Schöne Verwendung des Wortes „ominös“ in seiner mittlerweile selteneren, aber aufgrund des englischen Vorbilds wohl insgesamt häufiger werdenden Bedeutung!!
Posts by austrianmaps
Ja und „diversifizierte aktienlastige Portfolios“ ist wahrscheinlich auch die bessere Formulierung. ETF sind ja nur ein Werkzeug zu deren Umsetzung, das prinzipiell auch anders aussehen könnte.
Einlagensicherung und Fixzins sind allerdings ein ziemlich sicherer Weg zu realen Verlusten. Außerdem ist das mit den Präferenzen so eine Sache: In Ö. neigt man außerhalb von Finanzanlagen ja eher zu hohem Risiko, etwa bei Krediten, aber auch bei der Verteilung von Lasten innerhalb von Beziehungen.
Die Wikipediadefinition hat schon ihre Berechtigung, aber sie hilft uns in dieser Debatte nicht weiter. Insbesondere weicht das Begriffsverständnis in der Finanzmarktliteratur und der Alltagssprache ab und selbst der Heilige St. Keynes sah das mit der Spekulation bekanntlich anders.
Börse = Risiko trifft außer bei (für Kleinanleger kaum realistischer) Arbitrage schon zu. Das Risiko ist auch durchaus höher, als es Finanzaffine gemeinhin wahrhaben möchten. Aber ohne Kapitalmarkt hat man halt andere Risiken. Das Leben ist gefährlich.
Sie gehen sehr liberal mit Begriffen wie „Spekulation“ um, wenn ein typisches langfristiges, marktbreit diversifiziertes ETF-Portfolio zwangsläufig darunter fällt.
Wären wir nicht in Österreich, könnte man schon an dieser Stelle fragen: „Wie ist die Rechtslage?“
„Bei Medienvertreter:innen sehr beliebt“ ist ein Hilfsausdruck. Ich war in den Osterferien sehr überrascht, wie groß das Medienaufgebot dort selbst bei eher durchschnittlichen Prozessen ist.
Wenn schon, dann 730 Millionen Euro. Das wären dann 10 Milliarden Schilling.
„in Rufweite des Unionsrechts“
Mir fehlt etwas der Vorschlag, dass man das irgendwie mit einer Blockchain abwickeln sollte!
Vielleicht hofft man, dass das schon der nächste Bundeskanzler entscheiden muss.
Offenbarung 20 | Einheitsübersetzung 2016 Das tausendjährige Reich 1 Dann sah ich einen Engel vom Himmel herabsteigen; auf seiner Hand trug er den Schlüssel zum Abgrund und eine schwere Kette. 2 Er überwältigte den Drachen, die alte Schlange - das ist der Teufel oder der Satan -, und er fesselte ihn für tausend Jahre.
Es geht im Kern um die Frage, was das Tausendjährige Reich der Bibel konkret sein soll. Für Nichtchristen und Katholiken ist das eine eher esoterische Frage, aber Antworten darauf stecken hinter Manifest Destiny, der Israelpolitik der USA und überhaupt. Katholiken finden das theologisch bizarr.
Zumal die Katholische Kirche bekanntermaßen amillennialistisch eingestellt ist, im scharfen Gegensatz zu anderen in den Vereinigten Staaten wichtigen Kirchen. Es ist sehr schön layered.
Mit FDR gibt es allerdings ein historisches Beispiel, das von allen schlechten Alternativen wahrscheinlich eine der besseren war.
Auch wieder wahr. In meiner Welt bedeutet Podcast halt noch immer „random Männer (m/w/d) kaufen sich ein Mikro und erzählen ihrem Publikum von fünf Leuten irgendwas, das daraus generierte soziale Kapital ist tendenziell negativ“. Dass sich das geändert hat, ist emotional noch nicht ganz angekommen.
Ich dachte, Lanz ist gerade deshalb Moderator seiner Sendung, weil er eben überhaupt keine Ahnung hat und die ansonsten immer der Gefahr der Behäbigkeit ausgesetzten deutschen Diskussionssendungen aufmischt, indem er so eine Art Einmann-Im Zentrum ist? Ist das etwa nicht der allgemeine Konsens?!
Ich habe gestern in der ZIB2 vom Studiogast gelernt, dass man das mit der Zuständigkeit, Unabhängigkeit und Weisungsfreiheit nicht überdehnen sollte. So sind wir halt.
Es ist rührend, dass man zumindest in der Zentralstelle die Mitarbeiter vor (vermeintlich) sinnloser Arbeit beschützen möchte. Bei den nachgelagerten Dienststellen ist man da deutlich weniger zimperlich.
Naja, das ist schon eine sehr starke These. Poppers Theorie war selbst in der Wissenschaftstheorie nie dominant. Sie passt auch auf die Realität des Wissenschaftsbetriebs nicht so recht. Nichts gegen Falsifizierbarkeit, aber so einfach ist es auch nicht.
Die Schweiz ist ein sehr anschauliches Beispiel dafür, dass Wahlen und Regierungen in einer modernen Demokratie keine Rolle spielen müssen, um relevant zu sein. Dafür ist sie im Gegensatz zu Österreich offen für aleatorische Elemente von innen und außen.
Hot take: Das gesamte RIS verstößt gegen die DSGVO!
Schöner Anwendungsfall der zivilrechtlichen Trias von SE-Gemeinplätzen:
1) Worin besteht denn der Schaden?
2) „Die Ansprüche würden ausufern.“
3) irgendwas mit § 1299f.
Strichcomic von XKCD (abgewandelt) in mehreren Kreisen: Eine Figur zieht an einem Hebel („pull“), wird von einem Blitz getroffen („ZAP“) und steht danach benommen da. Unten verzweigt es sich: „Normale Person“ denkt „I guess I shouldn’t do that“, während „Journalisten im Blauhimmel“ sich fragen „I wonder if that happens every time.“
Meine persönliche Theorie ist, dass da Leute am Werk sind, die den Wechsel von Altavista/Yahoo auf Google nicht persönlich als quasi-transzendenten Umschlag von Quantität zu Qualität erlebt haben. Oder sie waren dabei und wollen es aus reiner Verderbtheit für künftige Generationen verschlechtern.
Vgl. auch die Kommunikation in Foren (für Studium, Hobby, Beruf, Special Interests aller Art). Irgendwann haben wir beschlossen, dass es lustiger ist, in WhatsApp, Facebook oder Jodel das Rad ständig neu zu erfinden.
Ankündigung eines Genozid durch den Präsidenten der USA oder wie orf.at es nennt: „deutlich an der Eskalationsspirale drehen“
Eine Schweigeminute mit atheistischer Motivation könnte man allerdings durchaus machen, für ein konkretes oder alle Opfer religiöser Gewalt oder so. Ich wüsste nicht, dass es diesbezüglich schon eine Tradition gibt, aber die könnte man natürlich einführen.
Welcher Feiertag einer in Österreich anerkannten Religion wäre denn mit einer Schweigeminute halbwegs angemessen abgebildet? Vielleicht noch am ehesten Jom Kippur, aber da wäre das Fernsehen nicht ganz das naheliegende Medium.