Daran schließt sich ein für mich ein wichtiges Takeaway an. Weniger Fokus auf einzelne Tools, mehr Fokus auf den persönlichen Workflow – von dort aus dann die Frage: "Was brauche ich eigentlich?"
Posts by Thomas Herrmann
Ich arbeite immer noch mit mehreren Werkzeugen parallel, nicht zu vergessen die klassischen Fachdatenbanken. Die Aufbereitung und Verarbeitung der Suchergebnisse erledige ich am liebsten immer noch in Zotero.
Eine klare Tool-Empfehlung kommt für mich auch nach diesen beiden Terminen nicht heraus. Ich arbeite immer noch mit den kostenlosen Varianten, weil mich der versprochene Nutzen einer Bezahlversion nicht überzeugt.
Besonders gut geeignet erscheinen die Recherchetools für orientierende Recherchen in neuen Fachgebieten und für die ergänzende Recherche zum eigenen Spezialthema. Die automatisierten Zusammenfassungen sind ein guter Einstieg für die menschlich intelligente Durchdringung der Texte.
Die Zusammenfassungen sind inhaltlich nicht falsch aber kein Literature Review und auch keine für Hausarbeiten akzeptable Aufbereitung des Forschungsstands – hier ergibt sich die Verbindung zwischen Forschung und Lehre.
Die Begeisterung über die schön aufbereiteten Recherchezusammenfassungen weicht einem nüchternen Realismus, wenn Forscher:innen zu ihrem Spezialthema recherchieren. Die Top Papers in Elicit & Co. sind in der Regel nicht die Top Papers in dem Forschungsbereich.
Elicit, Scispace, Consensus und Undermind haben alle mehr oder weniger das Potential, die wissenschaftliche Recherche zu bereichern.
in der die Teilnehmenden ein oder mehrere Tools anhand ihrer eigenen Fragestellungen testen.
Knapp 30 Teilnehmende aus den Fächern Erziehungswissenschaft, Geographie, Sachunterricht, Politikwissenschaft, Psychologie, Soziologie und Sportwissenschaft haben sich auf das Experiment eingelassen.
Was sind KI-Recherchetools? Wie funktionieren sie? Wie setze ich sie ein? Was taugen sie für mein Fach und meine Forschungsvorhaben?
Auf diese vier Fragen kann ich nur teilweise eine Antwort geben. Deshalb folgt auf das Input auch eine Praxisphase, ...
Titelfolie Workshop "Wissenschaftliche Recherche mit AI Research Assistants" Bildnachweis: Frontier Models 3 by Hanna Barakat & Archival Images of AI + AIxDESIGN. CC BY 4.0
Zweimal habe ich den Workshop "Wissenschaftliche Recherche mit AI Research Assistants" jetzt für die Kolleg:innen an der Fk2 gegeben, am 26.02. und am 11. März.
#aireserearchassistants #highereducation #forschungundlehre
„Studien zeigen: E-Bikes sparen mehr Ressourcen, verursachen deutlich geringere CO2-Emissionen und beschleunigen die Verkehrswende stärker als die Elektrifizierung des Autoverkehrs."
buff.ly/1qCMdik
🔎 KI-Detektoren wirken wie eine einfache Lösung gegen KI-Täuschung – sind in der Praxis aber unzuverlässig. Inga Gostmann und Lea Hildermeier analysieren im neuen Blogbeitrag, warum der Einsatz von KI-Detektoren an Hochschulen problematisch ist.
👉 Jetzt lesen: shorturl.at/kRmIU
#DigitalTurn
(Wie) müssen wir Lehre & Prüfungen anpassen, um die wissenschaftliche Ausbildung weiter zu gewährleisten? (KI ist hier nur Teil einer komplexen Problemlage.)
Kritische Punkte aus der anschließenden Diskussion: Führen Anleitungen für gute Prompts nicht doch wieder dazu, dass die KI vermenschlicht und als Ersatz für eigenes Denken genommen wird?
dass Output infrage gestellt und Quellen geprüft werden können. Um dahin zu kommen, ist es nötig, den Umgang mit KI synchron in den Fachlehrveranstaltungen einzuüben.
Ergebnisse: Der Chatbot eignet sich sehr gut für den Einsatz in der Lehre und das auch ohne die allerneusten LLMs. Voraussetzung ist, dass die Studierenden wissen, was sie tun und wie die KI zu gebrauchen ist. Die KI funktioniert nur dann als Lernpartner:in, wenn das Fachwissen soweit vorhanden ist,
Um diese Frage zu beantworten, habe ich 5 Szenarien getestet: Text mit KI zusammenfassen lassen und im Seminar diskutieren. Feedback auf geschriebenen Text erhalten. Quizfragen zur Stoffwiederholung generieren. Formeln und Tabellen erläutern lassen. Thema für Haus- oder Abschlussarbeit finden.
Titelfolie "KI in der Lehrpraxis: genAI4BUW"
genAI4BUW, das ist der Name des KI-Chatbots der BUW und der Titel meines letzten Online-Workshops im Wintersemester.
Was leistet der Chatbot also für die Lehre?
#genai #aiineducation #highereducation
Für mich seit 2023 die immer noch am besten gelungene didaktische Aufbereitung ethischer Fragestellung zu KI und KI-Nutzung. Jetzt unter CC-Lizenz als Website und Buch 😊.
#aiethics #aiineducation
Liebe #OER Community, am Montag um 20 Uhr startet das #ZUMinar zum Thema: mOER-Bilder in #ZUM Deutsch Lernen und #ZUM-Apps mit viel #H5P. @karlkirst.bsky.social zeigt über 100 neue OER-Bilder! Wo die Bilder sind und wie sie genutzt werden können? #ZUMev #ZUM26 #OERde #Moodle #freiBildung #BlueLZ
Fazit: Keine explizite Toolempfehlung. Denkt dran, eure eigenen Inhalte als Kontext zu verarbeiten. Probiert es aus und schaut, was sich am besten in eure Workflows integrieren lässt.
In Gamma & Canva kann ich grafisch viel mit der KI rumspielen, macht Spaß und sieht gut aus, verbraucht aber auch Ressourcen und ist nur eingeschränkt kostenlos verfügbar. Die Passung der Bilder auf meine Inhalte ... naja. Ohne genaue Vorstellungen von dem, was man haben will, sollte man das lassen.
Gemini liefert unter Einbindung von NotebookLM und mit demselben Prompt eine sehr solide Präsentation, die ich in Google Presentations nachbearbeiten kann. Sieht erstmal nicht anders aus, als das, was ich aus PPT oder LibreOffice kenne.
Vorläufige Ergebnisse: NotebookLM liefert mir die inhaltlich besten Ergebnisse mit dem optisch passendsten Design. Leider gibts das Ganze nur als PDF-Export und kann nicht nachbearbeitet werden.
Eine KI-generierte Präsentation sollte den wissenschaftlichen und persönlichen Ansprüchen der Nutzer:in entsprechende, nachträglich editier- & exportierbare sowie optisch ansprechendes Output liefern und dabei weniger Zeit in Anspruch nehmen als die 'herkömmliche' Variante in PPT oder LibreImpress.
Titelfolie: "Präsentationen mit KI erstellen". Weiße Schrift auf grünem Hintergrund. Bild mit Bildschirm auf Tischplatte.
Titelfolie eines mit NotebookLM erzeugten Foliensatzes: Wissenschaftliche Recherche mit AI Research Assistants. Hintergrund mit Papierseiten aus wissenschaftlichen Artikeln. Bild: kleiner Roboter zwischen Bibliotheksregalen.
Folie: "Anwendungsfelder der KI-Recherche", generiert in Gemini. Unter dem Titel drei nebeneinander stehende Karten mit Icons: 1. Scoping & Brainstorming – „Schnelles Identifizieren von zentralen Konzepten und Forschungsfragen in einem neuen Themengebiet.“ 2. Literatur-Mapping – „Visualisierung von Zitationsnetzwerken, um ‚Seed Papers‘ und deren wissenschaftliche Einbettung zu finden.“ 3. Datenextraktion – „Automatisierte Zusammenfassung von Methoden, Stichproben und Ergebnissen aus hunderten von Volltexten.“
Folie: „Litmapping Tools: Visualisierung von Publikationsnetzwerken“, generiert in Gamma. Untertitel: Tools visualisieren die Vernetzung von Publikationen durch Zitationen und thematische Ähnlichkeiten. Darunter drei Kacheln mit Bildern und Toolnamen: - Litmaps: interaktive Karten ab „Seed Paper“, „Suggestion Radar“ für neue Literatur. - Connected Papers: Graphen auf Basis von Co-Zitationen, ideal für Einstieg in neue Forschungsfelder. - Research Rabbit: explorativer „Rabbit Hole“-Workflow durch Autoren- und Zitationsnetzwerke, lernt aus Sammlungen.
BU:NDLE-Tooltime am 16.01. zum Thema "Präsentationen mit KI erstellen". Dabei habe ich mir vier Tools vorgenommen: NotebookLM, Gemini, Gamma und Canva.
#highereducation #aiineducation
Glaubt ihr, die Geh- und Radwege werden in den nächsten Tagen besser geräumt?
Wir glauben: Der ADFC-Winterdienst-Check bleibt notwendig!
Schickt uns weiterhin Foto + Verortung von nicht geräumten Radwegen - wir machen den Bedarf sichtbar.
#Winter #allyearcycling
www.tagesspiegel.de/berlin/schne...
Gestalten Sie das Programm des University:Future Festivals 2026 mit. Gesucht werden Beiträge zu Lehre, Lernen, Organisation und Zukunft der Hochschule – von Talks & Workshops bis Labs und interaktiven Ideen. Deadline: 16.02.2026
Hier einreichen: festival.hfd.digital
#UFFestival #DigitalTurn
... in gute Prompts und Bewertungsraster zu übersetzen.
Neben technischen Fragen: Was kommt in den nächsten Jahren an hochschuleigenen Feedback Assistants? stand auch die normative Frage im Raum: Wollen wir das – die KI assistieren lassen und uns selbst aus der Verantwortung ziehen?
Vorläufige Ergebnisse: Halbwegs gutes KI-Feedback ist besser als kein Feedback und wird von der Mehrheit der Studierenden angenommen. Das entbindet Dozierende nicht von ihrer Aufgabe, selbst "in the loop" dabei zu sein und die Frage von erwarteten vs. erbrachte Leistungen ...