Juli Zeh erklärt wieder, dass ihre Nachbarn keine Rechtsextremen sind. Und dass ist halt mal wieder vollkommen vorbei am Thema. Es ist nämlich total egal, ob die rechtsextrem sind oder nicht oder ob sie eigentlich die Demokratie gut finden, wenn sie mehrheitlich (51,x%) eine Partei wählen, die 1/7
Posts by Thomas Baschetti
Schulspeisungen sind ein mächtiger Schritt gegen die globale Hungerkrise. Sie haben enorme wirtschaftliche Effekte, schreibt @mazzucatom.bsky.social
„Fast jede dritte Sanktion betrifft ein Kind. Zwar werden offiziell nur die Regelsätze der Eltern gekürzt, Kinder werden aber indirekt für das Verhalten der Eltern mit bestraft. Die Bundesregierung beweist mit dieser Reform, wie wichtig ihr die Bekämpfung von Kinderarmut ist: absolut gar nicht.“
Für den Großteil der potenziellen Wähler*innen sozialdemokratischer Parteien gibt es keinen Zielkonflikt zwischen progressiveren Positionen in der kulturellen und der wirtschaftspolitischen Dimension. Vielmehr beobachten wir bei beiden Dimensionen Unterstützung für noch entschiedenere progressive Positionen. Mit anderen Worten: Eine Strategie, die eine umverteilungsorientierte Wirtschaftspolitik mit einer neuen „Identitätspolitik" verbindet, bietet die größte Wahr-scheinlichkeit, die meisten potenziellen sozialdemokratischen Wähler*innen - auch aus der Arbeiterklasse - anzusprechen. Wenn sozialdemokratische Parteien das Ziel, für breite Schichten attraktiv zu sein, nicht aufgeben wollen, erscheint diese Kombination von Positionen auf lange Sicht die einzige tragfähige Strategie.
Empfehle SPD-Funktionären und -Mitgliedern mal in die Expertisen ihrer politischen Stiftung zu schauen. Die sehen andere Wege, wieder mehr Wähler*innen zu erreichen.
Expertise: „Die elektorale Krise der Sozialdemokratie und der Aufstieg der radikalen Rechten“
library.fes.de/pdf-files/a-...
Es ist bitter, was in Deutschland und anderen Demokratien aus dem Begriff „konservativ“ geworden ist. Konservative hatten Wertvorstellungen, die man nicht teilen musste, aber respektieren konnte. Sie waren weder rechtsradikal noch extremistisch. Wäre ich Konservative, ich würde mich wehren.
Ich gebe zu, dass mich die Geschwindigkeit doch ein wenig überrascht, mit der die Union die Ärmsten der Armen noch ärmer machen, den Reichsten der Reichsten nicht die geringste Mehrbelastung zumuten und ihre eigenen Milliardenverschwender ungeschoren davonkommen lassen will.
Meine neue kolumne im Stern jetzt hier lesen:
www.stern.de/gesellschaft...
Wenn ihr nur einen Text lesen und teilen wollt, der - analytisch & kommentierend - die Causa Brosius-Gersdorf aufdröselt und dabei auch zum Denken anregt, dann würde sich dieser von @dieterschnaas.bsky.social extrem gut eignen:
www.wiwo.de/politik/deut...
Oh ja, großartige Frau
Nicht Migration führt zu einer höheren Kriminalitätsrate, sondern Armut und Perspektivlosigkeit in abgehängten Gegenden. Doch dagegen gibt es Maßnahmen.
Anfang 2024 (Demo in Osnabrück an der er m.W. auch teilnahm) schrieb er mir noch sowas wie „Nach dem gemeinsamen und auch wichtigen Schulterschluss gegen die Rechtsextremisten“. Lange her offensichtlich
Uhh, hoffe nicht zu viel. Ich habe nach so einem Vorfall immer noch eine manchmal kribbelnde Daumenspitze
Weniger Lohn im Krankheitsfall, nur halbtags krankschreiben, Krankschreibung als blaumachen framen.
Was sind das eigentlich für widerwärtige Diskussionen gerade. Der Deutsche hat zu funktionieren, meint das Kapital! Schufte, du Hund!
Ich bin mal wieder neidisch, wie es Politikern in anderen Ländern gelingt, über reproduktive Themen zu sprechen. In D. bekommen die Männer der Ampel nichts Substantielles zu §218 StGB über die Lippen - obwohl es ein Thema sein sollte, dass sie laut unterstützen. www.theatlantic.com/family/archi...
„Die Antwort auf den immer stärker werdenden Drift ins Autoritäre ist es nicht, vor Rechtspopulismus einzuknicken. Stattdessen muss eine klare progressive Haltung die entsprechende Politik selbstbewusst dagegensetzen.“ steadyhq.com/de/teresabue...
Hat bei mir prinzipiell funktioniert, sind aber noch nicht alle angeschlossen. Und die Auskunft ist bei mir nicht so aussagekräftig wie gedacht.
Dass man Leute lieber ertrinken lassen möchte als ihnen ein Bett in einer Notunterkunft und etwas zu essen zu bezahlen, ist so unfassbar widerlich und so fernab von allem, was die christlichen und humanistischen Traditionen Europas ausmacht