💜🫂
Posts by kklemens 🌈
ich danke dir. Und ich freue mich sehr über die Umarmung
Danke. Und vom Kopf her weiß ich das schon irgendwie. Aber der Teil von mir, der fühlt, kann dem gerade nicht folgen.
Aber keinen einzigen, der dafür spricht.
Das zermürbt mich, macht mich müde. Meine Kraft reicht nicht mehr für lange. Wozu auch?
würde, mit dem ich zusammen wäre.
Heute schaue ich solche Filme nicht mehr so gern. Weil ich verstanden habe, dass jemand wie ich chancenlos ist, wenn es um gelebte Nähe, romantische Beziehungen, care, Sex geht. Scheinbar gibt es 1000 Gründe, warum es nicht möglich ist, mich zu lieben. Zu begehren.
Ich habe früher gern queere Filme angesehen. Weil ich mich darin wiedergefunden habe. Manchmal einfach als schwuler Typ, manchmal in der Story. Das hat mir Hoffnung gegeben. Auch darauf, dass ich einmal nicht nur theoretisch schwul sein würde, sondern es einen anderen Typen in meinem Leben geben
Und auch hier wieder erstaunlich (oder eben auch gar nicht): die Ausgrenzung aufgrund körperlicher Merkmale wird nicht mal benannt.
"Toxische Männlichkeit ist unter schwulen Männern tatsächlich sehr viel verbreiteter, als wir uns hätten träumen lassen. Das merkt man nicht nur an AfD-Wahlergebnissen, sondern auch im täglichen Umgang oder beim Cruisen im Darkroom."
das klingt sehr gut.
Wobei dieses "Die Ferse ist so schwierig" auch eigentlich nicht stimmt. Wenn Du generell auch andere Sachen mit Zu- und Abnahmen strickst, ist die Ferse ein Klacks.
oh yes!
nee, den Hashtag kenne ich tatsächlich nicht
danke :-)
Es gibt ja auch noch andere Methoden, Socken zu stricken.
absolut. Ich hab mich auch sehr gefreut
das wäre auf jeden Fall eine tolle Begegnung
das sowieso 😁 und da es mit meiner Karriere als Bodenturnprofi nix mehr werden wird... ;-)
ich glaube, da ist dann schon Dienstkleidung angesagt. Aber irgendwas buntes würde mir schon einfallen
ich auch :)
höflich. Verabschiedet wurde ich mit den Worten: Du wärst bestimmt auch ein guter Zugbegleiter, du bist so offen und freundlich. Jaja. Immerhin, wenn es mit der Wissenschaft nichts wird, habe ich scheinbar Alternativen 🚄.
Gerade beim Sockenstricken in der S-Bahn kam ein junger Zugbegleiter-Azubi neben mir zu sitzen und hat mir ein bisschen aus seinem Leben berichtet (ich scheine das auszustrahlen, mir passiert das ziemlich oft). Immerhin weiß ich jetzt das eine oder andere aus seiner Biografie und er war auch sehr
ist, wie alles, am Ende vor allem Gewohnheit :)
also eigentlich sind es nur 5 Nadeln :) Und ja, das kann ich.
Ein Strickzeug, eine ganze und eine halbe handgestrickte Socke, sehr bunt.
ich stricke ja ausgesprochen gern Socken aus Wollresten, weil man die noch bunter machen kann als die anderen. Und bunt ist wichtig in dieser blau-braun-schwarz-grauen Welt. Denn: Stricken ist und bleibt (auch) politisch. #alerta
Mehr Worte braucht es nicht. Habt eine gute Nacht.
💜🫂
💜🫂
Noten einen inneren Kampf austrug, der ihn mehrfach fast das Leben gekostet hätte.
Wie sehr habe ich mir damals gewünscht, ein anderer zu sein. Oder wenigstens nicht mit mir allein zu sein, da im Jugendzimmer im kleinen Dorf hinter den sieben Zwergen auf den sieben Bergen.
größer als das bisschen Mut, das ich für mich selbst hatte.
Wenn ich heimlich an J. dachte, fühlte ich mich danach schuldig, schmutzig und sündig.
Und so zog die Einsamkeit in mein Jugendzimmer ein und machte sich breit. Niemand kam auf die Idee, dass der immer freundliche, engagierte Typ mit guten
anderes sowieso auch nicht.
Um nicht zu ersticken tat ich, was immer geholfen hat: arbeiten. Schule, erster Nebenjob, Ehrenamt im "Dritte-Welt-Laden" und in der Kirchengemeinde. Ansonsten vor allem nicht auffallen. Die Angst, dass mir nochmal irgendwelche Dämonen ausgetrieben werden würden, war
aus meiner Schule. Im Gymnasium in der schwäbischen Kleinstadt lernten wir, dass Aids und Schwulsein zusammengehören und dass nur Heterosexualität normal und moralisch vertretbar war. Manchmal las der Physiklehrer vor dem Unterricht aus der Bibel vor.
An ein Outing war nicht zu denken, an irgendwas
Ein Lied aus einer Zeit, in der ich noch im Jugendzimmer im schwäbischen Dorf lebte, mit Karamell aromatisierten Schwarztee trank und dabei war zu verarbeiten, dass mir vor Kurzem der "Dämon der Homosexualität" ausgetrieben wurde. Ich war unsterblich in J. verliebt, einen wunderschönen blonden Typen