Formal musst du zum Zeitpunkt der Prüfung noch Mitglied der Kammer sein, also entsprechend Tätigkeit oder Wohnort im Kammergebiet haben. Ist das nicht der Fall, ist die Kammer für dich nicht mehr zuständig. Ausnahmen davon sind dann Einzelfallentscheidungen und nichts worauf man sich verlassen kann.
Posts by Steffen Veen
Es gilt entweder der Ort der beruflichen Tätigkeit oder bei fehlender Tätigkeit der gültige Wohnort.
Einfach wohinmelden funktioniert nicht.
Können wir gerne mal :)
Wendet jemand regelhaft orale Cox-2 Inhibitoren im Rahmen der postoperativen Schmerztherapie an (zB Unfallchirugie Wirbelsäulenchirurgieche Eingriffe)?
Das ist so einladend, dass ich unter diesen Bedingungen keine Lust hätte als Schmerztherapeut ambulant zu arbeiten. Anscheinend soll Menschen nicht geholfen werden.
Ich bin nochmal in die Qualitätsvereinbarung eingestiegen: Min 150 aber maximal 300 Patienten, aber wiederum mindestens 80% Schmerzpatienten? Gibt es irgendeinen anderen Bereich wo man derartige Beschränkungen und Grenzen zieht?
Die Deutsche Gesellschaft für Schmerzmedizin setzt sich angeblich für Menschen mit chronischen Leiden ein. Mit den Daten der Betroffenen wird aber offensichtlich viel Geld verdient. Kritische Fragen hört man ungern.
Mehr Stoizismus wagen!
Als Schmerzmediziner wiederspreche ich dem. Aber sie haben sicher ihre eigenen speziellen Erfahrungen.
Weil das biomechanische Modell eine Simplifizierung komplexer Zusammenhänge ist, wird der Realität nie gerecht. Medizin ist komplexer und Erkrankungen sind biopsychosozial, immer. Das PatientInnen in vielen Bereichen diskriminierende und insuffiziente Erfahrungen machen - sure, ist ein Problem.
Will ich das wissen?
Weder Psychosomatisierung noch Somatisierung helfen. Im Jahr 2025 sollten wir langsam in der Lage sein BioPsychoSozial zu denken. Bei allen Krankheitsbildern.
Engel ist jetzt über 50 Jahre her und 20.000x zitiert.
Die Zulassungskriterien und Hürden der KV für die ambulante schmerzmedizinische Versorgung sind irritierend und dann ist da ja immer noch dieses Kolloquium.
Angst(störungen) und Depression sind relevante Risikofaktoren für das auftreten starker postoperativer Schmerzen und chronischer postoperativer Schmerzen. Häufig auch assoziiert mit allen Variationen chron. Schmerzsyndrome.
Notwendige Versorgungssteuerung in einem System wo Anspruch, Möglichkeit, Selbsteinschätzung, Kosten und Qualität nicht mehr funktionieren.
Würd denken mit Schuhen fährt sich so ein Hobel noch besser!
Es ist grundlegend ein Problem wenn ich davon ausgehen muss, dass der Patient mir eine unvollständige weil selektierte Befundsammlung bietet.
Es ist halt eine PATIENTENakte und nicht eine lebenslange Behandlungsakte.
Seh ich als Anästhesist für den Akutschmerzbereich in Hinblick auf mögliche Beeinflussung des Risikos für starke postoperative Schmerzen sowie das Chronifizierungsrisiko anders. In meiner Tätigkeit als Schmerztherapeut geht es eh nicht ohne die Berücksichtigung bio-psycho-sozialer Faktoren.
Dieser Artikel des Tagesschau über den "Umgang mit der AfD" endet nach bothsides-ism mit diesem bodenlosen Satz "Die eine klare Antwort im Umgang mit rechtspopulistischen Bewegungen gibt es wohl nicht." Doch, die gibt es, tatsächliche Expert*innen auf diesem Feld sind sich einig: Ausgrenzen.
Aus der damaligen Afghanistan Schande macht man halt nun eine weitere Afghanistan Schande draus.
Das Wettern der Union und SPD gegen "irreguläre Migration" kann man ab sofort ignorieren, denn hier wird ja gerade reguläre Migration eingestellt und Menschen zu anderen illegalen Fluchtwegen gezwungen.
Gestern 2x einen Vortrag zu Klimawandel und Gesundheit für „Now to Go“ gehalten. Es macht mir immer wieder „Spass“ über dieses Thema zu sprechen. Das verstehen der Fakten und Grundlagen bleibt für uns beschäftigte im Gesundheitswesen von höchster Relevanz.
Mhhh nicht genug?
Es geht nicht um Einstellung von Wählern sondern um angehbare Ursachen. 😉
Es gibt auch eine schöne Arbeit die zeigt: Wo die EU in Infrastrukturprojekte investiert, wird weniger rechts gewählt.
Es geht um soziale Schieflagen, um den bröckelnden Staat, um nicht eingelöste Versprechen als Nährboden für rechts.
Das beste Mittel wäre das Verbotsverfahren, kombiniert mit Sozialpolitik und einer Stärkung der Infrastruktur („Funktionierender Staat“) um die wirklichen Probleme anzugehen.
Die Landesärztekammern machen sich auf den Weg die neue Musterfortbildungsordnung umzusetzen.
Wusstet ihr das großzügiges Sponsoring von zB. Kongressen zur Querfinanzierung von Leitlinienarbeit genutzt wird?
Für das Vertrauen in ärztliches Handeln wirklich bedenklich.
Gestern hat @tilojung.bsky.social bei Maischberger für Raunen gesorgt, als er sagte, dass die USA gerade vom Faschismus regiert wird.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht die 16 Merkmale des Faschismus von Umberto Eco mit dem Sprechen, Handeln und der Politik von Trump und MAGA abzugleichen:
Das legitimiert aber nicht eben diese alltägliche Verquickung zu nutzen und auf diese Art und Weise seine öffentliche Darstellung zu nutzen.
Ansprache und Selbstdarstellung sind zwei verschiedene Aspekte.
Den Niedergang verwalten ist Komplizenschaft mit dem Aufstieg des Faschismus. Ob man will oder nicht.