Bemerkenswert ist es schon, dass führende Mitglieder einer rechtsextremen Partei geradezu im Wochentakt die Möglichkeit erhalten, ihre vermeintliche Harmlosigkeit in Podcasts führender Journalist:innen zu beweisen. & das gipfelt dann noch in einer Selbstdarstellung der Einladenden, die schockiert.
Posts by Appell 2026
Auch im Sinne der Ausgewogenheit und Chancengleichheit erscheint uns daher eine Beteiligung der AfD an diesem Diskussionsformat als unnötig.
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Hinzu kommt: ein Triell suggeriert eine reale Option für alle drei Spitzenkandidaten auf den Posten des Ministerpräsidenten. Doch diese ist schon deshalb nicht gegeben, weil keine andere Partei zu einer Koalition mit der AfD bereit ist.
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Dies wird jedoch verunmöglicht, wenn ein Akteur mit am Tisch sitzt, der sich zwar eine bürgerliche Fassade zu geben vermag, tatsächlich jedoch zum engsten Umfeld des völkischen Nationalisten Björn Höcke zählt und engste Kontakte zu antidemokratischen Kräften in Russland pflegt.
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Dieser Kritik schließen wir uns an. Das Triell ist eine unnötige Aufwertung der AfD und ihrer autoritären rechten Positionen, die sich im Widerspruch zum Grundgesetz befinden. Es ist bekannt, dass die AfD derartige Bühnen nutzt, um sich als vermeintlich harmlose konservativ-bürgerliche Partei darzustellen.
Ein Triell ist kein geeigneter Ort, um diese demokratiegefährdenden Taktiken der AfD zu entlarven. Vielmehr sollte die Sendezeit genutzt werden, um eine kritische Diskussion über die politischen Programme demokratischer Parteien zu ermöglichen.
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Hinzu kommt, dass die Partei gezielt Desinformationen verbreitet und Feindbilder aufbaut – zu denen auch Medien gehören, die kritisch über diese Strategien der AfD berichten. www.deutschlandfunk.de/kommunikatio...
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Über diese Strategie berichtet auch der öffentlich-rechtliche Rundfunk seit Jahren immer wieder. www1.wdr.de/daserste/mon...
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Das Triell ist eine unnötige Aufwertung der AfD und ihrer autoritären rechten Positionen, die sich im Widerspruch zum Grundgesetz befinden. Es ist bekannt, dass die AfD derartige Bühnen nutzt, um sich als vermeintlich harmlose konservativ-bürgerliche Partei darzustellen.
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Bündnis "Stuttgart gegen Rechts": Forderungen nach ‚Remigration‘, Frauen- und Queerfeindlichkeit, Hetze gegen die Ärmsten in unserer Gesellschaft und weitere rechtradikale Positionen dürfen niemals als ‚normal‘ behandelt werden.“
Forderungen nach ‚Remigration‘, Frauen- und Queerfeindlichkeit, Hetze gegen die Ärmsten in unserer Gesellschaft und weitere rechtradikale Positionen dürfen niemals als ‚normal‘ behandelt werden.“
Dieser Kritik schließen wir uns an.
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Bündnis "Stuttgart gegen Rechts": „Bereits die Teilnahme der AfD an solch einer Diskussionsveranstaltung vermittelt das Bild, dass die AfD als normaler Teil des demokratischen Diskurses zu verstehen und ihre Positionen gleichwertig mit allen anderen Parteien zu diskutieren seien.
die Einladung der AfD zu der Veranstaltung:
„Bereits die Teilnahme der AfD an solch einer Diskussionsveranstaltung vermittelt das Bild, dass die AfD als normaler Teil des demokratischen Diskurses zu verstehen und ihre Positionen gleichwertig mit allen anderen Parteien zu diskutieren seien.
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Öffentliche Kritik. SWR lädt AfD zu Wahlkampftriell ein.
Anlässlich der Landtagswahl in Baden-Württemberg veranstaltet der SWR ein Triell zwischen den Spitzenkandidaten Manuel Hagel, CDU, Cem Özdemir, Grüne und Markus Frohnmaier, AfD. Das Bündnis Stuttgart gegen Rechts kritisiert in einem Protestaufruf stuttgart-gegen-rechts.de/2026/01/27/a...
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Nein, hier ist nichts angekommen.
Folgt mal bitte @appell2026.bsky.social. Für einen den Zeiten angemessenen Journalismus.
Solidarisiert euch bitte. Ihr könnt doch den Appell unterzeichnen.
Kritischer Journalismus, demokratischer #ÖRR muss unterstützt werden!
Verbreitet es. Redet darüber. Schreibt etwas dazu. Ihr könnt diesem Account auch folgen
#Apell2026
#Servicepost für alle, die den Aufruf gegen öffentliche Bühnen für #noAfD -Funktionär:innen und andere Rechtsextremist:innen in Talkshows und anderen Sendungen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk mitzeichnen möchten: t1p.de/8t0sr @appell2026.bsky.social #Rechtsextremismus #ARD #ZDF #Deutschlandradio
#noAfD #Rechtsextremismus @appell2026.bsky.social
t1p.de/8t0sr
"Der Auftritt von AfD-Chef Tino Chrupalla bei ARD-Talkerin Caren Miosga sorgt in Deutschland für heftige Kritik. (...) Den Initiatorinnen und Initiatoren eines offenen Briefes stößt dabei weniger die Art und Weise sauer auf, wie Miosga den AfD-Chef interviewte, sondern mehr der Sendungstitel und dass die Wahl des Gesprächspartners zu einer weiteren "Normalisierung extrem rechter, autoritärer, demokratie- und menschenfeindlicher Positionen" führe." Oliver Mark in Der Standard
Der #Appell2026 wird auch in Österreich wahrgenommen. @derstandard.at berichtet über unsere Kritik an der Normalisierung von autoritären Rechten durch Themensetzung und Einladungspraxis bei Sendungen wie der von Caren Miosga.
www.derstandard.at/story/300000...
Vielen Dank für die Unterstützung!
Etwas spät(er): Auch unser Pressereferent hat im Namen unseres Hauses den appell2026.de mitunterzeichnet. "Wir fordern deshalb die Medien, insbesondere den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, dazu auf, menschenfeindliche und antidemokratische Ideologie als solche zu benennen und nicht zu verharmlosen."
Gut so! Bleibt nur zu hoffen, dass die Talkshow-Redaktionen von "Caren #Miosga", "Markus #Lanz" u.a. sowie die " #Tagesschau", " #Heute", " #ARD #Brennpunkt" und " #ZDF Spezial" nicht (wieder) #noAfD -Funktionär:innen hierzu einladen und ihnen eine Bühne bieten. t1p.de/z1001 #Rechtsextremismus
Der @tagesspiegel.de berichtet über den Appell zahlreicher Journalist:innen und Forscher:innen, #Rechtsextremismus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk keine Bühne für die Verbreitung menschenfeindlicher Agenda zu bieten. Und über meine Kritik an der "Caren #Miosga" -Sendung mit Chrupalla. #noAfD #ARD
Danke für 500 Unterschriften #Appell2026
Die zahlreichen Zuschriften zeigen, wie viele Menschen ebenso wie wir eine Gefahr darin sehen, dass autoritären und antidemokratischen Rechten im öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine Bühne geboten und deren menschenverachtende Ideologie normalisiert wird.
Danke an alle die dabei sind!
Nun auch in #Österreich: @derstandard.at berichtet über den Aufruf von Journalist:innen und Forscher:innen in Deutschland gegen die "Normalisierung" von #Rechtsextremismus im öffentlich-rechtlichen Rundfunk und über meine Kritik an der "Caren #Miosga" -Sendung mit Chrupalla. t1p.de/k3x5p #noAfD #ARD
👏 #Appell2026 für einen demokratischen & humanistischen Mediendiskurs – gegen die Normalisierung extrem rechter Positionen im ÖRR & in der Medienlandschaft.
📩 Mitzeichnen: appell2026@posteo.de
👉 appell2026.de
@buendnis-ost.bsky.social @appell2026.bsky.social
Auch der BILDblog verweist in seiner Presseschau auf den #Appell2026. Danke dafür!
bildblog.de/152375/ostid...
Keine Bühne für Rechtsextremist*innen, kein öffentlich-rechtlicher Rundfunk zur Verbreitung von Menschenfeindlichkeit!
"Rechtsextremismus darf für Demokraten niemals ,umstritten’ sein, sondern ist selbstverständlich mit klarer Haltung abzulehnen.“
#Miosga
www.tagesspiegel.de/appell-an-ca...
Ob die Shows empören und maximale Quote generieren müssen oder nicht ist eine Entscheidung, die die ARD unabhängig davon trifft, ob die Show selbst oder von einer Fremdfirma produziert wird.
Im @tagesspiegel.de berichtet @tieresindfreaks.bsky.social über den #Appell2026 und zitiert anonyme Journalist*Innen, die von #Selbstzensur im öffentlich-rechtlichen Rundfunk berichten - aus Angst vor rechten Kampagnen.
Diese Angst ist eine Gefahr für die #Pressefreiheit.