Jetzt der #Hauptstadtkulturfonds: "Wie beim Buchhandlungspreis wurde auch hier in die Entscheidung der #Jury eingegriffen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Statement sprechen die Jurymitglieder von 'Einschüchterung'."
@jhaentzschel.bsky.social
www.sueddeutsche.de/kultur/wolfr...
Posts by Felix Stephan
Sisyphus but every day he unsubscribes from marketing and promotion emails.
„Ein staatliches Handeln“, sagt Katerina Poladjan in ihrer Dankesrede, „das sich auf nicht bekannte geheimdienstliche Erkenntnisse beruft, muss bei mir eine Erinnerung hervorrufen.“ www.faz.net/aktuell/feui...
Due to high geopolitical tensions, sports fans are temporarily required to contextualize their posts, for example:
❌ OH GOD OH NO OH FUCK
✔️ OH GOD OH NO OH FUCK how did he make that basketball go in the hole
In Gesprächen mit der SZ – an den hintersten Tischen von Berliner Cafés und erst nach mehrfacher Zusicherung, ihre Namen, ihre Titel, ihre Funktionen nicht zu nennen – warnen sie vor einer neuen, repressiven Ära in der deutschen Kulturpolitik.
www.sueddeutsche.de/kultur/wolfr...
„Das Verhältnis zwischen Politik und Kultur liegt in Trümmern. Und viele Kulturpolitiker und maßgebliche Menschen aus dem Kulturbetrieb glauben nicht, dass der Schaden aus Versehen entstanden ist.“ 1/2
Börsenverein-Vorsitzender Sebastian Guggolz zu Weimer in der ersten Reihe: „Ich bin stolz auf die Buchbranche, weil wir Ihren fragwürdigen autokratischer Gestus nicht akzeptieren“.
SZ heute.
Der amerikanische Schriftsteller Ben Lerner hat einen Roman über den Tod eines Intellektuellen geschrieben, der frappierende Ähnlichkeiten mit Alexander Kluge aufweist. Was hält der eigentlich davon?
www.sueddeutsche.de/kultur/alexa...
Diese Buchladengeschichte wird für Weimer und die Bundesregierung zur einer gewaltigen juristischen Blamage. So die Einschätzung von Christoph Möllers — Spoiler: das Sammeln und Weitergeben von Erkenntnissen dürfte hier grundgesetzwidrig sein.
www.sueddeutsche.de/kultur/haber...
Interessantes Detail: Die Buchhandlung zur wankenden Weltkugel macht den Büchertisch im Haus der Wannsee-Konferenz.
Weimer hat 3 Buchhandlungen von Förderung ausgeschlossen. Grund sind Einschätzungen des Geheimdienstes – und das wahrscheinlich rechtswidrige "Haber-Verfahren", über das wir seit Jahren berichten. Der sog. Verfassungsschutz sammelt Infos u.a. über NGOs und leitet sie Behörden weiter. Betroffene /1
Good News Monday: Die SZ hat ihren X-Account stillgelegt.
Unbelievable
Das Ding ist, die Westdeutschen merken idR nicht, wie westdeutsch das ist, weil es keine, wie Cornelius Pollmer das einmal formuliert hat, Critical Westdeutschness gibt. Sie finden es einfach normales Verhalten. So wird es aber oft nicht wahrgenommen
Eher ein Muster: der neue Direktor aus Lübeck holt Autoren wie Friedman und Antonia Baum und wenn es Probleme gibt, wendet er sich an die FAZ. Westdeutscher kann man sich kaum verhalten
Diese Recherche hat mein Bild von der Kunstfreiheit in D verändert: Justiziare lektorieren heute mit, streichen mitunter ganze Handlungsstränge. Bloße anwaltliche Drohschreiben können Romane komplett aus dem Verkehr ziehen. Und Weimers #Antisemitismus -Klausel droht alles noch schlimmer zu machen:
Bei der SZ gibt es die schöne Tradition, dass am ersten Buchmesse-Tag ein Literaturredakteur den Leitartikel schreiben darf. Dieses Jahr durfte ich, es geht um den Kanon:
www.sueddeutsche.de/meinung/lite...
Wichtige Frage
www.sueddeutsche.de/kultur/sebas...
PEN-Berlin-Sprecher Deniz Yücel bei seiner Rede in Klütz: „Wir hätten diese Kundgebung auch gemacht, wenn das ganze Dorf dagegen gewesen wäre.“
Zum ganzen Artikel von Ulrike Nimz in der Süddeutschen Zeitung 👉 www.sueddeutsche.de/kultur/miche...
Larry Ellison envisions a surveillance state in which techbros rule. '“Citizens will be on their best behavior, because we’re constantly recording and reporting everything that is going on,” Ellison said in an hour-long Q&A during Oracle’s Financial Analyst Meeting last week.'
Leserbrief in der ZEIT: Heute mal wieder eine ZEIT gekauft und im Zug gelesen: Martensteins Polemik, in der er vor sich hin weint, dass die Sozialschmarotzer einem hart arbeitenden Mann wie ihm per Erbschaftsteuer ein Menschenrecht nehmen wollen, ist in ihrer Ignoranz nicht zu ertragen. Er scheint sich im Thema überhaupt nicht auszukennen, keift aber einfach mal grob in die Richtung, wo er die Kommunisten vermutet, die ja bekanntlich kurz davor sind, Deutschland zu übernehmen. Dass es selbst in den progressivsten Entwürfen Freibeträge bis zu 700.000 Euro geben soll, die das bekannte »Oma Erna ihr klein Häuschen« quasi steuerfrei vererbbar lassen, oder dass selbst in der CDU immer mehr Stimmen laut werden, die über die großen Erbvermögen sprechen wollen – das scheint der ängstliche Martenstein nicht hören zu wollen. Oder er ist wirklich schon auf dem Weg in die Vergreisung, wo man es auch einfach nicht mehr schafft, den Debatten zu folgen. Dann sollte man aber auch keine Kolumnen in der ZEIT schreiben dürfen. Pierre Baigorry (Peter Fox), per E-Mail
Großartig: Niemand geringeres als Peter Fox (!) zerlegt Harald Martensteins Blödsinn über die Erbschaftssteuer in einem Leserbrief in der ZEIT.
Ob Pierre Baigorry alias Fox selbst mal über den Freibetrag kommen wird, wenn er sein Haus am See vererbt?
As America's most pro-business leader in a generation, I will choose one company each week and accuse them of witchcraft
…eigenem Fahrdienst und Personenschutz anreise, den Bürgern nicht zumuten könne. Das Bild des reichen Juden, der hier nichts zu suchen habe, wird von den Stadtvertretern ganz unverhohlen aufgerufen.
www.sueddeutsche.de/kultur/miche...
Die Stadt Klütz habe Michel Friedman aus Angst vor rechten Protesten ausgeladen, ist jetzt überall zu lesen. Der Leiter des Literaturhauses Oliver Hintz sagte mir, das habe nur eine Nebenrolle gespielt. Wichtiger sei gewesen, dass man den Auftritt eines Juden, der im Luxushotel schlafe und mit…
“All opposing forces seem as though vanished from the face of the earth. It is this utter collapse of powers only recently present, no, their complete disappearance … that I find so staggering.”
Victor Klemperer, 1933