Posts by speybridge
Ich hatte vor 5 Jahren eine Krebsdiagnose.
Psychisch sehr stabil mit guter Resilienz, habe ich OP/Chemo mental gut weggesteckt, obwohl es mir körperlich wirklich extrem dreckig ging.
Als ich wieder Kraft hatte, zeigte sich doch, wie traumatisch alles war - und ich hatte eine reaktive Depression.
Das tut mir so leid! Ich mag mir das gar nicht vorstellen, hatte nur während meiner Chemo einen einzigen Moment, in dem ich nicht mehr wollte. Es war aber absehbar, dass es besser werden könnte.
Kann man das Medikament aus dem Ausland besorgen?
Ich hätte so gerne eine kleine Gruppe alleinerziehende hier aus der Stadt, um sich alle paar Wochen zu treffen, die gröbsten Dinge zusammen zu erledigen...
Was würdet ihr euch (für eine Ganztagsschule) wünschen?
Was wäre euch wichtig?
Das kann von Beziehungarbeit zw Mentor & Kind sein, bis hin zu konkreten Themenwünschen.
Umgesetzt wurde zB Politik schon in den unteren Klassen zu thematisieren. (Wunsch der Kinder.)
Gerne 🔁
Und warum ich hier
Nö!
Bei Flut steigen alle Schiffe!
Gut 👍🏼
Iiiih!
Wir haben das tatsächlich einmal in einem Pub in England erlebt. Es wurde unser Lieblingspub in den 10 Tagen, in denen wir in dem Ort waren. Schon am 3.Tag kam genau das bei der Bestellung am Tresen: "As usual?"
Das war schön, und man fühlte sich wahrgenommen.
Das hatten wir damals mit der Bruchrechnung:
Nach dem Essen spülten Mann & Sohn noch ein paar Sachen weg.
Das war die Zeit, die Sohn brauchte, um Bruchrechnung zu verstehen und dann anwenden zu können.
Man kann es einfach nicht verhindern ...
Es gab zum ersten Mal sichere Verhütungsmittel ...
Die wollten alle nur von der Ampel weg.
Medien, (soziale) Netzwerke und wer auch immer haben das Ganze - garniert mit Fake News, Verleumdung und Lügen - so berauschend orchestriert, dass viele einfach überfordert waren und "Sicherheit" gewählt haben.
Grenzen hat so gut wie alles - mal engere, mal weitere.
"Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
Einstein, oder?
Nicht in der AfD.
Es gibt bei der AfD auch Volkswirte.
Natürlich ist viel von der Persönlichkeit abhängig. Aber es ist die Prägung durch ein elitäres Umfeld, das Merz & andere politisch so handeln lässt, dass nur ihre reichen Kumpels profitieren.
Handwerker, Gastropersonal, Angestellte haben so etwas nicht.
Die Boomer waren die Generation der "Babyboomer" - schon vergessen? Kinder ohne Ende. Ich war eines davon & konnte nicht Lehrer werden -> Lehrerüberschuss damals. Es wurden keine Lehrer mehr genommen - außer in Mangelfächern.
Es ist die Generation danach, die nicht mehr viele Kinder bekommen hat.
Ok, dann bleiben wir bei den verheerenden Umweltfolgen der Fast-Fashion-Manie, auch "Dirty Fashion" genannt.
DAS sind nicht die Boomer.
Für mich war es eine "geistig" paradigmatischen Wende, als Helmut Schmidt diesen Satz sagte, den er zwar nachher etwas abgetan, aber nicht zurückgenommen hat:
"Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!"
Das ist Materialismus. Pragmatismus ohne Seele!
Da stehen wir nun.
Ich brauche Ihnen wohl nicht den Unterschied zwischen (wenn auch erstarrten) demokratischen Parteien und einer Partei zu erklären, die gesichert rechtsextrem ist, antidemokratisch, gewaltbereit, antisemitisch und auf die niederen (Macht-) Instinkte der Menschen zielt.
Das ist eine ganz andere - destruktive - Nummer.
Weil er sich seit Geburt da befindet, wo man selbstverständlich privat versichert ist, wie er selbst gesagt hat. Was man da so richtig findet ...
Die normative Kraft des Faktischen sagt gerade etwas sehr anderes.
Akademiker kennen aber meist die Probleme anderer "Schichten" nicht mehr wirklich. Die Gefahr, Gesetze für die eigene Blase zu beschließen, wächst, wenn eine Gruppe überrepräsentiert ist - und nicht mehr in der Lage, über den eigenen Tellerrand zu gucken.
Die Gefahr, dass die konkreten Belange der konkret und praktisch arbeitenden Menschen mit ihren konkreten (finanziellen) Problemen nicht mehr wirklich gesehen werden, steigt aber mit wachsendem Einkommen und "übergeordneter" Arbeit, bei der man sich die Hände nicht mehr schmutzig machen muss.
Geht ja nicht explizit um "Handwerker".
Es gibt Leute, die putzen & Leute, die bezahlen, um putzen zu lassen.
Letztere wissen nicht mehr, was das für eine harte Arbeit ist & sind nur froh, wenn sie nicht zuviel dafür zahlen müssen.
Das Gefühl für die Konkretheit praktischer Arbeit verliert sich.
Es geht, glaube ich, nicht darum, studiert zu haben. Eher, dass die Gefahr besteht, sich danach abzuheben/zuspalten vom allzu "trivialen, niedrigen" Leben. Meine Mutter wollte z.B. nicht, dass ich studiere: "Dann kennst Du uns nachher nicht mehr!"
Das Problem ist die Gefahr einer "Blase".
Ja, wir haben ein modernes "Feudalsystem". Das sieht alles ganz anders aus als vor Jahrhunderten, aber im Kern ist das System unverändert.
Die Feudalherren halten das Volk - am besten mit Minimalaufwand - in Schach. Brot & Spiele vernebeln die klare Sicht & binden die Energie zum nötigen Widerstand.
Ja, es ist vor allem diese déformation professionelle.
Bildungsbürgertum als solches muss nicht unbedingt Menschenferne bedeuten.
Die Absonderung wirkt sich negativ aus.
Ich habe mich auch zum Bildungsbürgertum "hochentwickelt". Ich habe aber auch am Fließband gearbeitet, gekellnert etc.
Nein.
Das ist im Moment aber auch besonders schlimm, weil wir die schrecklichsten Politiker*innen aller Zeiten an der Regierung haben. Kalt, hart, menschenverachtend, blind und verblendet. So etwas gab es noch nie. Wirklich noch nie!
Immerhin zuviel ...
Das Problem ist auch, dass die SPD mittlerweile so lost ist. Das war mal eine Partei der Mitte, mehrheitsfähig, die wirklich Menschen mobilisieren konnte.
Das ist vorbei. Die SPD ist tot.
So haben linke Themen/Parteien keine "Ankerpartei" mehr, die Mehrheiten erzeugen könnte.