Ich verstehe diesen Impuls. Aber Verdrängen ist keine Strategie – es wäre eine Form des Aufgebens.
Was mich wirklich umtreibt, ist nicht die abstrakte Zahl in einer Umfrage.
Szenarien, die Angst machen, die lähmen. Gefühle, die sich schwer benennen lassen – aber auch schwer zu ignorieren sind.
Es ist verlockend, es trotzdem zu tun: wegzuschauen, weiterzumachen, zu hoffen, dass sich das irgendwie von selbst regelt.
Wie groß wird nach dieser Wahl der Einfluss einer rechtsextremen Partei sein?
Schaut man sich die aktuellen Prognosen an, liegt die AfD bei ca. 40 %. Je nach Szenario steht sogar eine alleinige Regierung im Raum.
Statt um konkrete Fragen – wie wir als Gesellschaft in Sachsen-Anhalt leben wollen, wie wir mit aktuellen Krisen und Herausforderungen umgehen wollen, wie sich Sachsen-Anhalt weiterentwickeln soll – steht gerade eine andere Frage im Raum:
In knapp einem halben Jahr sind Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt. Eigentlich sind Wahlen ja etwas Schönes. Ich weiß noch, dass ich mich richtig darauf gefreut habe, das erste Mal an Wahlen teilnehmen zu dürfen. **Vor dieser Wahl habe ich gerade vor allem Angst.**
Der neue Bericht zur Klimabilanz von DE sagt eigentlich auch nur aus, dass man Glück hatte, letztes Jahr die #Klimaziele einzuhalten und das man auf einem völlig unzureichenden Kurs ist, um die Ziele in der Zukunft einzuhalten. Aus Sicht der Bundesregierung kann man sich dafür feiern - keine Worte…
Jetzt wo die Preise fürs Tanken wieder so hoch sind bekommen wir ja bestimmt wieder das #9€-Ticket als Entlastung oder? Oder?
Erdgas wird übrigens auch nicht zu was gutem, wenn man es in Deutschland fördert, ist trotzdem teuer und klimaschädlich.
Es braucht den Ausbau von Erneuerbaren Energien und Speichern, alles andere ist halt quatsch 🤷♂️
Während Spanien in den letzten Jahren Wind- & Solarenergie massiv ausgebaut hat & jetzt zu den Ländern mit den geringsten Strompreisen in Europa gehört, setzt Deutschland weiter auf fossiles Gas also auf Abhängigkeit von Krisen & Kriegen.
Erneuerbare sind günstiger & wirkungsvoller Klimaschutz!
Feminismus und Klimagerechtigkeit gehen Hand in Hand 🤝 Patriarchale Machtstrukturen zerstören auch unseren Planeten.
Heute, am feministischen Kampftag, und natürlich auch an jedem anderem Tag sagen wir: Destroy patriarchy. Not the planet. 💜🌍
Diese probiert sich Trump gerade mit völkerrechtswidrigen Angriffen zu sichern - alles an diesen Plänen ist eine Katastrophe!
Seit Trump an der Macht ist, hinterfragen immer mehr Menschen unsere Abhängigkeit von der USA. Jens Spahn und Katherina Reiche scheinbar nicht, der Beschluss des Kostenhammers erhält und stärk sogar unsere Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.