Portrait mit Text: Stefan Sauerland, Leiter des Ressorts Nichtmedikamentöse Verfahren beim IQWiG, blickt in die Kamera und wird zitiert: "Für Menschen über 50 ist gut belegt, dass Darmkrebs-Vorsorge empfehlenswert ist – egal ob man Darmspiegelung oder Stuhltest wählt. Mangels guter Studien weiß aber zurzeit niemand sicher, ob Menschen ohne erhöhtes Darmkrebsrisiko auch schon in einem Alter von unter 50 Jahren von einer Früherkennung profitieren."
Portrait mit Text: Tim Mathes, Leiter des Ressorts Gesundheitsökonomie beim IQWiG, blickt in die Kamera und wird zitiert: "Mangels klinischer Evidenz haben wir unterschiedliche Szenarien u. a. für eine frühere Darmkrebs-Früherkennung in verschiedenen Varianten modelliert. Daraus lassen sich grundlegende Handlungsoptionen mit Vor- und Nachteilen identifizieren und beim G-BA diskutieren, um trotz Evidenzdefizit gute Entscheidungen für die Versorgung treffen zu können."
➡️ Darmkrebs-Screening: Keine aussagekräftige Evidenz zur Anpassung der Altersgrenzen oder Koloskopie-Frequenz für Personen ohne Krebsverdacht bzw. erhöhtes Krebsrisiko. Eine Modellierung des IQWiG zeigt aber Optionen für G-BA-Entscheidungen auf.
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