Meister Lampe Ich habe fertig! 252.799 Zeichen, 140 Seiten
Aus gegebenem Anlass.
Meister Lampe Ich habe fertig! 252.799 Zeichen, 140 Seiten
Aus gegebenem Anlass.
Meister Lampe Stand 234.456 Zeichen oder 132 pagg.
Ich schreibe sämtliche meiner Texte mit Bean. Allerdings auf Mac OSX.
Gelber Hase in Safranwiese kocht Ostergulasch im Kupferkessel. Raucht eine Tröte. Comandantina (im Hintergrund) hebt seufzend die Hände.
Frohe Ostern! Glad Påsk! Happy Easter! Sretan Uskrs!
DIE ILLUSTRIERTE KOLUMNE Andrea Maria Dusl www.comandantina.com 4. April 2026 Ostern ist das höchste christliche Fest. Dabei wird der Froh-botschaft von der Auferstehung Jesu Christi, des Gottes-sohnes, gedacht, nach biblischem Bericht am dritten Tage nach dem Kreuzestod. Ostern wird am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond begangen, lateinisch heißt der Feiertag Dominica paschæ in resurrectione Domini, frühestens schreibt er sich am 22. März in den Kalender und spätestens am 25. April, heuer am 5. April. Der Ostersonntag ist der ranghöchste Feiertag im Kirchenjahr, auch für Areligiöse kann er Symbol dafür dienen, wie nahe die Katastrophe und eine erlösende gute Nachricht liegen. Weithin außerhalb des religiösen Kontexts, aber in intensiver Österreichischkeit herrscht der Brauch, Kindern kleine Geschenke zu verstecken. Als Urheber wird dabei der Osterhase genannt. Ein freundlicher Gesell, fleißig, was seine Produkte betrifft: bunte Eier, eigenhändig bemalt, in Nester gelegt und im Frühlingsgarten verteilt. Was seine Unsichtbarkeit betrifft, ist man versucht, an den Hasen „Harvey" zu denken, den 2,10 Meter großen imaginären Freund des liebenswert-schrulligen und zu allen unerschütterlich freundlichen Elwood P. Dowd. Im Hollywoodstreifen aus dem Jahre 1950 wird Harveys Kumpel überwirklich dargestellt vom amerikanischen Jedermann James Stewart. Stundenlang ziehen Elwood und Fantasiehase Harvey durch die Stadt, um in „Charley's Bar" fremde Leute auf ein Glas einzuladen. Kindern braucht niemand die Existenz eines unsichtbaren Freundes zu erklären. Wir Erwachsenen wünschen uns manchmal einen treuen Berater, der mit uns durch die Welt geht und an das Gute glaubt.
Meine illustrierte Kolumne in den Salzburger Nachrichten von heute. Enjoy.
Es wünscht Frohe Ostern trotz allem *Der Osterhase* Andrea Maria Dusl Comandantina
Aus galoppierend aktuellem Anlass.
Meister Lampe! Stand 199.888 Zeichen oder 111 pagg.
Rundschreiben an die leitenden Fuzzis in der kunstmedialen Blase. Wir schreiben das Jahr 2026. Noch immer gebt ihr bewegtbildliche Pressekonferenzen, die eines zeigen: Eure völlige Inkompetenz in medialen Dingen. Mikrophonie, die nicht funktioniert, Ansprachen und Statements auf Dorfniveau. Und wenn es Fragenrunden an das anwesende Journo-Publikum gibt, können wir sicher sein, die gestellten Fragen nicht zu hören. Weil ihr nicht antizipiert, dass man Sprechende ohne Mikrophonie im Bewegtbildmedium nicht hören kann. Ihr wisst es nicht, und die dafür Zuständigen wissen es auch nicht. Man sollte Euch beim ersten Auftreten dieser Nachweise an Inkompetenz sofort feuern. End of Rant. 2026, Comandantina locuta.
Sparkurs. Wie so viele, wie eigentlich alle Printmedien.
DIE ILLUSTRIERTE KOLUMNE Andrea Maria Dusl www.comandantina.com Hell und klar strahlt Österreich im Abglanz seiner Geschich-te. Es sonnt sich im Bild, das Fremdenverkehr und Schulbücher von seinen Möglichkeiten zeichnen. Alle lieben Österreich, das lichtdurchflutete Zauberland im Herzen Europas. Heftig lieben es die Österreicher selbst (die Österreicherinnen sind mitgemeint), die Profiteure dieser Wanderlüge. Insbesondere die Hoteliers, die Liftbesitzer, die Festbühnenbetreiber. Wo Licht ist, ist auch Schatten, sagen die Auskenner, und im Österreichfall habe sie ganz und gar recht. Ungefragt und immerdar. Geschichtlich geübt im Verdunkeln und Verschleiern scheitert Schnitzel-land, wann immer es gilt, Licht in eine Sache zu bringen. Die Sache ist immer eine Österreichsache. Gemäß seiner Funktion als Versuchsstation des Weltuntergangs hat das Land der Berge jedes Unglück entweder erfunden oder zur Produktionsreife gebracht. Jedes denkbare, und wie wir inzwischen wissen, sogar jedes undenkbare. Die Optimisten sehen das naturgemäß anders, und sie schrauben ihre schwache Birne in die Lampenfassung der Erkenntnis. Die Pessimisten, erfahren im Widerspruch, erprobt im Rechtbehalten, überführen ihre Diskurspartner von der Gegenseite des Irrtums, der Selbsttäuschung. Österreich ist Dunkelland, sagen sie mit leiser Stimme. Jeder Versuch, sein Innerstes zu erhellen, muss scheitern. Wir erinnern an den Dunkelforscher Helmut Qualtinger, der uns den Leitfaden für diesen Befund gesponnen hat. Ös-terreich, so der Kobuk, sei jenes Labyrinth, in dem sich alle auskennen. Die Pessimisten eindeutig besser. Sie sind die Sehenden unter den Blinden.
Die österreichische Erleuchtung. Meine aktuelle Kolumne in den Salzburger Nachrichten. bureau.comandantina.com/2026/03/21/d...
86 dies Chuck Norris old.
Ich mochte ja Christian Ulmen. Bisher. Jetzt nicht mehr.
Meister Lampe Stand 174.576 Zeichen oder 96 pagg.
Alfred, Du hast mir so oft geholfen. Ich werde Dich vermissen. Du warst nicht nur ein Freund, sondern auch ein Citoyen. Ein Kämpfer für Republik und Demokratie.
Andrea, ca. 2011, Triest.
Meister Lampe Stand 99.664 Zeichen oder 55 pagg.
Bitte löschen. Und das nächste mal: Fragen. Danke.
Vor Veröffentlichung fragen, Herr Wurnig.
Schön war's. DIE ILLUSTRIERTE KOLUMNE Salzburger Nachrichten, Samstag, 21. Februar 2026 Andrea Maria Dusl Noch schmerzen die Füße vom allerletzten Tanz, klingeln die Ohren vom Humpta der Ballkapelle. Nach dem Kehraus stieg Österreich aus den Kostümen, schüttelte den Flitter aus dem Haar und staubte das Konfetti von den Schultern. Die fünfte Jahreszeit senkte ihr Haupt in einen Polster aus Fremdscham und Wehmut. Es ist vorbei und das ist gut so. Die närrischen Tage haben alles konsumiert. Die Lust auf Laune, die Unbeschwertheit der Grenzauslotung, die Eskalation des Gesamtzusammenhangs. Alles wurde gesagt. Vielleicht sogar von allen. Auch die Unkatholischen und Areligiösen finden sich in der Wirklichkeit wieder. Die Häuslwitze des Villacher Faschings, die Büttenscherze des Mainzer Karnevals haben ihre Schuldigkeit getan, die da war, die jeweils beliebteste Fernsehsendung des Jahres zu besichern. Nabelschau zu sein, Innensicht, Tiefenreinigung. Nationale Gruppenverzwergung. Stabile Beobachter wollten das alles nicht so genau wissen. Alle anderen werden sich nicht mehr erinnern können. Da war doch was! Aber was? Fasching ist der große Bruder der Firmenfeier. Was dort nicht passierte, wurde jetzt nach-geholt. Richtiges wurde von Falschem ausradiert, Falsches von Richtigem. Denen, die Gefallen am schlichten Großspaß hatten, wägen ihn gegen das Brummen im Schädel ab. Photographische Evidenzen werden Geschehenes berichten, aber keinen Zusammenhang mit der Erinnerung herstellen. Das Feld der Lustigkeit beackern wieder Comedians (Deutschland) und Kabarettisten (Österreich). Aus Spaß wurde Ernst, sagen die Zyniker·innen, denn Ernst ist jetzt wahlberechtigt.
Meine druckfrische Kolumne in den Salzburger Nachrichten. Enjoy:
bureau.comandantina.com/2026/02/21/s...
Ich war in Stockholm, Sankt Petersburg, Moskau im tiefsten Winter. Die Flughäfen waren alle offen. Selbst bei Schneestürmen. Das Enteisen der Flügel dauerte halt ein bisschen.
Das Gedenken an den 12. Februar findet auf orf.at nicht einmal statt. Nichtmal verräumt auf der Science Seite.
Er zeigt uns auch wie wertvoll die Organisierung der arbeitenden Bevölkerung für die Demokratie ist.
Die Entmachtung von Arbeiter_innenvertreter_innen, das Abbauen von Arbeitsrechten und die Drangsalierung von arbeitenden Menschen sind immer ein Anschlag auf das Gewebe aus dem Demokratie besteht.
Heute vor 92 Jahren war das endgültige Ende der Demokratie besiegelt. Die austrofaschistische Regierung eröffnete den Bürgerkrieg gegen die Sozialdemokratie. Am Ende gab es hunderte Tote und ein Verbot der Sozialdemokratie.
Der 12. Februar mahnt uns jeder Form von Faschismus entgegen zu treten.
Andrea Maria Dusl. Für meine illustrierte Kolumne in den Salzburger Nachrichten vom 23.2.2019. Der Ernstfall tritt in Österreich niemals ein. Es tritt stets der Opernball ein. Drei Großereignisse spannen das Bedeutungsfirmament des Landes auf: Der Villacher Fasching, das Hahnenkammrennen und der Opernball. Der Villacher Fasching ist die Scham des Landes, das Hahnenkammrennen sein Kreuzband, der Opernball aber ist sein Herz. Kein Land hat ein Herz wie Österreich, denn kein Land hat den Opernball. Ohne Scham lässt es sich leben, ohne Kreuzband ebenfalls, aber ohne Herz ist an ein Dasein nicht zu denken. Der Opernball ist die Standeskontrolle Österreichs, es ist der heimliche, ja unheimliche Grund für jegliche Ordensverleihung, können doch Orden ausschließlich auf dem Opernball getragen werden. Ausländische Potentaten haben das früh erkannt und bildwirksam zu nutzen verstanden. Inländische noch vor ihnen, jedenfalls erkennen wir den offiziellen Rang eines Österreichers an der Güte seines Frackes, an der Rotweißröte seiner Schärpe und an der Größe des Ordenssterns. Österreicherinnen von Rang erkennt man an der Frisur. Was bei den Herren der Frack ist, ist bei den Damen die Coiffure. Sie beschreibt die Möglichkeiten des Individuums hinreichend, wenn auch selten hinreißend. Man könnte einwenden, die höchste Form des Opernballbesuchs sei das Fernbleiben, wahre Eleganz zeige sich in der Reduktion. Das stimmt insoferne, als zum Opernball niemals jene antanzen, die wollen, und niemals jene die könnten, sondern ausschließlich jene, die dürfen, und jene, die müssen. Es gilt: Bella gerant alii, tu felix Austria salta! Kriege mögen andere führen, du, glückliches Österreich, tanze! https://bureau.comandantina.com/2019/02/23/opernball-2/
bureau.comandantina.com/2019/02/23/o...
Da werden Milliarden in den olympischen Schnee gekübelt. Kurze Frage: Schaut das irgendjemand an? Ernsthaft? Italien hin oder her.
Fall jemand fragt (die Staatspolizei hat es gewiss in einem Akt). Ich war bei der ersten großen Opernball-Demo dabei. Wer sich erinnert: Es ging um die Teilnahme des bayrischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß. Nicht um die Walzerklänge des Namensoheims. Bei der Arena-Besetzung war ich auch dabei. Ich habe gegen Zwentendorf gestimmt, saß im Burggarten, weinend, und habe Hainburg verteidigt. Ohne Zelt, im Freien. Ich war sogar verhaftet worden. Spalo und Ägidi habe ich ausgelassen, weil mir die Punks zu bürgerlich waren. Ich habe mit Christian Rainer und Doron Rabinovici das riesige Heldenplatz-Transparent gemalt. In der Arena natürlich. Beim Lichtermeer war ich. Bei den Donnerstags-Demos natürlich auch. Jedesmal. Jeden Donnerstag. Und jeden 1. Mai gehe ich von draussen zum Rathaus. Mit meiner Fahne. Sie ist groß und rot, "Comandantina" steht drauf.
Das Buch Mona ist fertig. 648.485 Zeichen 360 pagg.