𝗪𝗶𝗲 𝘀𝗽𝗿𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻 Ö𝘀𝘁𝗲𝗿𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝘀 𝗥𝗲𝗴𝗶𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝘀𝗽𝗮𝗿𝘁𝗲𝗶𝗲𝗻 ü𝗯𝗲𝗿 𝗞𝗹𝗶𝗺𝗮𝗽𝗼𝗹𝗶𝘁𝗶𝗸?
Unser Klimadiskurs-Monitoring 2026 zeigt: ÖVP, SPÖ und NEOS unterscheiden sich deutlich in ihrer Präsenz und inhaltlichen Ausrichtung.
Posts by Katharina Rogenhofer
Die wunderschönen Fachmarktzentren nicht vergessen!
Titelblatt der KONTEXT-Diskursanalyse "Klimadiskursmonitoring-2026: Klima wird zur Wirtschaftsdebatte". Schwarzer Schriftzug mit gelben Highlights auf weißem A4-Blatt mit KONTEXT-Logo rechts oben, auf grauem Hintergrund.
Unser neues Klimadiskurs-Monitoring 2026 ist da!
Bereits zum dritten Mal haben wir die Klimadebatte in österreichischen Medien in Zahlen gegossen: Wer kommt zu Wort, um welche Themen geht es? Wer treibt den Diskurs konstruktiv voran, wer verschleppt? kontext-institut.at/inhalte/klim... 1/
Danke für das Kompliment!
Erfrischendes und pragmatisches Interview im @derstandard.at "Thema des Tages"-Podcast.
Lokale, saubere Energie macht uns unabhängiger und kurbelt die Wirtschaft an.
Ö jährliche Ausgaben für fossile Energien sind beträchtlich.
@krogenhofer.bsky.social erklärt so wunderbar die kompliziertesten Zusammenhänge in der Transformation unserer Energieversorgung. Unbedingt anhören.
podcasts.apple.com/at/podcast/t...
Danke für die Blumen! 🌻
Wir können von einer Energiekrise in die nächste stolpern, oder uns endlich aus dem Diktat fossiler Brennstoffe und autoritärer Regimes befreien...
And here is how ⬇️
Ja, auch das vergangene Budget hat vor allem klimafreundliche Förderungen gekürzt. Deshalb wäre genau dieses Budget (in diesen Zeiten) eben die Chance, das zu ändern.
Auch das Doppelbudget kann diese Wahrheit reflektieren (fossile Förderungen runter, ökologische rauf). Ich bin gespannt.
Viele Politiker:innen haben Angst, dass die Ökologisierung die Wählerschaft zu viel nervt. Was ich aber nicht verstehe...glauben sie ernsthaft, dass die Preisschocks, die Inflation, der Wohlstandsverlust weniger nerven? Denn es gibt nur das eine oder das andere.
Wir fördern das (Energieträger, Technologien und Verhalten), was uns direkt in die nächste Energiekrise führen wird. Anstatt uns endlich aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien...
Wichtigste Krisenmaßnahmen: Erneuerbare Energien ausbauen und Elektrifizierung. Kurzfristig helfen: Tempolimits, auf Öffis umsteigen und/oder Homeoffice.
Balkendiagramm zeigt die jährlichen Kosten für Importe von Öl, Gas und Kohle in Österreich von 2000 bis 2025 in Milliarden Euro. Die Balken sind gestapelt nach Kohle (hell), Gas (gelb) und Erdöl (orange) und liegen durchgehend im negativen Bereich (Handelsbilanzdefizit). Die Defizite schwanken über die Jahre, erreichen einen Tiefpunkt um 2022 mit knapp −20 Milliarden Euro und gehen danach wieder zurück. Für 2025 ist ein Defizit von −7,85 Milliarden Euro hervorgehoben.
Wir geben jährlich Milliarden für Öl & Gas aus - v.a. bei Preisschocks –, die ohne Wertschöpfung abfließen. Mit der #Befreiung aus Öl & Gas senken wir Energiekosten, schaffen Aufträge für Handwerk:innen und Wettbewerbsfähigkeit für die Industrie. Hier unser Plan: kontext-institut.at/inhalte/befr...
Öl und Gas sind so volatile Energieformen...
Kurzfristig könnte, zusätzlich zu den bereits beschlossenen Maßnahmen, ein temporärer Energiekostenzuschuss für armutsgefährdete Haushalte notwendig sein. Um den Spritverbrauch damit die Kosten zu reduzieren, wäre ein Tempolimit (100/80/30) eine äußerst wirkungsvolle und budgetneutrale Maßnahme. 9/9
📥 Beiträge zur Gegenfinanzierung:
- Ökologisierung klimaschädlicher Subventionen
- Einnahmen aus CO2-Bepreisung zweckwidmen
8/9
💸 Finanzpolitische Maßnahmen:
- Förderprogramme für Sanierung, Heizungstausch und Speicher ausweiten
- Pendlerpauschale und Dienstwagenprivileg in Mobilitätsbudget umwandeln und Öffi-Ticketpreise senken
- Transformationsfonds für Industrie ausweiten
- E-Mobilitäts-Offensive in Österreich
7/9
- Konsequente Umsetzung des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ElWG)
- Durch öffentliche Beschaffung Leitmärkte für Kreislaufwirtschaft und saubere Zukunftstechnologien „Made in EU“ schaffen
6/9
⚖️ Gesetzliche Rahmenbedingungen
- Ambitionierte & verbindliche Ausbauziele für Bundesländer festlegen samt Sanktionen bei Nicht-Einhaltung (ÖNIP Ziele im EABG)
- Effiziente Genehmigungsverfahren durch Aufstockung des Personals in Behörden
- Enddatum für Gas- & Ölheizungen im Bestand festlegen 5/9
Deshalb haben wir einen Plan entwickelt, um den Ausbau erneuerbarer Energien und die Elektrifizierung von Mobilität, Raumwärme und Industrie voranzutreiben. 4/9
Maßnahmen im Detail (im Thread und im Artikel) 👇
www.derstandard.at/story/300000...
Kurzfristige Maßnahmen sind notwendig, aber wollen wir langfristig stabile und leistbare Energiepreise & nicht von einem fossilen Preisschock in den anderen stolpern, dann muss sich etwas grundlegend ändern. Wir können das Problem nicht mit Geld zuschütten. Es braucht eine schnelle Energiewende. 3/9
Denn unsere fossile Abhängigkeit kostet Geld (8-22 Milliarden im Jahr), sie kostet Freiheit (Abhängigkeit von autoritären Regimes und Lieferrouten), sie kostet Lebensqualität und Wohlstand (höhere Energiepreise, Inflation etc.). 2/9
Wie lange wollen wir noch so tun, als könnten wir einfach weitermachen? Das Märchen vom billigen Gas, die kurzfristigen Spritpreisbremsen...nur um die Realität zu überdecken? Unsere Abhängigkeit von Öl und Gas kostet. Deshalb haben wir bei @kontext-institut.at einen Befreiungsplan entwickelt! 1/9
Wirklich unabhängig von fossilen Preisschocks und autoritären Regimes können wir nur mit dem massiven Ausbau von Erneuerbaren Energien und Elektrifizierung werden. Hier unser Plan 👇
„Ökologisierung gegen Wirtschaftlichkeit auszuspielen, ist nicht mehr zeitgemäß“, da sind Sabine Herlitschka und ich uns einig. Warum wir kluge Regulation, innovationsfördernde Beschaffung und ein Ende der Zick-Zack-Politik brauchen, um uns aus der fossilen Abhängigkeit zu befreien. (1/2)👇
Sehr cool! Was passiert mit der anderen Seite des Rings?
Was wären denn gesetzlich die wichtigsten Maßnahmen, dass das passiert? Bundesländerziele im EABG?
Das wäre eine wirklich effektive zukünftige Preisbremse 👇