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Posts by Verlivion | Fantasy-Buchserie aus Deutschland

Fingerkreis vor der Stirn. Verbeugung. So grüßt man die Diener der Göttin.

#GermanBookSky #Fantasyroman

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Niemand hatte Gabaral seither je gesehen. Hatte er vielleicht das Ende dieses längstens Tunnels erreicht?

#GermanBookSky #Fantasyroman

1 day ago 0 0 0 0

Und als würde die Felswand nach ihm rufen, entschied Gabaral sich dagegen, Zwerg hinterherzurennen. Stattdessen suchte er Zuflucht in dem Tunnel, in dem er die letzte Woche alleine Erze geborgen hatte.

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Ein Lächeln zeichnete sich in sein Gesicht. Doch als er in den Himmel sah, starb es sofort. Eine Wolke? Ja? Doch diese Wolke brannte. Und obwohl sie Gabaral einen Schatten spendete, lauerte etwas Böses in diesem Schatten.

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Gabaral zuckte soweit zusammen, dass er fast von Zwerg zertrampelt worden wäre. Das Pony zögerte nicht, ihn zurückzulassen. Gabaral schaute ihm kurz hinterher, dann dröhnte es aber ein zweites Mal vom Himmel. ›Regen! Das muss endlich Regen sein!‹

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»Was ist denn los, mein Kleiner? Hast du wieder einen Adler gesehen?« Gabaral griff nach dem Zaumzeug und strich Zwerg über das Gesicht. »Shhh, ist doch gut, mein Junge, ist doch gut.« Dann: ein Donnerknall.

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Ein »Hühühühü« ließ ihn einen Blick zu seinem Pony werfen: Zwerg drehte Kreise vor dem Mineneingang. Immer wieder wich das Tier von der steilen Felswand zurück, welche das Königreich von den verbannten Ländereien des weiten Nordens trennte.

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»Der längste Tunnel da drin soll zwei Tagesmärsche lang sein«, sagte Gabaral zu sich selbst, als er den Schubkarren entlud. Erz und Gestein wirbelte den Staub vom Boden auf. Gabaral hustete und fächerte mit den Händen vor seinem Gesicht. Die Sonne knallte ihm heiß ins Gesicht.

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Harald blickte den Abgrund hinab. »Meinst du, da unten gibt es Fische?«

Lea zuckte mit den Schultern. »Selbst wenn. Keine Angelschnur der Welt würde bis ans Ende reichen. Wenn es überhaupt dort unten ein Ende gibt.«

4 days ago 2 1 1 0

#GermanBookSky #Fantasyroman

4 days ago 1 0 0 0

Haralds Blick blieb auf dem Dach des Palastes hängen. Kam das Wasser von dort oben? ›Ich war auch nicht dabei. Wer es wohl war?‹

4 days ago 1 0 1 0

»Alles Wasser dieser Welt kommt also aus dieser einen Quelle?«, fragte Harald seine Frau.

Und wieder zuckte Lea mit den Schultern. »So schreibt es die Kirche, Schatz. Ich war nicht dabei.«

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Seine Augen sprangen zur Brücke, welche die Stadt mit dem Königlichen Palast verband. Und dann auf die Wände dieses Palastes, an denen das Wasser nach unten in den Abgrund fiel. Nur im Abgrund war kein Wasser zu sehen. Er war einfach zu tief.

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Harald blickte seine Frau an. Dann den Flusslauf neben sich, der aus diesem Abgrund entsprang. ›Wie kann Wasser überhaupt nach oben steigen‹, fragte er sich.

4 days ago 1 0 1 0

Harald blickte den Abgrund hinab. »Meinst du, da unten gibt es Fische?«

Lea zuckte mit den Schultern. »Selbst wenn. Keine Angelschnur der Welt würde bis ans Ende reichen. Wenn es überhaupt dort unten ein Ende gibt.«

4 days ago 2 1 1 0
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#GermanBookSky #Fantasyroman

5 days ago 0 0 0 0

»Und es ist gut, dass du nicht verstehst, mein Lehrling. Denn wenn du verstehen würdest, wäre da noch eine andere, uns allen unbekannte Figur. Eine Figur, deren Pläne ich kenne, die ich – der Göttin sei Dank – aber niemals schnitzen musste. Sie zeigt sich erst, wenn das Gleichgewicht verloren ist.«

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Meister Randall zog eine triste Grimasse. »Die … Kutte … ist nicht hier, um gegen eine der Seiten zu spielen. Sie ist hier, um das Gleichgewicht zu erhalten, sodass beide Seiten spielen können.«

Leon blickte seinen Meister an. »Ich verstehe nicht …«

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Leon überflog die anderen Schachfiguren. Die acht Bauern, die Türme, die Läufer, die Springer, die Dame … und den König. Dann fiel ihm das Muster auf, die Symmetrie. »Beide Seiten haben gleich viel Figuren. Ein Gleichgewicht.« Er stutzte. »Warte … welche Seite darf die Kutte spielen?«

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»Diese Figur entscheidet selbst, wann sie das Spielbrett betritt. Die Regeln verändern sich nicht für sie. Sie verändert die Regeln. Was siehst du, Leon, wenn du die anderen Figuren betrachtest?«

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Meister Randall gab zuerst nur ein Brummen als Antwort. Er nahm Leon die Kuttenfigur ab und legte sie selbst –behutsam – zu den anderen. Für eine Sekunde schwieg der Schnitzer. Sein Blick verharrte starr auf der Figur. Dann entfloh ihm ein resigniertes Seufzen.

5 days ago 0 0 1 0

Die Antwort stellte Leon nicht zufrieden. »Wenn sie einen Namen hatte, war sie dann auch ein Teil des Spiels? Spielen wir das Spiel heute vielleicht falsch?«

5 days ago 0 0 1 0

»Um mit der Tradition zu brechen?«, fragte der Meister. Seine Stimme hallte von den Wänden zurück, so schockiert war er. »Diese Figur war schon immer ein Teil dieses Spiels. Sie hatte sogar einst einen Namen. Ich erinnere mich nur nicht mehr daran.«

5 days ago 0 0 1 0

Leon betrachtete die Holzfigur: eine in einer Kutte verhüllte Gestalt. »Hast du jemals herausgefunden, wozu sie gebraucht wird?«, fragte er.

Meister Randall schüttelte den Kopf. Der Schnitzer zeigte auf das Brett des arunesischen Schachspiels. »Lege sie behutsam zu den anderen Figuren.«

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