Eine Frau wird auf dem Nachhauseweg betäubt und vergewaltigt. Doch die Suva bezahlt dem Opfer keine Versicherungsleistung. Der Fall kommt vor das Bundesgericht. Und bewirkt, dass der Bundesrat jetzt eine wichtige Gesetzeslücke schliessen will.
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Nach 350 Entlassungen in Neuendorf gehen die Zalando-Päckli jetzt ins Tessin. Die Unia spricht von einem ausbeuterischen System.
Ein neues Buch räumt auf mit Migrationsmythen, die sich in der Schweiz bis weit in die Mitte der Gesellschaft festgesetzt haben. Und zeigt Wege auf: weg von der SVP-Sündenbockpolitik hin zu echten Lösungen. #Migration
Kommen weniger Menschen in die Schweiz, um zu arbeiten, sinken die Mieten. Diese Aussage tönt auf den ersten Blick logisch. Darum wird sie so oft wiederholt. Doch die Zahlen belegen etwas anderes. Etwas ganz anderes.
Protest wirkt! Kurz vor Ostern begnadigt die spanische Regierung sechs Gewerkschafterinnen, die zu hohen Haftstrafen verurteilt worden waren.
In knapp zwei Monaten stimmt die Schweiz über eine SVP-Initiative ab, die den Wohlstand hierzulande aufs Spiel setzt. Besonders bedenklich: Im Abstimmungskampf gibt es keinen Halt vor rassistischen Behauptungen. Interview mit Historiker Damir Skenderovic.
Reisenden verspricht die Schifffahrt der Tessiner Seen einzigartige Erlebnisse. Einzigartig schlecht ist dagegen, wie die Gesellschaft mit ihren Mitarbeitenden und den Gewerkschaften umspringt.
Seit Jahren kennt das Genfer Bauhauptgewerbe eine Zusatzvereinbarung zum Landesmantelvertrag. Doch jetzt machen die Meister Schluss – und klauen den Büezern 400 Lohnfranken.
Jacquards Webstuhl gehörte den Fabrikbesitzern. Die Dampfmaschine auch. Das Fliessband auch. Jedes Mal entschied die Eigentumsfrage, wer von der Produktivität profitierte und wer nur die Kosten der Verdrängung trug. Die KI von 2026 ist im Kern eine Kapitalkonzentrationsmaschine.
Der Warnstreik bei Stadtbus Winterthur hat Wirkung gezeigt. Zusammen mit der Gewerkschaft Vpod hat das Personal eine faire Regelung bei den Ersatzdiensten, das Ende der damit verbundenen Minusstunden sowie Verbesserungen bei den Nacht- und Sonntagszulagen erreicht.
Temporärarbeit in der Pflege ist gang und gäbe. Doch nicht alles, was die Vermittler anbieten, entspricht dem Gesetz. Das hat das Bundesgericht jetzt festgehalten. Es ist ein Entscheid mit erheblichen Auswirkungen. Wenn die kantonalen Behörden ihn auch entschlossen durchsetzen.
Nils Huber (33) ist Koch und Klimaaktivist. Mit dem Drop-Klimakollektiv hat er schon UBS-Chef Sergio Ermotti, Bundesrat Albert Rösti und Unternehmer Peter Spuhler überrascht. Ende März war er zu Besuch bei NZZ-Chefredaktor Eric Guyer.
Seit 30 Jahren hat die Schweiz ein Krankenversicherungsgesetz (KVG). Vielen mag wegen der erdrückenden Prämienlast nicht zum Feiern zumute sein. Doch das ist falsch. Denn erst mit dem KVG wurde der diskriminierungsfreie Zugang zur qualitativ hochstehenden Gesundheitsversorgung für alle geschaffen.
Vera Çelik (20) hat den Sprung ins Zürcher Stadtparlament geschafft. Die gelernte Dentalassistentin ist als jüngste Person in den Gemeinderat gewählt worden und will noch mehr Junge für Politik begeistern. Mein Interview mit ihr @workzeitung.ch
Die Fachstelle Xenia berät Menschen, die in der Sexarbeit im Kanton Bern tätig sind. Im Kaffeetalk mit work erzählt Christa Ammann, Leiterin der Fachstelle, wie es den Sexarbeiterinnen geht und warum ein Sexkaufverbot keine Lösung ist.
Die Mieten sind Kaufkraft-Killer Nummer 1 im Land. Doch statt endlich der Verfassung Nachdruck zu verschaffen, will der Bundesrat per Verordnung den Immo-Haien noch mehr Profit zuschanzen. Das Volk der Mietenden soll zahlen und schweigen.
Armeeminister Martin Pfister will massiv aufrüsten. Dabei hat uns die Brandkatastrophe von Crans-Montana gezeigt, dass die Schweiz selbst weniger grosse Katastrophen als Kriege gar nicht bewältigen kann.
Über ein Arbeitsintegrationsprogramm kam sie zur Migros. Zwei Jahre später ist Cecilia Ferreira physisch und psychisch erschöpft. Erfahrungsbericht aus einem toxischen Arbeitsumfeld.
Eine neue Studie zeigt: Mädchen und junge Frauen sind deutlich mehr von ihrer schulischen Leistung und ihrer persönlichen Entwicklung gestresst als ihre männlichen Altersgenossen.
Am 14. Juni stimmt die Schweiz über die sogenannte «Nachhaltigkeitsinitiative» der SVP ab. Jetzt haben Gewerkschaften und fortschrittliche Parteien ihre Nein-Kampagne lanciert: mit klaren Analysen, deutlichen Zahlen und grosser Entschlossenheit wollen sie das drohende Chaos abwenden.
In keinem Industrieland müssen die Menschen mehr aus dem eigenen Sack für Krankheitskosten bezahlen als in der Schweiz. Und jetzt will der Bundesrat die Mindestfranchise um mehr als einen Drittel erhöhen.
Mitarbeitende müssen ausstehende Löhne immer wieder einfordern. Bei einem Konkurs kann es sonst passieren, dass nicht einmal die staatliche Versicherung zahlt. work erzählt die Geschichten von zwei Büezern, denen genau das widerfahren ist.
Höhere Produktivität führt nicht immer automatisch zu höheren Löhnen. Mehrerträge durch Handel kommen vor allem dann bei den Beschäftigten an, wenn die Arbeitgeber unter Druck stehen, sie den Arbeitnehmenden auch weiterzugeben. @davidgallusser.bsky.social
Jahr für Jahr bezahlen die Mieterinnen in der Schweiz 10 Milliarden Franken zu viel Miete. Weil das geltende Gesetz nicht durchgesetzt wird. SVP, FDP, Mitte und GLP wollen daran nichts ändern. Darum wird die Mietinitiative noch wichtiger.
Mit dem neuen Gesamtarbeitsvertrag für Malerinnen und Gipser wird die unbezahlte Reisezeit halbiert und die Samstagsarbeit zur Ausnahme mit Lohnzuschlägen gemacht. Bei den Löhnen, Ferien sowie bei den Lernenden besteht jedoch weiterhin Verbesserungsbedarf. #GAV
Beim Pflegen von Coronakranken haben sich auch viele Pflegende angesteckt. Ein Pflegefachmann, der noch heute mit den Folgen kämpft, hat sich jetzt vor Bundesgericht durchgesetzt: Die Unfallversicherung muss zahlen. #LongCovid
Das Elektronikunternehmen Schurter streicht in Luzern 100 Stellen. Seit bei Schurter das Zuger Private-Equity Unternehmen Capvis das Sagen hat, wird radikal um- und abgebaut.
Frauen verdienen in der Schweizer Industrie monatlich immer noch bis zu 1700 Franken weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Industrie-Frauenkonferenz der Unia fordert endlich ein Ende dieser Lohndiskriminierung und die Verbesserung des Gleichstellungsgesetzes.
#Generalstreik für einen würdigen Mindestlohn
Im #Baskenland wird so oft wie sonst nirgends in #Spanien gestreikt. Generalstreiks bekommen starken feministischen Einschlag. Oft wird solidarisch für jene gestreikt, die selbst nicht (mehr) können.
@workzeitung.ch
www.workzeitung.ch/2026/03/gene...
Nach dem Nationalrat nimmt nun auch der Ständerat die Motion Ettlin an. Diese will Mindestlöhne aushebeln. Die Gewerkschaften gehen in die Offensive. #Mindestlohn