Was zur Hölle ist bei euch Grünen los?
Im Wikipedia-Artikel von Palmer taucht 18 mal ! Rassismus, rassistisch oder Rassist auf und ihr glaubt der Südwest-Blockwart wäre zerstört, weil er ne Lehrerin angeschrien hat?
Gebt der Lehrerin fünf Minuten in der Tagesschau und Palmer wird Ministerpräsident
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Diese Antwort hätte meinen Großeltern gefallen!
"Wie konntet ihr dieses Menschheitsverbrechen nur zulassen?"
"Weißt du junge, wir waren einfach leicht desinteressiert und sehr müde zwischen 33 und 45 und unser österreichisch war auch wirklich nicht gut, was soll da nochmal vorgefallen sein?"
Zeig mir das "Qualitätsmedium", das sich nicht an der Verharmlosung von Faschismus beteiligt und ich zück die Brieftasche.
Also ja: viele Leute unterschätzen das Ausmaß der aktuellen Medienkrise!
Belegt der Erfolg dieser Themen in den Redaktionen nicht ihre Bedeutung? Klar sind weder wir noch Günther aus Niederoderwitz hier Kernzielgruppe, aber Liane und Alan sind ja auch viel effektivere Multiplikatoren. Passiert ja basically das was Weißmann damals über Einfluss auf die Köpfe schrieb ...
Aber glaubst du wirklich die neue Rechte hätte ihre Ressourcen auch ohne die Mohler, de Benoist, Bannon Schiene so effektiv auf ihre Mobilisierungsthemen (Abtreibung, Transfeindlichkeit, Gendern, DEI, "woke mind virus", "feminine energy" etc.) konzentrieren können?
Also nicht dass die rechtsliberale Corps-Ball-Clique und ihr Kniefall vor der Fiktion rechten Intellekts irgend ein Interesse an Analyse hätte. Aber inhaltlich halt ich die Frage für deutlich spannender als die Selbstvermarktungs-Stöckchen des rechten Edgelord-Bürgertums...
Und welchen Teil dieser Verkürzung hältst du für so sinnentstellend, dass sie nicht mehr für die Analyse rechter Kulturkampf-Strategien taugt?
Souverän
Aber durchaus bezeichnend für das Sturmgeschütz der Demokratie...
Naja Ich bin nicht der, der mit dem erklärten Primat von Form vor Inhalt hier seine Sittlichkeitsvorstellungen auf die Angehörigen projiziert...
Imho gibt das Statement diese Lesart nicht wirklich her.
Ob man das als Ohrfeige empfindet hängt wohl davon ab, woran man mehr hängt: Anstand oder Demokratie...
Nur zu schade, dass meine Phantasie nicht ausreicht, mir ein Deutschland vorzustellen in dem taz, SZ, FR, Zeit etc. 10 Jahre lang sowas auf jeder dritten Titelseite gebracht hätten statt "Pöse linke Cancel Culture bedroht Mozart, Bismarck und den Gartenzwerg"
Bin ja wirklich sehr dankbar, dass einige wenige in deutschen Leitmedien sich 2025 mal die Mühe machen Oma Erna Youtube zu erklären!
Ich würde gerne in einer Welt leben, in der Journalist*innen die durchaus überschaubare intellektuelle Herausforderung annehmen, mit der sie die Mütter und Väter des Grundgesetzes konfrontierten, statt rechten Nebelkerzen hinterherzulaufen.
Insgesamt erscheint mir das nicht nur strategisch ziemlich kurz gedacht, sondern nimmt eben auch sehenden Auges in Kauf marginalisierte Menschen in diesem Land vor den Bus zu werfen. Das Letzte find ich enttäuschend, das erste tragisch!
führen und dafür schrecklich geistreich rechten Kulturkampf als Stichwortgeber einspannen zu können. Wie gut das funktionieren kann sieht man dann an solchen Überschriften.
->
Konsequenzen draus ziehen ...
Daran diese rechten Propagandaframings in Leitmedien zum Mainstream zu machen, hat die neue Rechte jahrzehntelang erfolgreich gearbeitet, während wir Linken glauben, alle Mechanismen der Aufmerksamkeitsökonomie austricksend, echte Debatten um echte Sachprobleme ->
Das ist in meinen Augen kein Versagen, kein tragisches Scheitern, sondern rechtsradikale Propaganda unter dem Deckmäntelchen den Rechtsruck in der Bevölkerung "abzubilden". Das kennen, wie du völlig richtig schreibst, auch die Unterzeichnerinnen seit mindestens fünf Jahren. Könnte man ->
Schätze dich eigentlich sehr und bin sehr dankbar für alles was ich in den letzten Jahren von dir lernen durfte, aber die Aktion war imho echt n Griff ins Klo.
Ne Linke die rechten Kulturkampf als Aufhänger für vernünftige Sachpolitik nutzen will, wird rechte Tropes immer legitimieren...
Du meinst für die Herstellung solcher Headlines im Kontext von rassistischer Feindmarkierung?
Deutsche 1945:
Hätte, hätte, Fahrradkette
Ganz vielleicht keine so gute Idee die Frage, wie man Faschismus verhindern kann, so zu behandeln. Kann Nebenwirkungen haben meinen Historiker.
Könnte man draus lernen @gruene-bundestag.de
Nächstes mal das Denken vll. nicht Armin und Andreas überlassen, sondern stattdessen @nataschastrobl.bsky.social und @ardenthistorian.bsky.social lesen.
Joa Robert, hättest du dich in den letzten zehn Jahren mal mit Strategien des radikalisierten Konservatismus auseinandergesetzt, wärst du halt eher nicht auf die Idee gekommen, dass Harmonie cosplayen, während man Rechten hinterherläuft, ne valide Reaktion auf Klöckner, Reichelt, Gauland und co ist.
for rationality, inclusion, equal opportunities and participation is our contingent, socialisation based fetish with its matching language games, the sooner we can acknowledge that argumenting rationally in a language game of hierarchy and violence is like bringing chess pieces to a lasertec game.
Imho the leftist idea of an earnest political proposal to fascist followers is a left aequivalent of German rights "inhaltlich stellen". The left has nothing to propose thats of value to someone thirsting for power and the right to discriminate.
The sooner we understand that our enthusiasm ->
Though obviously no fan of Gavin, I think the angle of mobilisation and more so demobilisation is extremely neglected in our democratic/left discourses. And while convincing fascists is decades work and mostly in vain, "pwning the fash" might be a useful tool to politically demobilize some of them.
Deshalb hat Tucholsky vier Jahre vor seinem Selbstmord im Exil furchtbar bitter und resigniert über solche Einwände gespottet und das Vorgehen unserer Redaktionen mit 94 Jahren Vorlauf erschreckend gut beschrieben.
de.wikisource.org/wiki/Rosen_a...
Kann man draus lernen. Kann man aber auch lassen.
Vielleicht, ganz vielleicht sind für Faschismus Faschisten und ihre Unterstützer verantwortlich. Himmelschreiend absurd, dass das heute gerade altlinken Journalist*innen in ihrer Strukturverliebtheit so schwer zu vermitteln ist.
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"Sozialdemokraten haben Hitler Autobahn ins deutsche Herz gebaut"
(Landwehrkanal-Bait, Jan Jansen Alt-Feuilletonist mit Reaktanzfetisch beschwört deutschen Widerstandsgeist zwischen Kleinstaaterei und Vormärz, um zu zeigen, dass Eberts NSDAP-Verbot die Nazis überhaupt erst interessant machte.)
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"Bombenpanne - stünde die Frauenkirche noch, wenn Scheidemann Hirschfelds Translobby rechtzeitig trocken gelegt hätte"
(Gastbeitrag einer bekannten britischen "Feministin", die darlegen darf wie Transvestitenschein und staatliche Finanzierung "perverser" NGOs der NSDAP die Welt zu Füßen legten)
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