Milde Temperaturen luden am vergangenen Mittwochnachmittag zu mannigfaltigen Aussenaktivitäten ein. Allfällige Besucher im Sägistal wären beim Blick Richtung Faulhorngipfel weniger vor Scham (www.tagesanzeiger.ch/faulhorn-gri...) als vielmehr wegen der intensiven Sonnenstrahlung errötet.
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Der Winter neigt sich langsam seinem Ende zu: Gestern gab es nach 142 Tagen am Sägistalsee den ersten frostfreien Tag seit dem 13. November. Die längste Dauerfrostperiode (fast 9 Tage) gab es bemerkenswerterweise vom 25. März bis zu 3. April.
Genau heute vor 10 Jahren wurde am Sämtisersee mit Unterstützung von grande Michi & Turi die erste Station von kaltluftseen.ch errichtet.
10 Jahre: eine lange Zeit und doch nur 1/3 einer Klimareferenzperiode…
-26 °C heute Morgen am Sägistalsee und dort somit zum 19. Mal in diesem Winter ein Tag ≤-25 °C. Vermutlich dürfte es für eine Weile das letzte Mal so kalt gewesen sein.
Die Übersicht zeigt, was dieser Winter an den Stationen von kaltluftseen.ch bisher abgeliefert hat. Tage = Kalendertage in UTC.
Die Schneeakkumulation in Hintergräppelen läuft... Wichtig beim Vergleich mit den Stationen Schwägalp & Iltios von @slfdavos.bsky.social: die Unterschiede in der Mächtigkeit der Schneedecke spiegeln nicht nur das Niederschlagsregime wieder, der Kaltluftsee konserviert den Schnee besser.
„Collapse the light into earth“: youtu.be/0jjr-hU9qw8?...
Für die, die wissen wollen, was man da sieht: www.meteoschweiz.admin.ch/ueber-uns/me...
La Chaux-d‘Abel liegt nicht weit von La Chaux-de-Fonds entfernt - andere Darstellung, gleiche Aussage:
Es ist ein absoluter Jammer…
Das wäre der Hammer! Aber Ressourcen (Zeit & Geld) sind auch bei mir ein Thema…
Noch ist der Winter nicht zu Ende… unter günstigen Voraussetzungen kann es auch in der zweiten Aprilhälfte -30 °C geben.
Aufnahme vom 21.04.2017 aus Hintergräppelen - am Tag zuvor gab es hier -27 °C auf 1290 m: vimeo.com/214170397
Ist notiert für den kommenden Sommer! Da kommt mir in den Sinn: www.decentlab.com/products/tem... wäre grundsätzlich eine sehr interessante Variante für ein ganzes Profil - über die Art der Montage müsste man nachdenken: nicht, dass die Messanordnung präferentielle Fliesswege schafft…
Mit einem Modell (z.B. SNOWPACK von @slfdavos.bsky.social -> www.slf.ch/de/services-...) liesse sich das quantifizieren.
Abfluss an der Schneedeckenbasis gibt’s dann, wenn die Schneedecke aufgesättigt ist oder das Wasser seinen Weg durch die Schneedecke über präferentielle Fliesswege findet.
Basale Schneetemperatur (BST) ist ausserhalb von Permafrostgebieten meist 0 °C. Ausnahme: Kahlfrost vor dem Einschneien und/oder dünne Schneedecke bei grosser Kälte. Im Verlauf des Winters nährt sich die BST dann an die 0 °C an. Siehe auch ein älteres Bsp von mir: x.com/Kryophil/sta...
Das alles nur quick and dirty und nicht komplett…
- ab Februar Frostabschwächung - zwar kaum frostfreie Tage, aber mit höher werdendem Sonnenstand wird der Kältevorrat in der Schneedecke immer häufiger angeknabbert und ausgeräumt
- ab März nur noch moderater Frost
- somit häufiger abbauende Bedingungen -> die kantigen Formen werden wieder gerundet
…ist der Standort abgeschattet
- immer wieder niedrige Temperaturminima
- somit häufig starke Temperaturgradienten innerhalb der Schneedecke -> innerhalb der Schneedecke findet aufbauende Umwandlung statt, was zu kantigen Schneekristallen führt.
- ab Mitte Januar dann Schneedecke >75 cm mächtig
./.
- es fand über den ganzen Winter keine Ausaperung statt
- Kahlfrost somit nur am Anfang der Saison -> basale Schneetemperatur rasch bei 0 °C und hohes Feuchteangebot von unten
- bis in die erste Januardekade Schneedecke relativ geringmächtig, meist <50 cm
- in den Wochen um Wintersonnenwende…
./.
Zusammen mit der Lufttemperatur und der Tatsache, das der Standort stark vernässt ist, sehe ich folgende Eckpunkte für die Interpretation (ich lasse mich von berufener Seite mit mehr Kompetenz gerne korrigieren/ergänzen):
- relativ frühes Einschneien
./.
Ich habe keine ausführliche Profilansprache gemachtbsky.app/profile/kryophil.bsky.so... Hier ein Quick&Dirty-Plot der Schneehöhe (Ausreisser & Schwankungen bis Mitte November bitte ignorieren).
./.
Es gibt viele Parallelen zwischen Boden- und Schneeprofilen - fängt damit an, dass man sie graben muss… ich habe keine professionelle Profilansprache gemacht, vgl. hier www.slf.ch/de/lawinenbu... via @slfdavos.bsky.social
Frisch war es übrigens auch heute Morgen: -25 °C in Hintergräppelen und unter -30 °C am Sägistalsee. Hier fehlen aufgrund der extrem schwierigen LoRaWAN-Empfangsbedingungen Werte (nominal 2 min Frequenz) - zum Glück speichert das Gerät von @decentlab.bsky.social alle Werte auf SD-Karte…
Die automatische Schneemessung von @decentlab.bsky.social funzt im Übrigen sehr ordentlich: Referenz bilden 10 Handmessungen mit Lawinensonde (min: 110 cm, max: 137 cm, avg: 129 cm)
Die Schneedecke erzählt die Geschichte des Winters in Hintergräppelen. Rechts das Making-of der Transparenz der Schneedecke.
Lawinengefahr! Eine umsichtige und defensive Routenwahl ist bei Aktivitäten abseits gesicherter Pisten zentral.
…Schnee ist allerdings nur oberhalb von ca 550 m liegen geblieben.
Der Winter bäumt sich auf den Hügeln rund um Zürich nochmals auf…
Eine kräftige Kaltfront hat die Alpen erreicht. In Hintergräppelen hat diese bereits 15 cm Zuwachs für die Schneedecke gebracht - und das war erst der Angang…
Temperaturminimum heute Morgen am Sägistalsee: -26.7 °C.
Happy astronomischer Frühlingsbeginn to everyone who celebrate!