Today.
Posts by Poesie und Prosa
tag, der: spricht in der fremdesten sprache.
The image features a vertical layout with a prominent, oversized white "E" at the top, set against a teal background. Below, the composition transitions to textured layers of aged paper in grayscale, showing remnants of letters and abstract shapes. The interplay of colors ranges from deep teal to muted gray and white, with visible drips and stains adding to the textured appearance. The piece employs a collage technique, creating a layered effect that engages the viewer in a visual exploration of materiality and decay.
Letterforms - E becomes F
#synthart #synthography #art #aiart #abstractart #asemic
seit jahren tot: der
terminplan lässt
die erkenntnis
nicht zu.
nächstes jahr,
vielleicht:
1
lü cke
bis dahin
schleppen
die gedanken
sich dahin
wind weht.
wolken ziehen.
nichts bleibt,
versprochen.
wenn das wort dunkelheit nicht mehr ausreicht (finsternis vielleicht)
rote beeren aus haar kämmen, knackendes gestrüpp, kleine käfer, loses ausschütteln und dann ans meer auf der klippe leben, abgetragen werden
[irgendwo zwischen dem letzten herbst und die noch kommen hast du vergessen dass alles was ich bin
blass ist]
Darkness
gegenwart, die sich schließt
tag aus früheren, schon vergangenen und noch kommenden tagen
was noch bleibt: das sehen.
the poem
at work
(again)
performing
gravitational
pull
fühlen & fehlen
Da sein, aber nicht aussteigen können.
Weil man weiß, dass man nicht ankommt.
Reisende Gefühle folgen unsichtbaren Fahrplänen.
wie wir darüber streichen, mit den fingern hinüber reiben, kurz danach & wenn wir es lange ansehen, delle riss einschlag kerbe bruchstelle abgebrochenes wunde, wir streicheln kaputtes, als könnten wir es wieder reparieren
wenn es regnet, liest uns das wasser vor.
mit was man verwächst: nebel auf den feldern, krähen, wachs, dunkle waldränder, bushäuschen, moor, salz in wunden, irrlichter, blaubeerenernte
Worte aneinanderzuhängen, Labyrinthe fast.
du magst den herbst, da wird die sprache sichtbar. (siehe die atemwolke.)
Und scherenschnittartig tritt sogleich die ganze Welt durch mein Ich.
Wo bleibt das tiefste matte Schwarz, in das ich fallen kann, mein koloristisches Dämpfungsmittel, die absolute Fülle, die mich sogleich birgt und in sich aufnimmt im chiaroscuro, das keine Farbe kennt.
Halte mir nur die Schemen der Wirklichkeit bereit, sie genügen mir genug. Jeder Schatten ist für mich schon zu trennscharf. Rau reibe ich mich wund an der Luft und der Wind greift grausam an meine Formation zum Stürzen bereit.
Gib mir Orientierungshilfen damit ich mich verirren kann.
zuversicht, die: hineingestorben, aber es gibt die wolkendecke & dezemberrosen, die verblühn.
Und vielleicht ist das Ungestillte das, was uns echt macht.
NEW PAINTING!!!
"Architecture of the Whirlwind Emerging from its Aerial Lair"
30" x 22", acrylic, graphite and coloured pencils on paper.
Und behutsam schiebt sich Beklemmendes in das Morgengrauen.
Da ist noch genug von gestern, ich brauche gerade keinen neuen Tag.