„Dem Liberalismus ist mit den begünstigenden Umständen seiner Entstehungszeit die Evidenz seiner ursprünglichen Mission abhandengekommen.“ - bin sehr gespannt
Posts by Carolin Amlinger
Ein vorläufiger Tiefpunkt in der rechten Aneignung von zentralen Institutionen der Kultur:
www.tagesspiegel.de/internationa...
Zwischentitel: Eine neue bürgerliche Politik braucht ein positives Narrativ in Abgrenzung zum woken Selbstbild der Gesellschaft Text: Erstens dürfe die bürgerliche Mitte die Herausforderung durch die Neue Rechte nicht ignorieren und verweigern. Sie muss sie erkennen und annehmen, und zwar nicht mit Verachtung und Ausgrenzung, sondern mit Offenheit und Respekt.
Andreas Rödder (CDU/R21, Prof) in der SZ (bürgerl. Zeitung) für die offene respektvolle Begegnung mit der Neuen Rechten (IB, Afd, Schnellroda).
Ich will nur festhalten, dass das so gesagt und gedruckt wurde
Politische Heterodoxie heute:
„The same generation that turned out in droves for Mamdani also propels tradwives, anti-vax wellness influencers, and MAHA content creators to virality.“
jacobin.com/2026/03/why-...
Iran im Krieg: Dorna Safaian beschreibt Struktur und Strategie der Revolutionsgarde und schildert die Folgen des Krieges mit den USA und Israel für das zivile Leben. Es geht um Bevölkerungsschutz, Lebenshaltungskosten und Repression.
www.soziopolis.de/iran-im-krie...
"Im Hegellexikon fehlt 'Fortschritt'" (Adorno, Bibliographische Grillen)
Oha, das klingt sehr spannend!
Somewheres versus Anywheres?
Lastenrad versus Gartenzwerg? @thomaslux.bsky.social, @steffenmau.bsky.social und ich schauen empirisch, wie eng Lebensführung und politische Haltungen zusammenhängen. Frisch erschienen und Open Access: link.springer.com/article/10.1...
Ja, bin schon gespannt aufs Buch
Warte, das muss ich in den Anmerkungen der MEW3 auf marx-wirklich-studieren.net nachschlagen
„Die Frau erscheint in dieser Lesart nur als Opfer – nie als Autorin ihres eigenen Lebens. Sie wird rhetorisch befreit und praktisch entmündigt.
So zu denken, ist ein in den Sozialwissenschaften weitverbreitetes Erbe von Karl Marx.“ soso
www.spiegel.de/politik/deut...
Meine Antwort für die @taz.de lautet kurz gesagt: es reicht nicht, die liberale Demokratie als Reich des kleineren Übels gegen ihre Gegner zu verteidigen.
Dazu passend Sandra Kegel heute in der FAZ: „Die Empörung ist nicht das Nebenprodukt, sondern das Schmiermittel, der Streit das Produkt und nicht der Unfall.“
www.faz.net/aktuell/feui...
Nicht die kritische Aggression ist das Problem, sondern die Art und Weise, wie sie zum Ausdruck gebracht wird.
Ich habe mit dem Deutschlandfunk Kultur über die aktuelle Debatte um Denis Scheck gesprochen.
www.deutschlandfunkkultur.de/buchkritik-b...
Allen, die sich für Gegenwartsliteratur interessieren, empfehle ich diesen Podcast, der handwerklich stetig besser wird, was ich deshalb weiß, weil ich in der Redaktion mitlerne. Was Freude macht. Aber die Folgen an sich auch. Die zu Elmiger zum Beispiel, die habe ich geliebt. Ach, eigentlich alle.
Post von Donald Trump in dem er ankündigt, eine ganze Zivilisation unwiderruflich zu zerstören (Iran)
Faschismus wurde als Phantombesitzverteidigung (Redecker), Nihilismus (Brown), autoritäre Freiheit (Amlinger/Nachtwey), chainsaw capitalism (Catanzaro) oder punitive Abjektion (Loick/Thompson) analysiert, aber das scheint alles die Ankündigung d. Zerstörung d. Zivilisation nicht ganz zu treffen?
Die Großerzählung kehrt in Form politischer Apokalyptik zurück. In der aktuellen Ausgabe des @mittelweg36.bsky.social haben wir uns mit Endzeiterzählungen und den Krisen des Erzählens unserer Zeit gewidmet.
@floschmidt.bsky.social
www.hamburger-edition.de/zeitschrift-...
Neue Ausgabe von "Mittelweg 36". Es geht um das Ende (geht es doch, oder?). Drunter machen wir es nicht.
Mit von der Partie: @camlinger.bsky.social @sa-michel.bsky.social @nielswerber.bsky.social @ursbuettner.bsky.social @mor1233.bsky.social @floschmidt.bsky.social & many more.
Auserzählt. Narrative vom Ende und das Ende der Narrative Mittelweg 36, Heft 2 | April/Mai 2026 Narrative vom Ende und das Ende der Narrative. Den Auftakt machen die Gastherausgeber:innen Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann, Urs Büttner und Florian Schmidt, die mit ihrem Text nicht nur in das Thema einführen, sondern einen eigenen Beitrag Zur Kritik der Endzeiterzählung leisten. Anschließend beschreibt Niels Werber, wie Ereignis und Erregung im politischen Diskurs der digitalen Gegenwart kurzgeschlossen werden und eine Postnarrative Kommunikation hervorbringen, die zwar allgegenwärtig ist, aber mit ihrer Erzählstruktur auch ihrer sinnstiftenden Funktion verlustig geht. Was die Zombieapokalypse und das Ende der Erzählung miteinander zu tun haben und welche Ängste die Sprachlosigkeit der Toten bei den Lebenden weckt, erläutert Elana Gomel anhand genretypischer Beispiele in ihrem Text INVASION DER TOTEN (SPRACHEN). Einen anderen Akzent setzt Achim Landwehr. In Folglich, nicht endlich wirbt er für eine kontextualisierende Geschichtsschreibung, die sich Von den porösen Zeiten des Anthropozäns belehren lässt und historische Geschehnisse auf ihre Zusammenhänge befragt, statt sie von ihrem vermeintlichen Ende her zu denken. Mit der Form des Erzählens setzt sich sodann Sascha Michel auseinander, der anhand ausgewählter Texte zeigt, wie die Kritik an teleologischen, kausalen und realistischen Formen die Literatur verändert und In den Ruinen der Narration neue Darstellungsweisen hervorgebracht hat. Zum Schluss des Themenschwerpunktes sprechen Ulrich Bröckling und Laura Wolters über Varianten und Wirkungen politischer Apokalyptik und deren besondere Attraktivität für linke wie rechte Theoretiker:innen und Bewegungen: „Die Welt geht unter, und wir sind dabei gewesen“.
Die Hamburger Tagung war sehr anregend, konstruktiv kontrovers und an einem wunderbaren Ort. Freue mich sehr auf die Publikation. @his-hamburg.bsky.social @mittelweg36.bsky.social @camlinger.bsky.social
»Fake Coins« von @aaronsahr.bsky.social geht in die zweite Auflage!
»Dieses Buch ist ein Ereignis. Es ist eines der wichtigsten Sachbücher der vergangenen und der kommenden Jahre.« SZ
Zum Buch: www.hamburger-edition.de/buecher-e-bo...
Sprache, Gefühle, Raum: Ich glaube, dass man die andauernden AfD-Erfolge nicht mehr mit dem Instrumentarium und in den Konjunkturzyklen der klassischen Parteipolitik erklären kann, sondern als Ergebnis langfristiger Projekte in vorpolitischen Raum. Mein Kommentar:
www.zeit.de/politik/deut...
"Während einige wenige Autoren Millionen verdienen, sinken die Einkommen der meisten." Einige wenige ist sicherlich noch übertrieben. Das Gros der interviewten Autor:innen meiner Studie sind heute nicht mehr sichtbar in ihrer Autorschaft. Trotz Preisen, trotz Erfolgen.
www.nzz.ch/feuilleton/m...
Eventuell überlegen es sich Süddeutsche Zeitung, @zeit.de und FAZ, ob sie bei den nächsten „Plagiatsvorwürfen“ dieses Mannes wirklich wieder SOFORT Meldungen und Artikel schreiben? 🙂
Spektrum-Kolumnist Matthias Warkus würdigt Leben und Werk des verstorbenen großen Sozialphilosophen Jürgen #Habermas: »Der bundesrepublikanische Philosoph«
Eine der aktuellen politischen Shifts ist die Rückkehr zu offener Frauenfeindlichkeit. Sie wird nicht mehr versteckt. www.tagesspiegel.de/wirtschaft/w...
Der letzte Absatz des ersten Artikels von Jürgen Habermas in der F.A.Z., einer Rezension von Gottfried Benns Büchlein „Die Stimme hinter dem Vorhang“ (F.A.Z. vom 19. Juni 1952).