War is peace, freedom is slavery
www.nytimes.com/2026/04/13/w...
Posts by Simone Brunner
совершенно верно)))
разлюбить ist auch so ein schönes Wort, das es in nur in wenigen anderen Sprachen gibt. Und gerade sehr passend ;-)
отфрендить, to defriend
Natürlich. Und in Österreich hätte es fast einen Kanzler Kickl gegeben. In Italien regiert eine Rechtspopulistin. Und in den USA....
Mein Punkt ist: Wir sollten viellmehr von den Zentral-/Osteuropäern lernen, weil sie Prozesse durchmachen, die uns möglicherweise noch bevorstehen.
For years, but especially in the last few months, I have been trying hard to imagine what it will feel like seeing Orban decisively defeated. I just couldn't. And yet here we are: it is truly and well over. I have more reservations about Peter Magyar than I could say in 300 characters or a thread...
So erfahrungsarm sind wir in Österreich in dieser Hinsicht auch nicht *hüstel*
Natürlich. Aber als PiS und Fidesz a die Macht kamen, spielte das Russland-Verhältnis auch noch kaum eine Rolle in der Wahrnehmung. In Österreich rühmten sich damals übrigens auch noch so ziemlich alle Parteien ihrer guten Russland-Kontakte, warben eifrig für Nord Stream etc.
Nicht so lange her, dass die ungarische Fidesz und die polnische PiS die Anti-EU-Achse innerhalb der EU bildete.
Und wie oft hieß es da despektierlich: "Die" Osteuropäer, die sind halt anfälliger für Rechtspopulismus, Demagogen, Demokratieabbau, etc.
Inzwischen: PiS abgewählt, Fidesz abgewählt
Security forces who searched the Moscow offices of the independent Russian newspaper Novaya Gazeta on April 9 have no complaints against the editorial office or the website, the newspaper said in a newsletter to readers.
meduza.io/en/news/2026...
Inzwischen ist es zu einer regelrechte Formel geworden, wie wir über die Ukraine sprechen:
Russland annektierte 2014 die Krim, und der Krieg begann dann 2022.
Dass der Donbas-Krieg (ab 2014 mit mind. 14.000 Toten) so gut wie vergessen ist, ist einer der größte Erfolge der russischen Propaganda.
Hier räumt Pawel Gubarjow, Schlüsselfigur der s.g. "pro-russischen Separatisten", ein, dass sie 2014 in der Ostukraine ohne russische Soldaten verloren hätten.
Falls es noch irgend eines Belegs bedurft hätte: Der Donbas-Krieg war nie ein Bürgerkrieg, sondern von Anfang an ein russischer Krieg.
Daniel Fellner ist seit zwei Tagen Landeshauptmann von Kärnten.
Wer ist dieser Mann, der von sich sagt, Windräder zu hassen und eine Koalition mit der FPÖ nicht mehr ausschließen will?
Mein Porträt (Archiv) www.zeit.de/2025/42/dani...
Spionagestadt Wien. Wo endet der Mythos, wo beginnt die Realität?
Der Historiker @thomasriegler.bsky.social hat darüber ein Buch geschrieben - und erzählt im Interview, warum es auch in Österreich immer gefährlicher wird.
Diese Woche DIE ZEIT 🇦🇹
www.zeit.de/2026/16/spio...
Ein ausführliches Interview zu meinem neuen Buch in
@zeitonline.bsky.social, vielen Dank an
@simonebrunner.bsky.social! www.zeit.de/2026/16/spio...
Große Empfehlung noch mal für den Podcast von den @datum.at-KollegInnen über Karin Kneissl, die Ex-Außenministerin, die nun für Putin Propaganda macht.
Eine besonders irre Geschichte, in diesem an irren Geschichten ohnehin so reichen Beziehungsgeflecht zwischen Ö und RU.
datum.at/podcasts/kni...
"Vier Jahre nach Butscha müssen wir konstatieren: Kriegsverbrechen sind in Europa zur Normalität geworden."
But all of them - more precisely, all of us - constitute only a tiny minority of soldiers. The majority of Ukraine's military personnel remains unrepresented, invisible, and voiceless."
"Intellectuals, businessmen, hipsters, artists & journalists in the army have aroused the greatest interest - among intellectuals, hipsters, artists & journalists. They write essays, shoot videos they post online, they reflect, they describe their experiences, and they represent the reality of war.
"When I reached the border of my old district (in Kyiv), I sat down on a curb, cried a little, and headed back. I couldn't bring myself to enter the neighborhood. My children wouldn't be in our apartment either way.
I returned to my unit, to my own kind."
"Stray dogs always cluster around soldiers. Cats congregate wherever soldiers are stationed. Army guys, torn from wives, children, and sometimes grandchildren, have a lot of unutilized tenderness. Dogs and cats sense that they'll be fed and petted."
Artem Chapeye, a reporter, leftist and pacifist I first met in Kyiv back in 2014, describes his life in war. And how he told his nine-year-old son that he was leaving to join the Ukrainian army.
Ukraine - the land of existential choices.
Read it.
Es fällt mir schwer, die ganze Monstrosität dieses Regimes zu begreifen. Ein Terrorstaat, der gegen seine eigenen Hinterhöfe kämpft. /7
Die Bedingungen in der Haft seien so schlimm, dass er zwei weitere Male versucht haben soll, sich zu töten.
Das berichtet heute die Menschenrechtsorganisation Wjasna. /6 spring96.org/ru/news/119903
Als er im Sommer 2021 in den Gerichtssaal gebracht wurde, rammte er sich Kugelschreiber in den Hals. Er überlebte.
Gequält, erniedrigt, mit Hass überzogen wurde er weiterhin. /5
Latypow wurde am 15. September 2020 festgenommen, wegen "Verletzung der öffentlichen Ordnung".
In U-Haft, so schilderte er es später, wurde er unter Druck gesetzt, ein Geständnis abzulegen. Er weigerte sich. Und wurde noch mehr unter Druck gesetzt. /4
Jeden Tag wurde diese Wandmalerei von Polizisten wieder übermalt. Und jeden Tag wuschen die Anrainer des Platzes diese Farbe wieder ab.
Einer von ihnen war Stepan Latypow. Ein Baumpfleger. /3
Eine Wandmalerei auf diesem Platz symbolisierte den Widerstandsgeist: Das Bild zweier DJs, die bei einer staatlichen Veranstaltung die Protesthymne "Peremen" gespielt hatten, zu deutsch: "Wandel".
Wir schrieben damals über diesen besonderen Ort /2
www.zeit.de/politik/ausl...
Der Protestsommer 2020 in #Belarus und seine brutale Niederschlagung. Ein Thread
Im Sommer 2020 entstand in Minsk der "Platz des Wandels", "Ploschtscha Peramen".
Ein Hinterhof, an dem sich Menschen versammelten, um Konzerte zu hören, Filme zu schauen - und von einem anderen Belarus zu träumen. /1
Diese Woche haben wir eine ZEIT-Sonderausgabe zu Sprachen in den Alpen gemacht.
Ich durfte darüber schreiben, wie mir ausgerechnet die Freiheitlichen dabei halfen, mein Herz an die slawischen Sprachen zu verlieren, und das im tiefsten Kärnten. Dafür: Hvala, Jörg!
www.zeit.de/2026/13/kaer...