Posts by Johannes Hillje
Warum linke Rhetorik in Steuerdebatten selten außerhalb des eigenen Milieus anschlussfähig ist und wie man Emotionen nicht der AfD überlässt, habe ich in diesem Interview mit chrismon besprochen ⬇️
In Merz’ Kanzlerschaft treffen persönliche Defizite, vor allem die Politikvermittlung und das Politikmanagement, auf eine strukturelle Krise des Landes, deren Behandlung besonders vermittlungsbedürftig ist und gut gemanagt werden muss.
Darüber sprach ich am Nachmittag mit Radio Bremen:
Bondskanselier Friedrich Merz doet regelmatig uitspraken die door velen als onrealistisch, ondiplomatiek of denigrerend worden ervaren. Communicatieadviseur Johannes Hillje vindt dat onhandig. "Merz neemt de taal van de AfD over."
Aus dem neuen ZDF-Politikbarometer:
Alle Exemplare verkauft, Neuausgabe im August 2026 🔥
Insgesamt haben bis zu 3 AfD-Abgeordnete ihre Bundestagsreden auf Youtube zu Geld gemacht:
www.rnd.de/politik/afd-...
Insgesamt ein bemerkenswertes System aus Monetarisierung von Radikalität und Finanzierung dadurch entstehender Rechtskosten
Stephan Brandner (AfD) hat Videos seiner algorithmuskompatiblen, weil radikalen Bundestagsreden durch Werbung auf Youtube monetarisiert. Die Einnahmen (15.000€) sollten Rechtsstreitigkeiten zur “Meinungsfreiheit” (Klagen gegen ihn) finanzieren. Wohl ein Verstoß gegen das Abgeordnetengesetz (Q: JF)
🙈
Pardon für den Typo, "Porzellanladen" heißt es natürlich
Merz’ Kommunikationsproblem - und natürlich lassen sich Kommunikation und Konzeption von Politik nicht trennen - zeigen sich auch in dieser aktuellen Forsa-Umfrage, warum die Menschen unzufrieden mit dem Kanzler sind (offene Frage):
"Kanselier Merz is in zijn communicatie een olifant in een porseleinkast" (zu deutsch: Merz ist kommunikativ ein Elefant im Porzelladenladen). NCR aus den Niederlanden mit der schönsten Überschrift für das Interview, das wir über die Kanzlerkommunikation geführt haben
Der SWR widmet dem Wahlausgang in Ungarn in dieser Woche übrigens einen Themenschwerpunkt, jeden Morgen mit einem anderen Interview: www.swr.de/swraktuell-r...
Lernen kann man aus Ungarn auch, dass Konservative die Rechtspopulisten mit Themen schlagen können, bei denen die nix anzubieten haben (Bezahlbarkeit, Bildung, Gesundheit...). Bei Orbán wurde der Graben zwischen dem Fernseher (=Propaganda) und Kühlschrank (=Preise) der Leute zu groß ⬇️
Die AfD will aus Sachsen-Anhalt eine kulturell geschlossene Gesellschaft machen. Im Wahlprogramm, das sie am Wochenende beschlossen hat, beschreibt sie ihren Umbauplan. Über das AfD-Programm habe ich mit @correctiv.org gesprochen: correctiv.org/aktuelles/af...
Der CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann vor dreieinhalb Wochen zum #Tankrabatt ⬇️
“Illiberale Demokratie” ist nicht - wie oft behauptet wird - ein Begriff von Viktor Orbáns Kritiker oder gar der Politikwissenschaft, sondern er stammt von Orbán selbst, als Gegenentwurf zum Westen. Ohnehin ist “Demokratie” nur noch ein Euphemisms für Orbáns Ungarn.
Das taktische Changieren zwischen Radikalismus und Selbstverharmlosung zeigt sich prototypisch in den Reden von AfD-Landeschef Reichardt und Spitzenkandidat Siegmund beim Parteitag in #SachsenAnhalt: Hier der Scharfmacher Reichardt, dort der “Feel-Good”-Kandidat Siegmund. #md1104
Hier gehts zum kompletten Interview: youtu.be/tno4PYrn3Zw?...
Das Problem ist nicht, dass die Regierung in der Energiekrise um den richtigen Weg ringt, das Problem ist, dass sie dieses Ringen als öffentlichen Ringkampf aufführt.
Über die heutigen Geschehnisse rund um Reiche, Merz und Klingbeil sprach ich mit @ntvde.bsky.social:
Die #AfD-Bundestagsfraktion tagt am Wochenende in Cottbus. @dneuerer.bsky.social analyisert im Vorfeld die Lage der Partei, ich habe ein paar Einschätzungen beigetragen:
Zum kompletten Heft geht es hier: mmm.verdi.de/wp-content/u...
"Es heißt, AfD-Wähler würden 'gegen ihre eigenen Interessen' stimmen, weil sie vom Programm der AfD ökonomisch nicht profitieren. Das blendet die emotionale Realität, das Gemeinschaftsgefühl, die Anerkennung, allerdings vollkommen aus."
Interview mit dem verdi-Medienmagazin: