Mehr Information zum Heft 2/2026, Auserzählt, Narrative vom Ende und das Ende der Narrative:
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Posts by Sascha Michel
Die Großerzählung kehrt in Form politischer Apokalyptik zurück. In der aktuellen Ausgabe des @mittelweg36.bsky.social haben wir uns mit Endzeiterzählungen und den Krisen des Erzählens unserer Zeit gewidmet.
@floschmidt.bsky.social
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Auserzählt. Narrative vom Ende und das Ende der Narrative Mittelweg 36, Heft 2 | April/Mai 2026 Narrative vom Ende und das Ende der Narrative. Den Auftakt machen die Gastherausgeber:innen Carolin Amlinger, David-Christopher Assmann, Urs Büttner und Florian Schmidt, die mit ihrem Text nicht nur in das Thema einführen, sondern einen eigenen Beitrag Zur Kritik der Endzeiterzählung leisten. Anschließend beschreibt Niels Werber, wie Ereignis und Erregung im politischen Diskurs der digitalen Gegenwart kurzgeschlossen werden und eine Postnarrative Kommunikation hervorbringen, die zwar allgegenwärtig ist, aber mit ihrer Erzählstruktur auch ihrer sinnstiftenden Funktion verlustig geht. Was die Zombieapokalypse und das Ende der Erzählung miteinander zu tun haben und welche Ängste die Sprachlosigkeit der Toten bei den Lebenden weckt, erläutert Elana Gomel anhand genretypischer Beispiele in ihrem Text INVASION DER TOTEN (SPRACHEN). Einen anderen Akzent setzt Achim Landwehr. In Folglich, nicht endlich wirbt er für eine kontextualisierende Geschichtsschreibung, die sich Von den porösen Zeiten des Anthropozäns belehren lässt und historische Geschehnisse auf ihre Zusammenhänge befragt, statt sie von ihrem vermeintlichen Ende her zu denken. Mit der Form des Erzählens setzt sich sodann Sascha Michel auseinander, der anhand ausgewählter Texte zeigt, wie die Kritik an teleologischen, kausalen und realistischen Formen die Literatur verändert und In den Ruinen der Narration neue Darstellungsweisen hervorgebracht hat. Zum Schluss des Themenschwerpunktes sprechen Ulrich Bröckling und Laura Wolters über Varianten und Wirkungen politischer Apokalyptik und deren besondere Attraktivität für linke wie rechte Theoretiker:innen und Bewegungen: „Die Welt geht unter, und wir sind dabei gewesen“.
Die Hamburger Tagung war sehr anregend, konstruktiv kontrovers und an einem wunderbaren Ort. Freue mich sehr auf die Publikation. @his-hamburg.bsky.social @mittelweg36.bsky.social @camlinger.bsky.social
Neue Ausgabe von "Mittelweg 36". Es geht um das Ende (geht es doch, oder?). Drunter machen wir es nicht.
Mit von der Partie: @camlinger.bsky.social @sa-michel.bsky.social @nielswerber.bsky.social @ursbuettner.bsky.social @mor1233.bsky.social @floschmidt.bsky.social & many more.
„Seither rast Guggolz, als befände er sich in einem brennenden Haus, von einem Mikrofon zum nächsten. Und formuliert dabei, als hätte er nie etwas anderes getan, als Bürgerrechtsbewegungen anzuführen.“
www.sueddeutsche.de/kultur/buchm...
Eine besonders schöne Besprechung von Ines Geipels neuem Buch. Morgen sitzen wir dann alle zusammen in Leipzig und warten auf die Entscheidung der Jury… www.radiodrei.de/programm/sch...
Börsenverein-Vorsitzender Sebastian Guggolz zu Weimer in der ersten Reihe: „Ich bin stolz auf die Buchbranche, weil wir Ihren fragwürdigen autokratischer Gestus nicht akzeptieren“.
Hier ein Gespräch, das ich mit Ines Geipel zu ihrem in Leipzig nominierten Buch über das Konzentrationslager Buchenwald und die Gedächtnispolitik der DDR geführt habe:
www.fischerverlage.de/magazin/inte...
„Auf allen Ebenen bricht Ines Geipel hier den ‚Gedächtnisbeton’ auf: Durch das Ringen um Wörter im sprachlichen, das Hinterfragen von Narrativen im inhaltlichen sowie das Nebeneinander von eigenem Text und Quellen im formalen Bereich.“
www.preis-der-leipziger-buchmesse.de/de/nominieru...
„Vielleicht liegt der Reiz dieser Miniaturen viel mehr in der sprachlichen Unbedarftheit und, wie einst von Susan Sontag gefordert, bedarf es eher einer Offenheit zur Oberfläche, statt auf Biegen und Brechen eine Hermeneutik zu entwickeln…“
taz.de/!6155154/
Wolfram Lotz, der große Eigenbrötler der Dramenliteratur, hat Jahre in Internetforen verbracht und Traumberichte studiert. Die eigenwilligsten davon hat er in einem kleinen Prosaband versammelt: "Träume in Europa". Ein Lesevergnügen, das bald schon Theater werden will.
Darüber, wie der Faschismus im Normalbetrieb der Demokratie entsteht, hat Patric Seibel ein Feature gemacht & dafür mit Sven Reichardt und mir gesprochen:
www.deutschlandfunkkultur.de/postfaschism...
Nein, der erschossene Demonstrant Alex Pretti hat die ICE-Milizionäre nicht mit einer Waffe bedroht. Er hielt ein Mobiltelefon in seiner Hand. Das konservative „Wall Street Journal“ widerlegt Bild für Bild die Lüge der US-Regierung. www.wsj.com/us-news/vide...
In wenigen Tagen erscheint endlich ein neues Prosa-Buch von Wolfram Lotz: Träume in Europa. Ich hab vorab ein kleines Gespräch mit ihm geführt: www.fischerverlage.de/magazin/inte...
Auf nach Stockholm! Den Hut hat László Krasznahorkai bei uns liegengelassen, jetzt reist er ihm nach —-
Solidarität und Nächstenliebe sind nicht gerade Zeitgeist. Daher ist es dieses Weihnachten umso wichtiger, dem etwas entgegenzusetzen.
Warum dieses Jahr nicht statt schnödem Materialismus eine Spende verschenken?
Etwa an Ärzte ohne Grenzen @msf.ca oder @aerztederwelt.org?
Finds übrigens mega erfrischend, eine News-Seite öffnen, und das erste politische Thema ist RENTE und nicht AUSLÄDNER
Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie das wäre, wenn sie danach WOHNUNGSMARKT UND MIETEN angehen würden, gar BILDUNG, oh Gott, INFRASTRUKTUR!!! Aaaaah Klima und Energieversorgung!
Ausschnitt aus Reclam-Verlagsvorschau Frühjahr 2026.
Nach Jenny Erpenbecks "Heimsuchung" (2026-2028) wird Charlotte Gneuß' "Gittersee" (2029-2031) zur Pflichtlektüre des länderübergreifenden Abiturs.
„Wie ein Gelehrter in der talmudischen Epoche genoss er den Streit. Den Austausch von Argumenten und Gegenargumenten. Eine Eigenschaft, die heutzutage selten geworden ist.“ Was für ein wunderbarer Nachruf von Meron Mendel auf Micha Brumlik!
www.sueddeutsche.de/kultur/micha...
Das Buch "Kaltes Krematorium. Bericht aus einem Land namens Auschwitz" von Jószef Debreczeni.
CN Konzentrationslager
"Kaltes Krematorium" ist der 1950 erschienene Bericht Jószef Debreczenis aus drei von ihm in der Zeit 1944/45 durchlittenen KZ-Außenlagern des Hauptlagers Groß-Rosen.
Warum das Buch erst 2024 auf deutsch erschien, fragt sich nicht nur @emcke.bsky.social in ihrem Nachwort.
„Das Kino ist für mich der Versuch, zum Teil der Existenz zu entgehen, zu verschwinden. Im Saal wird es finster. Im Demel wird es zwar nicht finster, aber verschwunden ist man auch hier.“
www.sueddeutsche.de/kultur/inter...
»Herr Merz, „fragen Sie mal Ihre Töchter“, haben Sie gesagt. Ich bin eine Tochter. Ich bin die Tochter von Mehmet Kubasik. Mein Vater wurde vom NSU ermordet, mitten in Deutschland. Ich bin die Tochter, die Sie fragen sollten.« Gamze Kubaşık https://www.instagram.com/p/DQHqdiTghp-/?hl=de&img_index=1
Demo "Wir sind die Töchter", 21.10. Konrad Adenauer Haus Berlin, 17:30
"Umwelt- und Klimaaktivistin Luisa Neubauer hat zu einer spontanen Demonstration vor der CDU-Bundesgeschäftsstelle in Berlin aufgerufen. Anlass sind die jüngsten Äußerungen von CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz."
Heute um 17:30!
www.zeit.de/news/2025-10...
perfekter Text
"Wovon auch immer Friedrich Merz so tief ergriffen war, als er id Münchner Synagoge Tränen über das Leid jüdischer Menschen i Deutschland vergoss ...: Wenn er die Straßen & Plätze dieses Landes v migrantischem Leben reinigen will, dann reinigt er meines mit."
taz.de/Autorin-zur-...
Am 18. Oktober 1941 begannen die Deportationen Berliner Jüdinnen und Juden "nach Osten". Zwei Monate zuvor hatte Goebbels in seinem Tagebuch notiert: "Das öffentliche Leben in Berlin muss schleunigst von ihnen gereinigt werden […] Sie verderben nicht nur das Straßenbild, sondern auch die Stimmung."
Also, Leute, veröffentlicht im Merkur, dann klappt das auch mit dem Nobelpreis!
Laszlo Krasznahorkai trägt einen Hut und einen Mantel. Er steht auf einer Treppe. Zitat: "Unsere Zeit ist das Zeitalter der Blindheit und Geschwindigkeit."
Der Literaturnobelpreis 2025 geht an László Krasznahorkai!
Für sein Werk nennt er Einflüsse österreichischer Literatur, neben Robert Musil und Franz Kafka vor allem Thomas Bernhard, Ingeborg Bachmann und Heimito von Doderer
Wir gratulieren herzlich!🎖️
#LaszloKrasznahorkai #Literaturnobelpreis
Gerade aus der Druckerei gekommen:
25 SF-Storys von Ursula K. Le Guin auf 800 Seiten. Neu übersetzt von Karen Nölle.
Wie lang ist nochmal bis Weihnachten?
#sciencefiction #feminismus