Achnee, das isser ja. :)
Posts by Floris Biskamp
Sonst hätte ich auch den fehlenden Alt-Text moniert.
Aber Hessen ist doch eine Gebietskörperschaft, also ist sein Designschema körperschaftlich.
Beim DGS-Kongress Ende September in Mainz organisieren wir eine Ad-hoc-Gruppe mit dem Titel
"Öffentlichkeit unter Druck: Rechte Angriffe auf demokratische Öffentlichkeit"
Vorschläge für Beiträge können bis 30.4. eingereicht werden, weitere Informationen:
kongress2026.soziologie.de/fileadmin/us...
Zu positiv gedacht:
Eigentlich müsste der Iran aus dem aktuellen Krieg den Schluss ziehen, dass er keine nukleare Abschreckung braucht, und einem Deal mit Anreicherungsverzicht und Sanktionsende zustimmen, bei dem sich alle als Sieger fühlen dürfen.
Aber worauf diese These beruht, erfährt man eher nicht. Gibt es dafür eine Grundlage? Wünschen "die Menschen" sich "Reformen"? 2/2
Wenn man täglich die Tagesthemen schaut, bekommt man sehr deutlich den Eindruck vermittelt, die Unbeliebtheit der Bundesregierung im Allgemeinen und der SPD im Besonderen ergebe sich aus deren Unfähigkeit bzw. Unwillen, den (Wohlfahrts-)Staat grundlegend zu reformieren. 1/2
In Wismar das waren vorgezogene Neuwalen.
Keine rhetorische Frage:
2022 gab es in Deutschland ja Anzeigen (und wenn ich es richtig sehe, auch mindestens eine Verurteilung) wegen Billigung eines völkerrechtswidrigen Angriffskrieges. Gibt es das 2026 auch? Und wenn nicht, dann wegen Doppelstandards oder wegen Gründen in der Sache?
Weil das Narrativ der "jungen rechten Männer" sich derart hartnäckig hält - einige Auswertungen aus den repräsentativen Wahlstatistiken der verschiedenen Bundesländer.
Spoiler: *IN KEINEM BUNDESLAND DEUTSCHLANDS WÄHLEN 18-24-JÄHRIGE MÄNNER MEHR AfD ALS MÄNNER ZWISCHEN 35 UND 60.*
Kann natürlich auch anders sein.
Interessant, dass die meisten Parteien, die Direktkandidat:innen hatten, bei beiden Stimmen ungefähr gleich gut abschnitten. Das legt nahe, dass diejenigen den Ausschlag für die SPD gaben, die mit der Zweitstimme eine Partei ohne Direktkanditat:in wählten.
Heute bin ich zwischen 15:04 und 16:00 bei WDR 5 in der Sendung "Quarks - Wissenschaft und mehr" zu Gast und spreche über Sagbarkeitsgrenzen. Wenn ich alles richtig verstehe, live und mit der Möglichkeit anzurufen.
Danke an @salondufromage.de für das Über-Ich!
Vorderansicht eines gebundenen Blätterstapels mit der Prägung: "Der Mythos vom solidarischen Patriotismus Die Wirtschafts- und Sozialpolitik der Alternative für Deutschland 2013-2025 Habilitationsschrift Dr. Floris Biskamp März 2026"
So!
Oder ist es wirklich so, dass einem das irgendwas bringt? Promotionen betreuen dürfen muss ich nicht unbedingt, wenn ich keine Professur habe.
Uni-Friends:
Hat es irgendwelche echten Vorteile, bei der Habilitation den PD-Titel zu beantragen? Für mich klingt der Deal, Gratis-Titellehre zu halten, nur um andere Buchstaben vorm Namen zu haben und auf der Uni-Website zu stehen, irgendwie nicht so überzeugend.
Screenshot aus Word. Im Text steht der Halbsatz "also einige Steine jenseits des Sichtfeldes fallen". Die Grammatikkorrektur schlägt vor, "Steine" durch "Bockus" zu ersetzen.
Endlich AI-basierte Korrekturvorschläge in Word. Natürlich wollte ich da eigentlich "Bockus" schreiben.
Ein häufiger Vergleich ist der "Große Vaterländische Krieg", also der Teil des 2. Weltkrieges, in dem die Sowjetunion gegen Nazideutschland kämpfte. Der begann erst 1941.
Und auch der alter Brecht!
Screenshot vom Kopf dieses Artikels: https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/rmv-schutzmassnahmen-nach-zunahme-von-uebergriffen-200516837.html Unter dem Logo der FAZ steht "AngriffE auf Zugbegleiter: Zivilisationsbruch nicht nur im Nahverkehr Carsten Knop Ein Kommentar von Carsten Knop"
Beschwert sich die FAZ sonst nicht immer gerne über die Relativierung des Holocaust?
Im schlechteren Falle führt es dazu, dass das "zit.n." einfach ohne Nachschlagen gestrichen wird.
Viel ehrlicher und transparente ist es zu sagen, wo man das Zitat her hat.
5/5
Dumm nur, dass es Herausgeber:innen und Lektor:innen gibt, die einem das prinzipiell rausstreichen. Das halte ich für einen Fehlanreiz.
Es führt im besseren Falle dazu, dass die Autor:innen "das Zitat nachschlagen", ohne aber den Kontext wirklich aufzuarbeiten, wodurch fast nichts gewonnen ist.
4/
Noch besser wäre es natürlich, immer zu den Ursprüngen zurückzugehen, aber manchmal kann es auch völlig legitim sein, das nicht zu tun. Dann ist "zit. n." genau das richtige Vorgehen.
3/
Es ist 1000 Mal besser, wenn Autor:innen offen damit umgehen, dass sie ein Zitat aus zweiter Hand haben, als wenn sie immer so tun, als hätten sie selbst Hegel oder Aristoteles gelesen.
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Randbemerkung zu den Diskussionen um etwaige Plagiate in Mario Voigts Dissertation: Ich bin für eine Rehabilitierung von "zitiert nach"/"zitiert in"/"zit.n.".
1/
b) Das sind faule Steuervermeidungstricks. Egal, ob es nun Millionärsfamilien oder Mittelschichtfamilien sind, ist das einfach nur mieses Privilegiensichern. Leistungsloses Einkommen aus der Elternlotterie gehört versteuert, ihr verdammten Bürgerkinder. 4/4
a) Das ist das Eigentum der Familie, für das die Eltern hart gearbeitet haben. Außerdem erlaubt das Gesetz es nunmal, also ist es in Ordnung. Das Vermögen ist bei den Kindern eh besser aufgehoben als beim Staat. 3/
Ggf. noch mit festgeschriebenem Nießbrauchsrecht für die Verschenkenden, damit auch wirklich klar ist, dass es eigentlich kein Geschenk, sondern eine Erbschaft ist? 2/
Wie steht Ihr eigentlich dazu, wenn in Mittelschichtsfamilien Immobilien und andere Vermögenswerte frühzeitig an die nächste Generation "verschenkt" werden, um Erbschaftssteuern zu vermeiden? 1/