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Posts by Moritz Hoffmann

Wundervoller Begriff

12 hours ago 1 0 1 0

Witzigerweise finde ich diese Beschreibung ganz grausig, obwohl (oder weil?) sie letztlich ziemlich gut auf mich zutrifft.

Vielleicht ist der Unterschied nur, dass ich aus nichts davon meine Identität bilden würde.

12 hours ago 3 0 1 0

Bundeseinheitlicher Schutz heißt aber nur, dass die in allen Landesgesetzen stehen, oder? Ich finde jedenfalls (wie gesagt, als Laie) kein Bundesgesetz, das die irgendwie festlegt.

13 hours ago 0 0 0 0

Korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber meines Wissens nach sind gesetzliche Feiertage Ländersache.

Heißt wenn die CDU in der Bundesregierung vorschlägt den 1. Mai abzuschaffen haben die entweder beunruhigend wenig Ahnung, oder sie sagen Sachen nur um ihren Koalitionspartner wütend zu machen.

1 day ago 14 1 4 0

Meine goldene Regel ist, bei Fragen oder Problemen mit dem Finanzamt immer anzurufen. Die Leute sind so nett und freuen sich, wenn man alles richtig machen will, während die durchgenormten Briefe mit diesem scheiß Monospace Font bei mir weiterhin Angstzustände auslösen.

1 day ago 5 0 0 0

Als jemand, der seit einem halben Jahr nach und nach alle anderen Suchmaschinen durchtestet: Google liefert leider immer noch die besten Ergebnisse, gefolgt von Bing. Es ist ein Drama.

2 days ago 5 0 1 0

On today at 2pm CET! Check the link on how to get a Zoom login if you want to partcipate remotely.

2 days ago 6 3 0 0

Die Pendlerpauschale zu erhöhen ist der eine Hebel der Entlastung von Autofahrern, der Reichen deutlich mehr hilft als Armen.

1 week ago 4 0 1 0

Wolfram "Wer Sitzblockaden macht wird im nächsten Schritt gewalttätig werden" Eilenberger hab ich eh schon lange gefressen. Hot Take Artist mit einem gut gepflegten Thesaurus.

1 week ago 2 0 1 0
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Du hast Wolfgang Heyl zuhause?!

1 week ago 0 0 1 0

Warum können wir das Haber-Verfahren bei Preisen für Buchläden anwenden, aber nicht bei Kaufzuschüssen für Elektroautos?

2 weeks ago 9 0 0 0
Die FES trauert um Beatrix Bouvier Am 19. März 2026 ist Beatrix Bouvier im Alter von 81 Jahren unerwartet in Bonn verstorben. Die langjährige Mitarbeiterin des Historischen Forschungszentrums war zuletzt Leiterin des Karl-Marx-Hauses in Trier. Die Friedrich-Ebert-Stiftung trauert um eine engagierte Historikerin.

Am 19. März ist Beatrix Bouvier im Alter von 81 Jahren verstorben. Sie war viele Jahre Mitarbeiterin des Historischen Forschungszentrums und zuletzt Leiterin des Karl-Marx-Hauses in Trier. Wir trauern um eine engagierte Historikerin:

3 weeks ago 10 4 0 0

Immerhin nehme ich aus der Debatte eine gute Podcastempfehlung mit

3 weeks ago 1 0 0 0

Im ersten Semester habe ich korrektes Bibliografieren gelernt, indem jeder von uns eine Seite Literaturapparat aus dem Manuskript des emeritierten Lehrstuhlinhabers korrigiert hat. Danach wusste ich wie man das macht, und dass Koryphäen beeindruckend viele Fehler machen.

4 weeks ago 9 0 0 0

Immer gern! :D

4 weeks ago 3 0 0 0

Dann sollte ich vielleicht auch mal rumkommen und wir gehen alle Kaffee trinken?

4 weeks ago 2 0 1 0
Entnazifizierungsakte, in der beim Grund für den Kirchenaustritt "wegen Steuerdifferenzen" eingetragen wurde

Entnazifizierungsakte, in der beim Grund für den Kirchenaustritt "wegen Steuerdifferenzen" eingetragen wurde

Manchmal stoße ich dann in den Akten ja doch auf Sachen die nichts mit meinem Thema zu tun haben, die ich aber irgendwie gerne genauer wissen würde.

4 weeks ago 17 1 0 0
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In und um Lyon

4 weeks ago 1 0 1 0

Habt ihr noch Tipps, wie ich dem Schicksal eines 1944 verschollenen deutschen Soldaten auf die Spur kommen kann? Eintrag in der Vermisstenbildliste habe ich, in den Gräberkarteikarten ist er nicht.

4 weeks ago 11 9 2 0

Like history?

1 month ago 1 0 0 0
A version of Microsoft's old Windows Minesweeper game set in the Strait of Hormuz, published by a San Francisco-based developer named Sergey Alexashenko: https://x.com/SAlexashenko/status/2031475442008612953

A version of Microsoft's old Windows Minesweeper game set in the Strait of Hormuz, published by a San Francisco-based developer named Sergey Alexashenko: https://x.com/SAlexashenko/status/2031475442008612953

I was wondering when some life-experienced nerd would do this--and now the prophecy has been fulfilled.

sweepthestrait.com

1 month ago 108 52 3 6
Bundesbeauftragter für Kultur und Medien hat Buchhandlungen belogen – Zwei der ausgeschlossenen Buchhandlungen waren für Sonderpreis vorgesehen – Klagen sind erhoben – Sammelaktion für die Buchhandlun...

Weimer lügt

anwaltskanzlei-adam.de/2026/03/11/b...

1 month ago 34 9 1 3
Der sehr gut gefüllte Schlachthof in Wiesbaden

Der sehr gut gefüllte Schlachthof in Wiesbaden

Dass der @drguidoknapp.bsky.social ein Rockstar ist, weiß ich ja seit über zehn Jahren, aber das ist nochmal ne andere Hausnummer. Selten so stolz gewesen, ein kleiner Teil von etwas zu sein. #wasbishergeschah

1 month ago 18 1 2 0
Zeitungsartikel: "Der Walldorfer Wahlkrawall hat heute das Schöffengericht in Wiesloch beschäftigt. Angeklagt sind sechzehn Personen. Die Hauptangeschuldigten sind der 29 Jahre alte israelitische Lehrer Samuel Liesberger (sc. Lissberger?), der 31 Jahre alte israelitische Kaufmann Bernhard Kramer, der 29 Jahre alte israelitische Hopfenhändler Herz, genannt Heinrich Sternweiler, und der 24 Jahre alle israelitische Kaufmann Hermann Kramer; die übrigen Angeklagten sind teils Tagelöhner, teils Zigarrenarbeiter. Die Anklage lautet auf großen Unfug, Körperverletzung und Hausfriedensbruch. Der Umstand, dass die ganze Angelegenheit nicht dem Schwurgericht, sondern dem Schöffengericht zur Aburteilung überwiesen worden ist, beweist, dass der Wahlkrawall seinerzeit von antisemitischer Seite furchtbar aufgebauscht worden ist. Hat doch sogar der damals in Heidelberg erscheinende antisemitische 'Deutsche Volksbote' am Tage nach dem Krawall ein Extrablatt herausgegeben, worin von einem Mordanschlag auf den Reichstagsabgeordneten Bindewald und den Konsul Karl Köster berichtet wurde. Anfänglich glaubte man deshalb, dass eine Anklage wegen Landfriedensbruchs erfolgen werde. Im Laufe der Untersuchung stellte sich aber heraus, dass eine mildere Beurteilung der Angelegenheit gerechtfertigt war. Aus Anlass der Landtagswahlen war am 20. Oktober abends in Walldorf im Gasthaus 'Zur Post' eine antisemitische Versammlung anberaumt worden, in welcher der antisemitische Reichstagsabgeordnete Bindewald und der Landtagskandidat für Wiesloch-Heidelberg, Herr Konsul Köster, sprechen sollten. Bernhard Kramer, Hermann Kramer und Sternweiler sollen nun die Abhaltung dieser Versammlung dadurch unmöglich gemacht haben, dass sie unter die Anwesenden Geld, Bier und Zigarren verteilten, um sie zu veranlassen, die Redner nicht zum Wort kommen zu lassen. Dieser Plan gelang auch, sodass sich die Antisemiten genötigt sahen, nach dem Gasthaus 'Zum Lamm' zu ziehen, um dort ihre Versammlung fortzusetzen."

Zeitungsartikel: "Der Walldorfer Wahlkrawall hat heute das Schöffengericht in Wiesloch beschäftigt. Angeklagt sind sechzehn Personen. Die Hauptangeschuldigten sind der 29 Jahre alte israelitische Lehrer Samuel Liesberger (sc. Lissberger?), der 31 Jahre alte israelitische Kaufmann Bernhard Kramer, der 29 Jahre alte israelitische Hopfenhändler Herz, genannt Heinrich Sternweiler, und der 24 Jahre alle israelitische Kaufmann Hermann Kramer; die übrigen Angeklagten sind teils Tagelöhner, teils Zigarrenarbeiter. Die Anklage lautet auf großen Unfug, Körperverletzung und Hausfriedensbruch. Der Umstand, dass die ganze Angelegenheit nicht dem Schwurgericht, sondern dem Schöffengericht zur Aburteilung überwiesen worden ist, beweist, dass der Wahlkrawall seinerzeit von antisemitischer Seite furchtbar aufgebauscht worden ist. Hat doch sogar der damals in Heidelberg erscheinende antisemitische 'Deutsche Volksbote' am Tage nach dem Krawall ein Extrablatt herausgegeben, worin von einem Mordanschlag auf den Reichstagsabgeordneten Bindewald und den Konsul Karl Köster berichtet wurde. Anfänglich glaubte man deshalb, dass eine Anklage wegen Landfriedensbruchs erfolgen werde. Im Laufe der Untersuchung stellte sich aber heraus, dass eine mildere Beurteilung der Angelegenheit gerechtfertigt war. Aus Anlass der Landtagswahlen war am 20. Oktober abends in Walldorf im Gasthaus 'Zur Post' eine antisemitische Versammlung anberaumt worden, in welcher der antisemitische Reichstagsabgeordnete Bindewald und der Landtagskandidat für Wiesloch-Heidelberg, Herr Konsul Köster, sprechen sollten. Bernhard Kramer, Hermann Kramer und Sternweiler sollen nun die Abhaltung dieser Versammlung dadurch unmöglich gemacht haben, dass sie unter die Anwesenden Geld, Bier und Zigarren verteilten, um sie zu veranlassen, die Redner nicht zum Wort kommen zu lassen. Dieser Plan gelang auch, sodass sich die Antisemiten genötigt sahen, nach dem Gasthaus 'Zum Lamm' zu ziehen, um dort ihre Versammlung fortzusetzen."

Jedenfalls nehme ich mir mal vor in der nächsten Bürgersprechstunde anzuregen, dass wir kommunal irgendwie an den "Walldorfer Wahlkrawall" erinnern.

1 month ago 11 0 1 0
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Die Antisemiten, darunter Fritz Bindewald, mussten schließlich das Lokal wechseln, im neuen Saal soll es schließlich zu Handgreiflichkeiten gekommen sein. Die einzigen gerichtlich festgestellten Fakten blieben aber Freibier und Zigarren.

1 month ago 9 0 1 0

Lese gerade über einen Vorfall in meinem Wohnort 1898, als drei jüdische Bürger örtlichen Arbeitern Zigarren und Freibier dafür spendierten, bei einer Wahlkampfveranstaltung von Antisemiten Lärm zu machen.

1 month ago 18 1 1 0

Vielleicht noch als Lektüretipp den Wikipediaartikel zum Dänischen Protestschwein dazu!

1 month ago 0 0 0 0

Ich find's in erster Linie interessant, wenn ich auf kuratierte Blocklisten komme, und generell wofür man als blockwürdig erachtet wird. Blocks sind ja auch eine Form von Kommunikation, warum sollte ich die nicht mitbekommen wollen. Einmal konnte ich dadurch auch ein Missverständnis klären.

1 month ago 2 0 0 0

A problem with history is that all of it is inevitable once it's occurred.

1 month ago 34 6 0 2

Gemessen daran, dass Wolfram Weimer einerseits ziemlich zielgerichtet gegen (vermeintlich) linke Stimmen vorgeht, aber gleichzeitig als sein Ziel sieht, die "Räume des Sagbaren zu weiten", muss man sich ja schon davor gruseln, was er gerne gesagt wissen will.

1 month ago 24 3 0 0