Ein Gutachten der #bukof kommt zum Ergebnis, dass #Sprachverbote an Hochschulen als Anweisung zur #Diskriminierung rechts- und verfassungswidrig sind und sieht eine Pflicht, #geschlechtergerechteSprache zuzulassen.
#Genderverbot
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Posts by Lina Dahm
Am 27. April - dem 42. Todestag von Corinna Tartarotti - referiere ich in München zum Thema “Die Gruppe Ludwig - Spurensuche zwischen Erinnerung und Vergessen”. Man kann sich noch bis Freitag anmelden.
Alle Infos ▶️
public-history-muenchen.de/veranstaltun...
Der Protesttag in der bayerischen Landeshauptstadt begann mit einer feministischen Demonstration auf dem Odeonsplatz. Auf dem Haupttransparent wurde die Botschaft "Für einen offensiven Feminismus" gezeigt.
Während der Demonstration wurden vereinzelt Pyrotechnik gezündet. Auf diesem Bild ist ein Nebeltopf zu sehen.
An der Ecke Schellingstraße/Amalienstraße gelang es zwei Gruppen von Gegendemonstrant*innen, den "Marsch fürs Leben" zu trennen und den hinteren Teil des fundamentalistischen Aufmarsch zu blockieren. Die Polizei verzichtete darauf, diese zu räumen und leitete die Lebensschützer*innen um.
Auch entlang der Strecke kam es wiederholt zu Gegenprotesten. Auf diesem Bild begleitet eine Gruppe von Gegendemonstrant*innen den Aufmarsch und störten sie mit Rufen. Dabei wird ein Banner mit der Aufschrift "Fundis zum Teufel jagen" mitgeführt.
Über 4.000 Menschen stellen sich in München dem „Marsch fürs Leben“ entgegen. Lautstark protestieren sie gegen antifeministische, queer- und transfeindliche Positionen der Anti-Choice-Bewegung. Mit Blockaden bringen sie den Aufmarsch der Abtreibungsgegner*innen immer wieder ins Stocken.
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HEUTE: "Marsch fürs Leben" in München. Kristijan Aufiero war diese Woche erst für die AfD im Bundestag, Trump-Gefolgsmann US-Bischof Barron spricht Grußwort, der Leiter der rechtsklerikalen "Tradition Familie Privateigentum" von Gersdorff tritt auf. Um "Lebensschutz" geht es also sicher nicht...
Die antifeministische Demonstration beginnt um 13 Uhr am Königsplatz.
Der feministische Gegenprotest hat angekündigt um 11 Uhr am Odeonsplatz zu beginnen. #muc1804
Dass Teile der Amtskirchen das Anliegen – den Schutz ungeborenen Lebens –teilen, sich aber am Auftreten und der fehlenden Abgrenzung der Märsche stoßen, ist nicht neu. Denn eine klare Distanzierung der OrganisatorInnen nach (extrem) rechts bleibt weiterhin aus. 👇
Rechte Medien thematisierten im Vorfeld die Enttäuschung darüber, dass es weder von der Deutschen Bischofskonferenz noch aus dem Erzbistum München Grußworte geben soll. Die Plattform „Corrigenda“ griff zu einer durchschaubaren Taktik und unterstellte Kardinal Marx öffentlich „Angst“. 👇
Zusätzlich wurde ein Grußwort des US-Bischofs Robert Barron online gestellt, der von Beobachter*innen als rechter Hardliner und treuer Gefolgsmann von US-Präsident Donald Trump beschrieben wird.👇
Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer lässt sich von seinem Weihbischof vertreten. Grußworte kommen von den üblichen Verdächtigen: Stefan Oster (Passau), Rainer Maria Woelki (Köln) und dem Vatikan. 👇
Erwartet werden unter anderem die nigerianische Anti-Choice-Aktivistin Obianuju Ekeocha sowie Mathias von Gersdorff von der rechtsklerikalen Organisation „Tradition, Familie, Privateigentum“.
Mehr Infos zu TFP (aus 2023) beim @aida-archiv.bsky.social: www.aida-archiv.de/2023/08/08/k...
Ein paar Punkte sind dennoch erwähnenswert:
Nachdem im vergangenen Jahr ausschließlich Männer gesprochen haben, ist das Podium diesmal formal paritätisch besetzt. 👇
Meine Einschätzung daher: Die Teilnehmendenzahl dürfte sich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen – also etwa 2.000 AbtreibungsgegnerInnen. 👇
Statt eines ganzen „Pro Life Wochenendes“ plant die „Jugend für das Leben“ dieses Jahr nur einen „Pro Life Day“ mit Vortrag und Party. Andere Rahmenveranstaltungen wie in den vergangenen Jahren gibt es meines Wissens keine. 👇
Die Mobilisierung wirkt ähnlich schleppend wie zuletzt. Man bleibt weitgehend unter sich – und hofft trotzdem auf ausreichend Beteiligung. Auch die politischen Rahmenbedingungen haben sich kaum verändert: Die Debatten um §218 StGB liegen mit der aktuellen Bundesregierung auf Eis. 👇
Morgen findet in München der 6. „Marsch fürs Leben“ statt, eine von drei größeren Demonstrationen der sog. „Lebensschutz“-Bewegung in Deutschland.
Viel Neues ist nicht zu erwarten: Die OrganisatorInnen bleiben ihrer Linie treu – wenig kreativ, inhaltlich wie organisatorisch nah an den Vorjahren. 🧵
Die Aktivitas des Wiener Akademischen Turnvereins (WATV) wurde aus dem Dachverband ausgeschlossen. Weil der WATV für eine Mitgliedschaft nicht nur das Bekenntnis, sondern auch die Zugehörigkeit zum deutschen Volkstum verlangt. Rassismus pur – oder in anderen Worten: ein Arierparagraph!
CN Thema Vergewaltigung:
1️⃣ In Augsburg hat das Opfer, das während der Beziehung vom späteren Mitarbeiter des lokalen AfD-Landtagsabgeordneten Andreas Jurca zweimal vergewaltigt wurde, nun beide wegen des Verleumdung angezeigt.
(€)
Cool, dass Du da warst. Fand den Austausch im Anschluss auch schön. Bis Samstag. :)
Das Landgericht München hat einen Mann verurteilt, der Teil eines verbrecherischen Telegram-Netzwerks war. Es gibt Parallelen zum Fall Pelicot.
Was der Prozess auch zeigte: Es braucht Unterstützungsstrukturen für Opfer sexualisierter Gewalt. Die Betroffene lies sich beraten, ging dann zur Polizei und hat trotz der gravierenden Folgen durch den mutmaßlichen Übergriff die Kraft gefunden, sich zu wehren.
Verhandelt wurde am 24. März, das Urteil fiel heute, da D.s Anwalt eine Beschwerde gegen die Richterin einlegte. Am Ende sah es das Gericht als erwiesen an, dass D. die junge Frau sexuell belästigt und genötigt hat und verurteilte ihn zu 95 Tagessätzen à 200 €. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Warum ich mir den Prozess angeschaut habe: Der Angeklagte ist kein Unbekannter. D. bewegt sich in religiös-fundamentalistischen Spektren, tritt als Abtreibungsgegner in Erscheinung und nahm wiederholt an Protesten der lokalen Pandemieleugner*innen-Szene teil.
Als sie versuchte, ihren Arm wegzuziehen, habe D. den Druck erhöht, um sie daran zu hindern.
Dr. D. wird vorgeworfen, im September 2024 eine Patientin während einer Behandlung in seiner Praxis sexuell belästigt und genötigt zu haben. Laut Anklageschrift habe er ihren Arm in seinen Schritt gedrückt, sodass sie seinen Penis unter dem Reißverschluss spürte.
Das Gerichtsgebäude in der Münchner Nymphenburger Straße.
CN: Sexualisierte Gewalt
Vor dem Amtsgericht München wurde heute ein Fall sexualisierter Gewalt in Tateinheit mit Nötigung entschieden. Angeklagt war ein Allgemeinarzt aus München. 🧵
Autoritäre Kräfte inszenieren sich oft als unbesiegbar. Sie tun gerne so, als würde ganz Europa kollektiv unweigerlich immer mehr nach Rechts rücken. Dabei ist es nur eine Geschichte, die sie selbst gerne glauben wollen. Weil es genug sehr reale Gegenbeispiele für ihre Allmachtsfantasien gibt.
Gestern fand im ungarischen Győr ein alljährlich ausgerichteter, geschichtsrevisionistischer Aufmarsch der Légió Hungária statt. Neben der LH nahmen C18-Hungary- und Betyársereg-Mitglieder teil. Ferner waren deutsche Neonazis der "Heimat" (ehemals NPD) vor Ort. Fotostrecke: flic.kr/s/aHBqjCQJNS.
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Jede Menge ❤️ für und Solidarität mit @theowinkler.bsky.social!
#AusGründen
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#ForReasons
Der bayerische Neonazikader Roland Wuttke ist tot.
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