Vor 36 Jahren fiel die #Mauer. Grund genug darauf zu schauen, wie wir die #Wiedervereinigung feiern. Für die @bpb.de habe ich deshalb aufgeschrieben, was dabei am 3. Oktober dieses Jahr schieflief – und wie es in Zukunft besser laufen könnte. #ostdeutschland
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Posts by Marieke Reimann
Ihr braucht noch einen guten Podcast zum Wochenstart morgen? Dann hört den Apokalpyse und Filterkaffee Presseklub mit mir, @mfeldenkirchen.bsky.social, Sabine Rennefanz und Antje Hildebrandt.
Guten Morgen deutsche Medien:
Diese Studie zeigt:
a) dass die AfD unverhältnismäßige mediale Aufmerksamkeit erhält (=mehr als ihre elektorale Größe suggerieren könnte).
b) dass diese Aufmerksamkeit mit der strategischen Störung des politischen Prozesses durch die AfD an sich zusammenhängt.
Interessantes Seating in der ersten Reihe bei der Trauerfeier Margot Friedländers heute: Mathias Döpfner zwischen Merkel und Merz.
Der Koalitionsvertrag, feministisch kommentiert. Mit @hadijaho.bsky.social, @mithu.bsky.social, @riemreim.bsky.social und mir.
open.spotify.com/episode/06Cc...
„Abgeschrieben? – Der #Osten in den Medien" heute 22.50 Uhr im Ersten. Und danach in der ARD Mediathek. Durch die Darstellung Ostdeutschlands werden oft Stereotype reproduziert. Freue mich deshalb sehr, zusammen mit Josa Mania-Schlegel, Fränzi Kühne, Dr. Hajo Schumacher u.a. Teil der Doku zu sein.
Kein Zeichen von Merz für mehr Repräsentation des Ostens mit Rückenstärkung direkt durch den neuen Kanzler. PS: Schon vor „den 35 Jahren seit der Wiedervereinigung“ wie es im Vorwort heißt, haben Ostdeutsche „Außergewöhnliches geleistet.“ Nämlich zum Beispiel in der Friedlichen Revolution 1989. 4/4
Auch sollte der Status des Ostbeauftragten aufgewertet werden, nachdem die CDU bereits laut überlegt hatte, ihn abzuschaffen. Zwar wird es den Ostbeauftragten nun weiter geben, allerdings wird er nicht mehr ans Kanzleramt angebunden sein, sondern unterm SPD-geführten Finanzministerium angedockt. 3/4
… was dem etwa 20%-Anteil Ostdeutscher an unserer Gesellschaft entspräche. Bislang werden zwischen vielen NRWlern, Bayern und Niedersachsen allerdings nur wenige Politiker*innen mit ostdeutschem Background gehandelt. 2/4
Zwar wird Ostdeutschland bereits in der Präambel des neuen Koalitionsvertrages mit warmen Worten erwähnt – bislang scheint es aber genau dabei zu bleiben. Noch vor Kurzem forderten die Ost-Ministerpräsident*innen eine 1/5 Besetzung der neuen Minister*innenposten mit ostdeutschen Biografien, … 1/4
Thomas Friedman mit deutlichen Worten in der @nytimes.com zum Clash zwischen #Selenskyj und Trump.
In diesem Land werden eher die „Omas gegen Rechts“ verboten als die AfD.
Deine Befürchtungen teile ich. Es bräuchte eine echte Auseinandersetzung mit den strukturellen Ungleichheiten Ost/West, ein Anerkennen des Rechtsextremismusproblems und viel mehr Geld für demokratiefördernde Arbeit.
So sehen 35 Jahre Wiedervereinigung aus.
Ich leg mich wieder hin.
Zur Demokratie gehört, gegenteilige Meinungen aushalten zu können. Das darf und muss man gerade von einem potenziellen Kanzler erwarten. Das hier ist eine Drohung gegen zivilgesellschaftliches Engagement, die abschrecken soll. Ein verstörendes Signal.
Mir helfen eure Speedy-Folgen gerade sehr, Gelesenes/Gesehenes nochmal durch euch eingeordnet zu bekommen. Es macht den Wahnsinn etwas greifbarer.
Bin entsetzt, dass so viele Medien in diversen Artikeln heute erstmal überlegen mussten, ob das, was Musk gezeigt hat, ein Hitlergruß oder „ne freundliche Geste" war.
Man kann objektiven Journalismus machen und Faschisten trotzdem Faschisten nennen. Fangt endlich damit an.
Threads, X, TikTok, Insta, Snapchat – @socialmediawatchblog.de mit ein paar interessanten Prognosen zur Zukunft von Social Media, Creator und Paid Content.
Fritz Frey Moderator des Polit-Magazins Report Mainz
Eine Ära geht zu Ende! Heute Abend läuft zum letzten Mal Report Mainz mit Fritz Frey. Wie immer 21.45 Uhr im Ersten. Ich stell schon mal Popcorn bereit 🍿 📺
Bis heute Nacht können sich junge Leute noch bei „Voices of Brandenburg“ der Medienanstalt Berlin/Brandenburg bewerben. Sie erhalten Praxiserfahrung, vollfinanziert, inkl. Mentoringprogramm, an dem ich mich (ehrenamtl.) bei Auswahl&Betreuung der Kandidat*innen beteilige. www.mabb.de/foerderung/v...
„Coladose“, die Berliner Ost-Sbahn fährt am 12.11.23 zum letzten Mal durch die Hauptstadt.
„Coladose“, die Berliner Ost-Sbahn fährt am 12.11.23 zum letzten Mal durch die Hauptstadt.
Tschüss „Coladose“! Die Berliner Ost-Sbahn, Baureihe 485, fuhr heute ein letztes Mal durch die Hauptstadt. Wieder ein kleines bisschen Ost-Geschichte, die verschwindet.
Anzeigen, damit dieser Mist endlich weniger wird.
Protest in Dresden gegen Höcke.
Toller Gegenprotest in Dresden gegen Höcke und Kalbitz. Endlich gehen die Menschen zahlreich gegen Nazis auf die Straße. Danke dafür.
Der Inhalt der Nachrichten, gekoppelt mit Arbeits- und Leistungsmechanismen, die meines Erachtens nicht zeitgemäß sind und schon gar nicht Journalist*innen als fühlende Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Das obige Bild entstand im September in Bonn und zeigt eine Runde, die sich viele viele Gedanken über guten, starken Journalismus macht, eine Runde, die auch mal zusammen lachen kann. Wie ihr seht, ist sie sehr weiß – auch daran arbeiten wir.
Seit 2023 hat der SWR den ARD-Vorsitz inne, was mich als 2. Chefredakteurin des SWR dazu führt, die Runde der ARD-Chefredakteur*innen mit ARD-CR Olli Köhr zu konzipieren&zu leiten. 1x im Monat treffen sich alle CRs der einzelnen Rundfunkanstalten, der Deutschen Welle, Phoenix&des Deutschlandfunks.
Text: Klarer gesagt: Dass die Hamas genau diese Bilder gezielt in die Welt schickt spricht dafür, dass sie ganz offenbar ver- mutet, damit positive Resonanz bei einem bestimmten Publikum zu erzeugen. Dass ihre Taten selbst in westlichen Demokra- tien gefeiert und zu oft kaum verurteilt werden, zeigt, wie groß das Publikum tat- sächlich sein könnte. Und wie ungehalten der Hass auf (selbstbestimmte) Frauen in der Welt noch immer ist.
Text: Die sexualisierte Gewalt, die diesen Frauen angetan wird, ist Gewalt von Män- hern. Sie ist aber auch Gewalt für Männer Männer als Täter. Männer, die Frauen als Bedrohung empfinden, als Publikum, als Agitationsgegenstand. Frauen als Schlacht- feld männlicher Machtdemonstration. Ent- menschlichung von Frauen als Werbebot- schaft an andere Männer, Und auf der anderen Seite eine erstaun- lich stumme feministische Internationale. Großes Schweigen. Relativierungen. In besseren Fall Kontextualisierungen. In al- len Fällen kaum Aufschrei, nur wenig intel- lektuelle Prominenz, die den Hass der Ter- roristen auf Frauen klar benennt. Aus der Sorge heraus, für rassistisch gehalten zu werden? Wegen einer hier doch zumindest fragwürdigen Auslegung des Konzepts on Mehrfachdiskriminierung, genannt In- tersektionalität, die betont, dass man viele Formen der Unterdrückung (hier vermut- lich: Misogynie, Rassismus, Imperialis- mus) zusammendenken muss? Oder doch weil diese Gewalt momentan so normal
Jakob Biazza in der SZ, 2.11. über die gezielte Gewalt der Hamas gegen Frauen.
CN: Sexualisierte Gewalt, extreme Brutalität
Es ist kein Eklat, dass @gildasahebi.bsky.social in der Sendung gesagt hat, dass das was Merz gesagt hat rassistisch war. Es ist ein Eklat, dass daraus folgt, dass nicht Merz sondern Gilda Sahebi einen Shitstorm bekommt. Volle Solidarität mit Gilda und Danke für das benennen von Rassismus!
lol