Deutschlands Batteriespeicher wachsen so stark wie nie. Im März 2026 wurde fast eine Gigawattstunde neue Speicherkapazität installiert, mehr als 60 Prozent davon in Großbatterien. Warum das für Energiewende, Netzstabilität und Versorgungssicherheit so wichtig ist.
Posts by Martin Tillich
Während die Bundesregierung die Energiewende kleintredet, schafft das bevölkerungsreichste Land der Erde gerade Fakten.
Indien, oft noch als Kohle-Nation gesehen, baut Solar- und Windkraft in einem Tempo aus, das weltweit Maßstäbe setzt.
Danke fürs Teilen vom Autor!
Reiches Beitrag liest sich weniger wie eine nüchterne Analyse als wie ein politisches Angebot an ein wirtschaftsnahes, konservatives Publikum, das in der Energiewende v.a. Belastung und Kontrollverlust erkennt.
Gerade von einer Wirtschaftsministerin wäre mehr analytische Redlichkeit zu erwarten.
Katherina Reiche meint, die Energiewende bringe die Wirtschaft zum Einsturz. Falsch, sagt @ckemfert.bsky.social
Anlässlich ihres neuen Buches „Kurzschluss", habe ich mit ihr im Utopia Changemaker Podcast gesprochen.
Überall, wo es Podcasts gibt.
utopia.podigee.io/221-changemk...
"All the energy strategies developed for the climate crisis are ready and should be implemented as a matter of urgency. And for all those who say this is too expensive: the EU spends about $450bn a year on fossil fuels – often from countries that are not particularly committed to liberal democracy"
Was für ein Signal aus München:
Nachhaltigkeit und Klimaschutz können überzeugen, wenn sie mit den konkreten Alltagsfragen der Menschen verbunden werden: bezahlbares Wohnen, nachhaltige Mobilität und eine lebenswerte Stadt.
Wer 15 Jahre nach Fukushima Atomkraft wieder als günstige Lösung verkauft, sollte wenigstens dazusagen, für wen.
Nicht für die Steuerzahler:innen.
Nicht für kommende Generationen.
Und ganz sicher nicht für eine Energiewende, die Tempo braucht statt nostalgische Hochrisiko-Technologien.
Das Interesse der politischen Mitte am Klimaschutz ist keineswegs verschwunden – auch wenn politisch immer wieder versucht wird, das Thema für erledigt zu erklären.
Robin Alexander nannte das bei Caren Miosga den grundstrategischen Fehler der CDU.
Der fatale Irrglaube an Fossile Energien.
Starker Punkt aus „Die Sicherheitslüge“ von @susannegoetze.bsky.social und @annikajoeres.bsky.social
Absolute Leseempfehlung für alle, die verstehen wollen, warum Energiepolitik immer auch Sicherheitspolitik ist.
„Wir sehen ja, was auf der Welt passiert.“
Mit diesem Satz bringt Harald Lesch auf den Punkt, was die Bundesregierung in der aktuellen GEG-Debatte offenbar nicht ausreichend berücksichtigt.
Gesagt hat er das schon Ende 2025. Und leider wirken diese Worte heute noch treffender als damals.
Von Reiche bis Söder wird gefeiert, „Robert Habecks Heizungsgesetz“ sei endlich abgeschafft. Wieder wird eine komplexe energiepolitische Frage auf ein parteipolitisches Feindbild reduziert.
Es ist schwer auszuhalten, wie realitätsfern die aktuellen energiepolitischen Weichenstellungen sind – und wie deutlich sich darin auch die Interessen der Öl- und Gasindustrie wiederfinden.
Energieexperte Tim Meyer bringt mit seiner Einschätzung meine größte Sorge auf den Punkt.
presse-augsburg.de/bundesumwelt...
Mit klaren Worten stellt sich unser Umweltminister gegen seine Katherina Reiche, die sich kürzlich mal wieder „offen“ für SMR-Atomreaktoren gezeigt hatte.
Starke Positionierung in einer Debatte, in der „Technologieoffenheit“ oft als bequemer Ausweg dient, um an alten Strukturen festzuhalten.
Nicht Klimaschutz ist teuer, Klimaschäden sind teuer.
In den USA wird mit Verweis auf angebliche Kosten gerade die Grundlage vieler Klimaschutzmaßnahmen aufgehoben.
Bemerkenswert ist, wie Klimawissenschaftler @alevermann.bsky.social auf dieses Kostenargument antwortet.
Wer behauptet, die Energiewende mache Menschen ärmer, blendet aus, was Europa tatsächlich geschwächt hat: die fossile Abhängigkeit von Regimen, die Energie gezielt als Machtinstrument einsetzen.
Wichtiges Signal aus Frankreich 🇫🇷
Die Regierung empfiehlt in ihrer neuen nationalen Ernährungsstrategie, den Verzehr von Fleisch und Wurst zu begrenzen und stattdessen mehr Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und Vollkornprodukte zu essen.
Vorab: Streit. Ergebnis Kompromiss. Signalwirkung bleibt.
Mein Artikel auf utopia.de utopia.de/news/verscho...
Heute Abend könnte ein ARD-Thema hohe Wellen schlagen – und wir sollten genau hinschauen, damit Klimaschutzgegner die Debatte nicht politisch für ihre Zwecke ausnutzen.
Falscher Klimaschutz kann mehr zerstören, als er schützt – das sollten wir aus der starken Doku "Verschollen" mitnehmen.
"Ich will nicht sagen, dass ich mir Habeck zurückwünsche. Aber er war zumindest jedes Jahr hier", sagt der Sprecher des Bundesverbands der Heizungsindustrie.
Die Union fährt die Wärmewende an die Wand und stellt sich nicht einmal der Debatte. Bitter.
@heuteshow.de fordert Warnhinweise für Veggie-Produkte – und bringt damit den Irrsinn der Debatte perfekt auf den Punkt.
Zerstörer der Demokratie unter sich.
Diese Einordnung von Ökonom Jens Südekum ist auf den Punkt – und ein klarer Fingerzeig an Politik und Autokonzerne.
Ich müsste eigentlich nichts hinzufügen, aber:
Das Ringen um das Verbrenner-Aus beim Autogipfel wirkt wie ein Kampf gegen die Realität.
2025 – und das EU-Parlament hat tatsächlich eben entschieden, dass Veggie-Burger nicht mehr Burger heißen dürfen. Und wer das für belanglos hält, unterschätzt, worum es wirklich geht: um den Kulturkampf einer rechtskonservativen Sprachpolizei gegen Fortschritt und Veränderung.
"Die Tür zu den Grünen darf nicht durch populistisches Bashing verschlossen bleiben, sondern muss für politische Optionen geöffnet werden, um in Bund und Land unsere Regierungsfähigkeit zu erhalten".
Endlich Kritik an Söder aus den eigenen Reihen.
Verstehe die Sicht. Aber im Grunde ist es, das alte "schade deinen Wettbewerbern". Chef der Rügenwaldermühle: "Rund 70 Prozent unseres Portfolios wären betroffen. Das würde uns Millionen kosten und die gesamte Branche ausbremsen". utopia.de/eu-stimmt-ue...
Absurd: Das EU-Parlament stimmt ab, ob Begriffe wie „Burger“, oder „Wurst“ künftig nur noch für Fleischprodukte erlaubt sein sollen – angeblich um „Verbraucherverwirrung“ zu vermeiden.
Glaubt das wirklich jemand?
Niemand fühlt sich hier in die Irregeführt, das ist Politik pro Fleischlobby.
NIUS attackiert Prominente, einfach nur dafür, dass sie die verstorbene Jane Goodall würdigen. Wie tief kann man sinken? Wer mit solchen Medien zusammenarbeitet, ihnen Interviews gibt oder sie sonst irgendwie unterstützt, ist Teil des Problems. Das ist moralischer Verfall, der uns alle bedroht.