Tweet von Peter Quester:
Wer sich selbst, wie Pete Hegseth, im Jahr 2026 als Christ sieht und in seinen öffentlichen Einpeitschreden dann aber das Neue Testament vergisst, um so herzhafter aber die Gewaltorgien des Alten herbeizitiert, hat ja schon mal von Hause aus ein gehöriges Ei am Wandern. Wenn er dabei dann aber auch noch, wie immer noch Pete Hegseth - in einer Ansprache vor der Generalität zum Irankrieg - das komplette Fehlen jeglicher Kenntnis des Alten Testaments offenbart, in dem er „nach der Bibel Ezekiel 25.17“ zitiert, dummerweise aber den von Quentin Tarantino für den Killer Jules in Pulp Fiction frei erfundenen Text „Ezekiel 25.17“, der bis auf einen Satz natürlich in keiner Bibel dieser Welt steht, dann wird der Kurzschluss des endverblödeten Popkulturrezipienten mit der Selbstgewissheit des Rechtgläubigen und der gleichzeitigen Herrschaft über das mächtigste Militär der Welt, wirklich sehr, sehr beängstigend.
Herrlich, diese bibeltreuen Christen der US-Regierung.
(Und es stimmt: Der Text des Monologs von Samuel L. Jackson stammt nicht aus dem Alten Testament. Tarantino hat ihn übernommen aus dem Kung-Fu-Film The Bodyguard (1976).)