Während die einen bis 70 schuften sollen, verlängert sich für die anderen die Ausbildungszeit – der Einstieg ins Berufsleben rückt immer weiter nach hinten. Dabei würden viele junge Menschen viel früher schon Geld verdienen wollen, aber das System hält sie davon ab.
Posts by Lela Finkbeiner (sie/ihr)
Politik redet darüber, dass Menschen immer später in Rente gehen sollen.
Warum spricht niemand darĂĽber, junge Menschen frĂĽher ins Erwerbsleben zu bringen?
693 Stimmen wurden abgegeben: 338 Ja, 350 Nein, 5 Enthaltungen.
SCHÄMT EUCH, IHR 338 JA-SAGER!
Auch wenn es gut ausgegangen ist – viel zu viele Ja-Stimmen. Pfui!
Wie man darauf reagieren kann
1. Zurück zum Thema: “Das mag sein, aber das Problem bleibt trotzdem bestehen.”
2. Systemische Ebene betonen: “Es geht hier nicht um Einzelfälle..”
3. Das Problem der Ablenkung aufzeigen: “Mit dieser Aussage lenkst du vom eigentlichen Thema ab.”
“Not-All”-Argumente sind keine Argumente im klassischen Sinn, da sie den eigentlichen Kern der Kritik nicht adressieren. Sie sind vielmehr Ablenkungsmanöver, die darauf abzielen, das Gespräch auf Nebenkriegsschauplätze zu lenken, statt sich mit dem angesprochenen Problem auseinanderzusetzen.
Beispiel: “Aber nicht alle in der AfD sind Nazis.” oder "Wir geben ihnen zu viel Raum." – Selbst wenn einige Mitglieder keine Nazis sind, bleibt die Partei als Ganzes von rechtsextremen Tendenzen geprägt.
Systematische Probleme wie Ideologien der AfD sind nicht auf einzelne Individuen beschränkt. Sie entstehen aus Strukturen, Ideologien oder Machtverhältnissen. Das “Not-All”-Argument ignoriert Zusammenhänge und lenkt die Aufmerksamkeit auf vermeintliche “Unfairness”, eine Gruppe zu kritisieren.
Das “Not-All”-Argument verschiebt den Fokus vom systemischen oder kollektiven Problem hin zu Einzelfällen. Anstatt sich mit der Kernfrage oder den Strukturen zu befassen, wird die Diskussion darauf gelenkt, dass es in der Gruppe auch Ausnahmen gibt, was den eigentlichen Kritikpunkt unberührt lässt.
Die sogenannten “Not-All-Argumente” (“Nicht-alle-Argumente”) sind rhetorische Strategien, die häufig in politischen, sozialen oder gesellschaftlichen Diskussionen auftreten, insbesondere wenn Vorwürfe oder Kritik an einer bestimmten Gruppe oder Bewegung geäußert werden.
Da wären wir wieder bei den Not-All-Argumenten. Bekannt aus antifeministischer Rhetorik: “Aber nicht alle Männer sind so …” und nun auch bei der AfD: “Aber nicht alle in der AfD sind Nazis.” Kommt schon, lasst uns nochmal darüber sprechen, was das Problem mit den “Not-All-Argumenten” ist:
Ich versuche gerade, meinem Neffen (3 J.) beizubringen, links und rechts zu unterscheiden. Aber er sagt ständig „links“, wenn er rechts meint. Langsam frage ich mich: Ist Alice Weidel etwa seine Erzieherin im Kindergarten?
Dabei hätte er durchaus die Möglichkeit, genauso entschlossen zu handeln. Doch so bleiben die Diskriminierungserfahrungen behinderter Menschen weiterhin unsichtbar.
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Respekt für Ataman, die stets Positionen bezieht und Diskriminierung beim Namen nennt. Ich wünschte, der Behindertenbeauftragte würde mit genauso viel Courage auftreten. Leider spiegelt sich in seiner Arbeitsweise seine berufliche Vergangenheit wider: Er war Leiter eines “Integrationsamtes”. 1/2
Gleichzeitig gibt es Taubes Personal, das trotz großer Hindernisse sein Bestes gibt, um Taube Kinder zu fördern – und dafür schlechter bezahlt und oft belächelt wird. Das ist Ableismus auf Kosten der Kinder! 6/6
während Taube Kinder unter schlechter Förderung leiden. Bildungsgerechtigkeit ist nur guter Kommunikation möglich! Warum gibt es hier kein Aufschrei und nehmen alles so hin, schauen weg, das hat weitreichende Folgen für Kinder, nicht nur in Karriere, sondern psychisch, sozial, überall.5/6
C1-Niveau, in Gebärdensprache muss Pflicht sein – und wer das nicht schafft, sollte Konsequenzen tragen, zum Beispiel Gehalt auf Regelschulgehalt gekürzt werden, bis das Niveau erreicht ist. Schließlich verdienen Sonderschullehrer*innen überdurchschnittlich gut, 4/6
Für Taube Kinder heißt das: schlechter Unterricht und eine Missachtung ihrer Kultur. Und wehe, jemand kritisiert das – dann gibt’s sofort Abwehr. Lehrer*innen sind es gewohnt, Noten zu verteilen, aber selbst mal bewertet werden? Bloß nicht! 3/ 6
Jetzt fragt ihr vielleicht nach Statistik, gibt es nicht. Braucht es eigentlich auch nicht, weil logisch. Wusstet ihr, dass Gebärdensprache im Studium nicht mal Pflicht ist? Die meisten schaffen’s gerade mal auf Mittelmaß, freiwillig, ohne Kontrolle. 2/6
was läuft bitte schief in unserem Schulsystem? Schon an Regelschulen hakt’s gewaltig, aber an Gehörlosenschulen ist es nochmal um Einiges krasser. Viele Lehrer*innen beherrschen Deutsche Gebärdensprache nicht ausreichend – und das, obwohl sie mit Tauben Kindern arbeiten! 1/6
Artikel 16 Absatz 1 GG:
„Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes erfolgen und gegen den Willen des Betroffenen nur dann, wenn dieser nicht staatenlos wird.“
Ein Entzug der Staatsangehörigkeit ist verboten.
Ich find´s komisch, überall gibt es Einstellungstests, bei Politiker*innen nicht. Bin dafür, dass alle erstmal Aufnahmetests bestehen müssen
z.B Ethik (mit Fokus aufs Grundgesetz) – um sicherzugehen, dass sie wissen, dass die Staatsbürgerschaft nicht einfach „Puff!“ entzogen werden kann.
usw...
Kein Schutz, keine Kontrolle, kein Halt. Während andere Plattformen wenigstens halbherzig moderierten, bleibt unter Tauben Communitys alles ungesehen, "ungehört" – und die Tauben Communitys bleiben auf sich allein gestellt. Jetzt wisst ihr, wie sich das anfühlt.
Zuckerberg und seine Plattformen waren schon immer in Tauben Communitys unterwegs – ohne Faktencheck, dafür mit Hass und Hetze. Warum? Weil Gebärdensprachen bis heute nicht als Minderheitensprachen anerkannt sind und nicht alle beherrschen, wie andere Sprachen (z.N. Englisch). Folge:
Wenn Taube Kinder mit Erstsprache Gbärdensprache an Schulen kommen, in denen
1. keine Role Models zu finden sind
2. nicht alle DGS auf mindestens B2-Niveau beherrschen
in Therapie geschickt werden: "Du musst Deine Wut lernen zu kontrollieren."
Das Kind ist nicht das Problem.
we talk a lot about Universal Design in disability space. We hear that making something accessible makes it usable for all. We also should talk about how making something accessible for one disabled person doesn't make it accessible to all disabled people, and that's an important distinction.
Zieht Tieren, Katzen, Hunden, Hausspinnen, what ever, bitte keine Halloween-Kostüme an. Schaut in die verstörten Gesichter der Tiere, achtet auf aufgerissene Augen, Atmung, etc.. Die finden Kostüme nicht lustig.
Heute erhältst du wieder interessante „Berührungspunkte” mit kuratierten Links zum Thema Sexualität und Behinderung. Und als Bonus: Eine Kolumne von Charlotte Zach: us8.campaign-archive.com?u=ff13c51814...
Willkommen
"Wir fordern ein neues Verständnis von Literatur, das nicht nur schriftliche, sondern auch visuelle, gebärdete Texte einschließt... stärkere Präsenz Tauber Künstler*innen auf Bühnen und in Büchern."
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