Zu Proglib-Insta kann ich nicht viel sagen, aber die als "die liberale Theologie" halte ich für etwas überdehnt.
Posts by Hannes Weidemann
Jörns Buch ist aber halt auch schon 20 Jahre alt. Und Danz/Wittekind sind keine liberalen Theologen. Diese theologische Sprachreflexion hat ganz andere Quellen und Ziele, als dass man sie sinnvoll als liberal oder kulturprotestantisch bezeichnen könnte. Dann sind Lindbeck und Jüngel auch liberal.
Bultmann ist jetzt auch schon seit über 50 Jahren tot...
Versteh ich nicht. Grundsätzlich ist es doch allgemein anerkannt, dass evangelikale Theologie eine moderne und rationalistische Reduktion der Religion auf einfache Normanwendung (ethisch und logisch) ist. Auch wüsste ich nicht, dass irgendwer einen liberalen Rationalismus vertreten würde.
Ethisch: Schmecken, weil es der Sinn für Lust und Unlust ist.
Allegorisch: Hören, weil das Hören der Sinne für das Unsichtbare ist.
Literal: Sehen, weil es der auf das Licht der Offenbarung bezogene Sinn ist.
Historisch: Tastsinn, weil hier die Dinge begriffen werden sollen.
Anagogisch: Riechen, weil hier die himmlischen Wahrheiten "vernommen" (nous) werden.
Heut wollen wir büßen, heut wollen wir beten.
Heut feiern wir Einkehr, nicht krachende Feten.
Heut wird sich besonnen, auf was wir bekannten:
Wir büßen, wir beten – wir sind Protestanten.
Dafür redet sie jetzt über nichts anderes mehr.
Duden und "Lesefluss" sind nichts weiter als die Diktatur der Masse im Bereich der Literatur.
Wenn ich Kulturstaatsminister werde, verbiete ich als erstes die deutsche Rechtschreibung, denn sie lässt das Element des Genialen in der Literatur zu Gunsten plumper Nachahmung verkümmern.
Ich mag Predigten nicht, in denen Prediger:innen Anekdotisches erzählen, bei dem sie die vernünftige Partei sind und nicht der Trottel/Arsch (i.S.d. Sündenlehre).
"Arbeiten in Komposthaufen des Herrn" finde ich einen vielversprechenden Ansatz zunächst für einen kybernetischen Ratgeber und im nächsten Schritt fur 50 % als Landeskirchlicher Coach.
Es ist also ganz eindeutig, welche Prioritäten zu setzen sind.
Die erste Regel im LARP ist, nicht zuzugeben, dass es ein LARP ist.
*neu
Eher in Bezug auf bei veröffentlichte Texte oder auf ältere?
Ich vermute, dass das eher eine junge Entwicklung ist und mit der "Verwissenschaftlichung" bzw. Professionalisierung (pun intendet) der Theologie korreliert. Noch ein Pannenberg und ein Trutz Rendtorff hatten neben ihren knöchernen Texten immerhin noch versucht auch andere zu schreiben.
Es macht mich jedes mal wieder glücklich.
Ja hat es uns es gibt in der Nähe eine kirchliche Hochschule, die sich sehr über Altphilolog:innen freut.
Ja stimmt. Das ist eher ein platzhalter dafür, dass eben gerade die Gegenseite häufig nicht theologisch sondern mit einer zerrbild-biologie operiert.
Wenn das Pfarramt funktional verstanden ist (lutherisch), das Priestertum allen getauften zukommt und Frauen die biologischen Fähigkeiten zur Ausübung dieser Funktionen haben gibt es keinen Grund ihnen die Ordination zu verwehren.
Zitat eines Kirchenrechtlers aus dem LKA: "Wenn die Gewissensklausel der Preis dafür war, dass die Konservativen der Öffnung zustimmen, dann wäre ich jeder Zeit wieder bereit diesen zu zahlen".
Rechtgläubig sind nur Glitzer-Kreuze am Aschermittwoch.
Einen Regierungsantrag ebenso wie die faschisten abzulehnen ist aber doch nicht das gleiche wie einen Antrag mit den faschisten gemeinsam durchzusetzen.
Heißt das, die Linke soll immer dann einem Regierungsantrag zustimmen, wenn die AFD diesen ablehnt?
Tschuldigung, sehe jetzt erst die Krause 🙈
Aber beim nächsten Mal verkleidest du dich auch, oder?
Ist das nicht ein richtiger Böckenförde, anders als fast alle anderen?
Dieses Semester haben in München 23 Personen einen Theologiestudium begonnen. In der Einführungsveranstaltung war eine Person.
Ist es wohl beschlossene Sache?
Ach die von 1559 meinst du. Ich dachte es gäbe ne neubearbeitung der 1521er, die aktueller wäre als Pöhlmann