Eine hohe Beteiligung wäre wünschenswert. Und wer seine Themen gleich als Themencluster anlegt, kann die Inhalte auch für LinkedIn oder andere Netzwerke nutzen. Aber das ist eine andere Geschichte...
Posts by Claudia Aldinger
Weltweit gibt es bereits zehn Ausgaben auf allen Kontinenten mit rund 22 Mio. monatlichen Website-Besuchen, wie die Plattform angibt. Mike S. Schäfer, Professor für Wissenschaftskommunikation an der Universität Zürich, hat dazu einen Gastbeitrag für DIE ZEIT geschrieben: www.zeit.de/2026/13/the-...
Die Stiftung Charité macht das mit den "science x media Tandems": Eine Person aus den Berliner Lebenswissenschaften, eine aus der Medienbranche, beide arbeiten gemeinsam an Inhalten. The Conversation verfolgt einen ähnlichen Ansatz: Forschende schreiben, Journalist:innen bereiten auf.
Wer alle drei Aufgaben allein verantwortet, kommt schnell an strukturelle Grenzen. Deshalb bin ich überzeugt von Kooperationen: Tandem-Modellen, Buddy-Programmen, geteilter Verantwortung.
🔬 Ergebnisse in Themen übersetzen, die zur Zielgruppe passen und Menschen bewegen
📐 Inhalte in Formate bringen, die auf Plattformen funktionieren
📡 Kanäle beobachten und die eigene Kommunikation anpassen
Sprechende Person in einer Gesprächsrunde zeigt Claudia Aldinger
Forschende sind keine Journalist:innen. Keine Content Creator:innen. Kein Social-Media-Team in einer Person.
Dabei würden viele Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gern mehr kommunizieren. Doch oft fehlt ihnen die Zeit für wichtige, regelmäßige Aufgaben der Wissenschaftskommunikation:
Nach dem ersten enthusiastischen Start kommen fast immer Fragen wie: Worüber soll ich noch schreiben? Das Canvas gibt dann Orientierung, nicht als Zwang, sondern als Gesprächspartner. Let's get it on. 🤸
Ziele, Autorität, Themenbereiche, Verbündete, Ressourcen, Stress: Die Matrix fragt differenziert nach allem, was wichtig werden kann. Die 20 Felder, mit denen ich schon magische Momente erlebt habe, stellt sie unter diesem Short-Link und einer CC-Lizenz zur Verfügung: kerstin-hoffmann.de/licanvas
Ich nehme es gerade deshalb gern in die Hand, weil es NICHT direkt für die Wissenschaftskommunikation geschrieben ist – und damit auch den Blick auf Aspekte öffnet, die man sonst leicht übersieht.
Alle anderen Fragen lassen sich später stellen – als Inspiration, für ein Content-Audit oder für einen Neustart. Eines, das ich bereits seit langem nutze: das LinkedIn-Contentstrategie-Canvas von Kerstin Hoffmann (PS: Funktioniert auch für andere Kanäle).
Ich setze sie ein, um erste Gespräche mit Forschenden zu strukturieren und ihre Kommunikation auf den richtigen Weg zu bringen. Das Schöne ist: Ihr müsst nicht alles auf einmal ausfüllen. Nehmt erstmal das, worauf Ihr sofort eine Antwort habt.
Person steht an einem ländlichen Bahnsteig und schaut in die Ferne. Darüber die Überschrift: Personenmarke und LinkedIn-Strategie
Personenmarke und Strategie in der Wisskomm entwickeln: Mit Canvas
Forschende sollen sichtbarer werden. Aber womit fangen sie an? Für diese Frage gibt es bereits gute Werkzeuge aus dem Content-Marketing.
Die 20 Felder, mit denen ich den einen oder anderen magischen Moment erlebt habe, stellt sie unter diesem Short-Link und einer CC-Lizenz zur Verfügung: kerstin-hoffmann.de/licanvas
Ich setze es ein, um Gespräche mit Forschenden zu strukturieren & Kommunikation auf den richtigen Weg zu bringen. Ich nutze gerade deshalb das Original, weil es NICHT direkt für die Wissenschaftskommunikation geschrieben ist – und damit auch den Blick auf Aspekte öffnet, die man leicht übersieht.
Vielen Dank an Katja Czech und Juliane Weltge für die Organisation des Workshops, der im Rahmen der Nachwuchsförderung der HAWs in Sachsen-Anhalt entstanden ist.
🔹Gegenrede zielt nicht primär auf Täter:innen ab, sondern dient der Einordnung – vor allem für die still Mitlesenden.
🔹Die Studienlage zu Hassrede ist noch begrenzt. Umso wertvoller ist der Ansatz des Scicomm-Support, der Wissenschaftler:innen konkrete Orientierung bietet – und zusammenbringt.
🔹Wissenschaftskommunikation findet im öffentlichen Raum statt & ist keine Privatsache. Sie unterliegt bestimmten Bedingungen & braucht Rückhalt.
🔹Öffentliche Transparenz bei konkreten Fällen erfordert Abwägung. Der Austausch über die Erfahrungen half, Vor- und Nachteile einzuschätzen.
Der Workshop hat mir vieles aus der Krisenkommunikation wieder ins Gedächtnis gerufen und auf die Situation in Forschung und Lehre konkretisiert:
Kristin Küter brachte in zwei Stunden wichtige Aspekte zu diesen Fragen auf den Punkt. Anhand von Beispielen konnten wir Reaktionen auf verschiedene Kommentare erproben.
Foto mit Person am Bildschirm zeigt Claudia Aldinger in einem Seminar zur Wissenschaftskommunikation
Der Scicomm-Support an der Hochschule Anhalt: Hilfe zur Selbsthilfe
Was ist Wissenschaftsfeindlichkeit und Hassrede? Welche Folgen gibt es bereits? Was kann jeder selbst, was kann die Institution tun? Welche Hilfe gibt es?
Solche Fragen entscheiden über den Kommunikationserfolg im laufenden Projekt – und ob das nächste daran anknüpfen kann.
#wisskomm #contentcreation
> Den Aufwand ehrlich kalkulieren: Veranstaltungen sind wertvoll, aber ressourcenintensiv & schwerer zu evaluieren. Social Media kann früher Wirkung zeigen und lässt sich gut mit persönlichen Begegnungen verbinden. Kooperationen mit bestehenden Formaten sind oft klüger als eigene Kanäle aufzubauen.
> Bereits im Projektantrag Ziele definieren, die auch zum Thema passen und die Kommunikatoren nicht überfordern. Was ist machbar: Inputs, Outputs, Outcomes oder gar Impacts?
> Realistische Ziele setzen. Wirkungsstufenmodelle helfen dabei, den Rahmen abzustecken. Für mich ist der Sammelband "Evaluationsmethoden der Wissenschaftskommunikation" dafür bis heute eine zentrale Quelle.
Foto einer Person zeigt Claudia Aldinger vor dem Gebäude der Hochschule Anhalt mit Logo
Kommunikation ist eine Langstrecke, Forschung oft eine Projektstrecke.
Diese Spannung kennen viele aus der Wissenschaftskommunikation: Zwei bis drei Jahre reichen selten, um eine tiefe, langfristige Wirkung zu erzielen. Worauf wir deshalb achten sollten:
Manchmal braucht fundiertes Wissen einen schnellen Anker, damit die richtigen Menschen es finden. #contentcreation
Link zum Interview: www.hs-anhalt.de/hochschule-a...
Dank ihrer zugewandten Art ist es mir leichtgefallen, in ein Thema einzutauchen, mit dem ich mich zuvor nur oberflächlich beschäftigt hatte.
Ihr Weg verbindet Wirtschaft, Informatik und ökologisches Denken: von der Naturfreundejugend über Bosch bis zur Promotion. Das Gespräch hat mir gezeigt, wie komplex datengetriebene Nachhaltigkeit ist und wie viel Wissenschaft dieses Feld noch benötigt.
Manchmal muss Verständlichkeit pragmatisch sein.
Für den KlimaBlog der Hochschule Anhalt habe ich Carolin Rautenberg interviewt. Sie forscht daran, wie digitale Systeme Nachhaltigkeit in Unternehmen messbar und steuerbar machen.
Foto mit Frau am Schreibtisch zeigt Claudia Aldinger zum Thema Abkürzungen in Wisskomm-Überschriften
Abkürzungen stören beim Lesen, aber diese habe ich sogar in die #wisskomm Überschrift genommen: ESG.
Warum? Weil unsere Zielgruppe, Entscheider:innen in Unternehmen, Kommunen und Politik, damit vertraut ist. Der Begriff ist medial präsent. Und weil er in Suchmaschinen funktioniert.