Nach einem kalten Jänner (-1,7 °C unter dem langjährigen Mittel) & einem kl. Hochwasser steht an den Urfahraner Bächen viel Arbeit an: Müll sammeln, (insges. 380) neue Pflanzen, Neophytenbekämpfung, kl. Ufersicherungen, Trockensteinmauern & andere Kleinhabitate, neue BDAs, uvm.
beaverlab.at/usg
Posts by Abby Lee Tee
Bis Juni:
Beaver Lab x Kunsthalle Linz @ Salonschiff Frl. Florentine: beaverlab.at/florentine
Und morgen:
System Jaquelinde x Beaver Lab @ Stwst / Linz:
beaverlab.at/system-jaque...
Die #Entwässerung der #Moore ist schädlich für...
- das Klima 🌡️
- die Biodiversität ☠️
- unsere Gewässer (Nährstoffausträge!) ☠️
- die Grundwasserneubildung & den Landschaftswasserhaushalt💧
- die Volkswirtschaft 💸
#MoorMussNass
In Kooperation mit blattfisch, der Naturkundlichen Station, Wasserbau und Wasserwirtschaft sowie Hedda Malicky – und gefördert durch den Klimafonds der Stadt Linz – dürfen wir an den Urfahraner Bächen heuer weiter an Dürreprävention und Biodiversität arbeiten. Hier mehr zum Projekt: beaverlab.at/usg
Bei den 180.000 Unternehmen haben sie vll einfach all ihre schönen Briefkastenfirmen mitgerechnet, diese netten milliardenschweren Familienunternehmen von nebenan mit zT langer Tradition und deutschen Werten (Ausbeutung, Faschismus, KZ und Holocaust).
In Kärnten wundert einen leider gar nichts: Da verbreiten offiz. Stellen auch Fantasiebiologie, um zu begründen, warum man reihenweise geschützte Tiere abballern lässt. Die anderen Bundesländer sind aber auch nicht viel beser – nicht ganz zufällig sind wir vorletzter bei Artenschutz in der EU...
beaverlab.at/linzer-biber...
just look like? i guess it's the exact same criminals...
Zum Projektabschluss unserer Low-Tech-Gewässerrevitalisierung am Urfahraner Sammelgerinne (gef. durch den Klimafonds der Stadt Linz) entstand noch eine Eisvogelbrutwand (rechts unten eine Brutröhre der Eisvögel vom Frühling, welche beim ersten Starkregen aber sofort geflutet wurde). beaverlab.at/usg
Während der Haselbach 2024 austrocknete, führte er diesen Sommer durchgehend Wasser – Anfang Juli stand er allerdings wieder kurz vor der Austrocknung und während Kinder am oberen Ende des Baumgärtelparks fleißig Steindämme bauten, halfen wir mit einem kleinen BDA am unteren Ende des Parks aus.
Während wir meist um Linz sowie im Mühlviertel unterwegs sind, begutachteten wir vor ein paar Wochen endlich mal Teile des Böhmerwalds weiter nordwestlich bzw. Teile des Bayerischen Walds. Insges. haben wir nun mehr als 300 Biberreviere kartiert & es ist immer wieder erstaunlich, was Biber schaffen.
Haben Sie ihn denn gelesen? Darin geht es mit keinem einzigen Wort um die politischen Ansichten und Verbindungen von Machado, sondern primär nur um ein Stimmungsbild der (vielfältigen) Opposition...
Also irgendwer hat da die Fakten nicht ganz richtig interpretiert. Nachdem ich nicht davon ausgehe, dass es das @umweltbundesamt-at.bsky.social war, entweder der Minister oder der ORF. Jedenfalls sind unsere Gewässer nicht durchwegs in einem guten oder sehr guten Zustand wie da steht. 1/n
Die Drohnen in Polen kamen über Belarus aus Russland – haben sie doch selbst gesagt, nur der elektronischen Kriegsführung der Ukraine die Schuld zugeschoben für die "verirrten" Drohnen...
Konflikte muss man lösen und dafür gibt es unzählige, seit Jahrzehnten eingesetzte Konfliktpräventionsmaßnahmen: Bäume eindrahten, Flow Devices für zu hohe Dämme, ein Grabschutz für Infrastruktur bis hin zu Flächenrückkauf (ganz ohne Biber für Dürre- und Hochwasserprävention ohnehin bitter nötig).
Biberreviere gehören zu den artenreichsten Arealen in unseren Breiten und von Kalifornien bis in die Schweiz (unser Nachbarland hat übrigens noch nie einen Biber getötet) arbeiten unzählige Länder längst erfolgreich mit anstatt gegen Biber in Sachen Dürre- & Hochwasserprävention oder Wasserqualität.
Daraus jährliche Zuwachsraten abzuleiten, ist logischerweise unhaltbar wie auch irrelevant angesichts der natürlichen Populationsentwicklung. Biber besiedeln hier übrigens seit 15 Mio. Jahren alle Arten von Gewässern und sind eine Schlüsselspezies, an der ganze Ökosysteme hängen.
Zur Einordnung von Populationsgrößen: Wir haben in OÖ ca. 2200 Biber auf mehr als 12000 km Fließgewässer (noch ganz ohne Seen und Teiche). Diese Daten entstammen der einzigen bekannten Biberkartierung in OÖ (Ökoteam, 2023), alles andere bisher waren nur Schätzungen.
Hier in Linz zB ändert sich die Population seit 10 J. nicht mehr. In die Population einzugreifen, bewirkt alles andere als eine Regulation (passiert längst ganz natürlich), sondern mehr Konflikte (höhere Fluktuation & Bautätigkeit in Revieren) & eine künstlich hoch gehaltene Reproduktionsrate.
Biberpopulationen regulieren sich immer schon innerartlich, auch zB parallel zur Verbreitung von Wölfen sehr gut erforscht: Fressfeinde hatten nie Auswirkungen auf die Gesamtpopulation. In OÖ befinden wir uns in vielen Regionen am Höhepunkt, in ein paar bereits danach.
Bezüglich der in OÖ geplanten Biber-Verordnung entgegen aller biologischen Erkenntnisse: Am Bild die natürliche Populationsentwicklung bei Bibern (Zahner, Schmidbauer, Schwab, Angst. Der Biber, 2020. S. 82), im Zuge von Wiederansiedelungen sehr gut erfoscht...
Diese Ebene (bzw. Ausrede für den Einsatz) ist auch so absurd: Kärnten ist so ziemlich das letzte Bundesland, das Naturschutz ernst nimmt (& die Latte liegt im zweitschlechtesten Land bei Artenschutz in der EU wirklich nicht hoch)...
Zuerst behaupten sie, dass Windräder in Teilen von OÖ ausgeschlossen sind, weil dort angeblich Elche leben würden. Jetzt wollen sie einen Elch, der tatsächlich mal hier ist weghaben.
Vielleicht geht es denen ja evtl. doch gar nicht um den Schutz der Tiere 🙃
Ein paar der Beaver Dam Analogs, die wir seit Sommer 24 in einem 1,8 km langen Bachabschnitt am Urfahraner Sammelgerinne in Linz testen – primär als Akutmaßnahme gegen Austrocknung. Mehr zu unserem Projekt in Kooperation mit dem Bereich Wasserbau & der Naturkundlichen Station hier:
beaverlab.at/usg
Wer, außer wir in Österreich, sollte denn unsere Umwelt retten? Zur Erinnerung: Unsere Umwelt ist in Österreich und hat ganz direkte Auswirkungen auf uns (Extremwetterereignisse, Wasser- und Luftqualität, Biodiversität, Gesundheit & Wohlbefinden,...)
Gilt auch für Österreich. Besonders für Linz 😭
Ein Tier in Österreich: Gestresst, alleine – muss erlöst werden!
Ein zweites Tier kommt hinzu: Rasante Vermehrung (200%!!!), Überpopulation & Plage – muss reguliert werden!
Ich würde es übrigens sehr begrüßen, wenn der Einfluss der Entwässerungssysteme im Allgemeinen & der von Ackerdrainagen im Besonderen auf den Landschaftswasserhaushalt künftig auch mal politisch im Kontext von #Dürre & #Wasserkrise debattiert werden würden.
Das findet praktisch nicht statt. 🤷♂️
/1/
Alles was aktuell zur Klima=Menschheitskrise zu lesen ist, erschüttert uns zivilisatorisch bereits bis 2050. Was dringend in der Kommunikation geändert gehört:
1) Aufhören von globalen Erhöhungen (+3°C) zu sprechen sondern was heißt das für Mitteleuropa (+7-8°C).