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Posts by Barbara Schuster

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Erinnert ihr euch an die Medienberichte über norwegische Superreiche, die aufgrund einer Erhöhung der Reichensteuer aus dem Land fliehen?

Turns out: Es waren insgesamt 1,7%. Die Auswanderungsrate in dieser Bevölkerungsgruppe war 2022/2023 niedriger als in der Gesamtbevölkerung.

6 days ago 336 109 9 4

There is no justification for today’s extraordinary concentration of wealth at the very top. It’s distorting our politics, rigging our markets and granting unprecedented power to a handful of people.

1 week ago 2646 683 79 25
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Pensionen: Finanzierungslücke bei Selbstständigen und Bäuer:innen verkleinern - Momentum Institut Arbeitnehmer:innen zahlen sich ihre Alterspensionen fast vollständig selbst. Bei Selbstständigen und Bäuer:innen dagegen ist die Finanzierungslücke umso größer. Will die Bundesregierung bei den Pensio...

Die gesamte Analyse gibt es hier: www.momentum-institut.at/news/pension...
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6 days ago 2 0 1 0

Im Zuge der kommenden #Budgetverhandlungen sollte der Zuschuss („Partnerleistung“) gestrichen und stattdessen der Beitragssatz von Bäuer:innen und Selbstständigen auf 22,8 Prozent angehoben werden. Der Staat erspart sich durch den Wegfall dieser Subvention Ausgaben von 609 Mio. Euro pro Jahr. 9/

6 days ago 2 0 1 0

Selbstständige und Bäuer:innen erhalten auch ab Pensionsantritt eine höhere Pension, als ihnen von ihren eigenen Einzahlungen her zusteht – denn ein Teil ihrer Beitragsgrundlage für die Pension kommt indirekt von allen anderen Steuerzahler:innen. 8/

6 days ago 2 0 1 0

Bei Bäuer:innen beträgt der Beitragssatz gar nur 17 Prozent. Dieses Geld fehlt den Pensionsversicherungen an Einnahmen. Der Staat springt daher mit einer Subvention ein und stockt die fehlenden Beiträge auf 22,8 Prozent auf: der #Partnerleistung. 7/

6 days ago 1 0 1 0
Unselbstständig Beschäftigte zahlen mehr in die Pensionsversicherung ein als Selbstständige und Bäuer:innen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Beitragssatz von unselbstständig Beschäftigten, freiberuflich Selbstständigen, Selbstständigen und Bäuer:innen.

Unselbstständig Beschäftigte zahlen mehr in die Pensionsversicherung ein als Selbstständige und Bäuer:innen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Beitragssatz von unselbstständig Beschäftigten, freiberuflich Selbstständigen, Selbstständigen und Bäuer:innen.

Ein Grund für die Lücke ist, dass Selbstständige und Bäuer:innen niedrigere Pensionsbeiträge von ihrem Einkommen abliefern als Arbeitnehmer:innen. Während für unselbstständig Beschäftigte 22,8 % ihres Bruttogehalts einbezahlt wird, liegt der Beitragssatz für Selbstständige mit 18,5 % darunter. 6/

6 days ago 2 0 1 0

Arbeitnehmer:innen hingegen finanzieren sich mit ihren bezahlten Pensionsbeiträgen die Alterspensionen fast vollständig selbst (96 Prozent). Die Beiträge der unselbstständig Beschäftigten reichen damit im Mittel aus, um die Alterspensionen der ehemaligen Arbeitnehmer:innen zu begleichen. 5/

6 days ago 2 0 1 0

Noch größer ist die Finanzierungslücke bei den #Pensionen der Bäuer:innen: Hier fehlen 73 Prozent. Somit reichen die aktuellen Beitragseinnahmen der Bäuer:innen nur für rund ein Viertel der Alterspensionen ehemaliger Landwirt:innen. 4/

6 days ago 2 0 1 0
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Bei Selbstständigen klafft eine Lücke von 43 Prozent, wovon 13 Prozentpunkte aus Pensionsbeiträgen stammen, die der Bund zuschießt – eine #Subvention für alle Selbstständigen, damit diese eine höhere #Pension erhalten. Der Rest stammt aus dem allgemeinen Bundeszuschuss für Pensionsversicherungen. 3/

6 days ago 2 0 1 0

Die Pensionsbeiträge der Erwerbstätigen sowie ein Zuschuss des Bundes finanzieren die Ausgaben für Alterspensionen. Stellt man diese gegenüber, zeigt sich eine große Finanzierungslücke bei Bäuer:innen und Selbstständigen, nicht jedoch bei Arbeitnehmer:innen. 2/

6 days ago 2 0 1 0
Alterspensionen: Große Finanzierungslücke bei Selbstständigen und Bäuer:innen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wer sich seinen Pensionen durch Beiträge selbst finanziert.

Alterspensionen: Große Finanzierungslücke bei Selbstständigen und Bäuer:innen. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, wer sich seinen Pensionen durch Beiträge selbst finanziert.

Arbeitnehmer:innen zahlen ihre #Alterspensionen fast zur Gänze selbst. Bei Selbstständigen und Bäuer:innen ist die Finanzierungslücke umso größer. Sie bekommen einen Pensionszuschuss – die “Partnerleistung”. Deren Streichung könnte rund 600 Millionen Euro an Pensionsausgaben pro Jahr einsparen. 1/

6 days ago 6 3 1 0
Steuervorteile für “Arbeiten im Alter” begünstigt Selbstständige und Hochqualifizierte. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Anteil der Pensionist:innen, die in der Pension weiterarbeiten.

Steuervorteile für “Arbeiten im Alter” begünstigt Selbstständige und Hochqualifizierte. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt den Anteil der Pensionist:innen, die in der Pension weiterarbeiten.

Von der Steuerbegünstigung fürs #ArbeitenImAlter werden vor allem Besserbezahlte etwas haben. Fast jede:r zweite Selbstständige und im Familienbetrieb Mithelfende arbeitet nach Pensionsantritt noch weiter. Unter Angestellten ist es knapp jede:r Vierte, unter Arbeiter:innen knapp jede:r Siebente. 1/

1 week ago 6 4 1 0
E-Autos sind auf hundert Kilometer um ein Viertel günstiger als Verbrenner. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass E-Autos inklusive Anschaffung und Wartung immer noch um 25 Prozent billiger sind als Dieselfahrzeuge. Die Kosten für Strom liegen um 34 Prozent unter denen für Diesel.

E-Autos sind auf hundert Kilometer um ein Viertel günstiger als Verbrenner. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt, dass E-Autos inklusive Anschaffung und Wartung immer noch um 25 Prozent billiger sind als Dieselfahrzeuge. Die Kosten für Strom liegen um 34 Prozent unter denen für Diesel.

Der Krieg im Iran ist längst an Österreichs Zapfsäulen angekommen. Trotz brüchiger Waffenruhe liegen die Preise für Diesel bei über 2 Euro pro Liter, Benzin kostet im Schnitt 1,71 Euro. Unsere Analyse zeigt: #E-Autos sind nicht nur klimaschonender, sondern auch die günstigere Technologie. 1/

1 week ago 17 6 1 0
Mineralölkonzerne erhöhen Aufschläge drastisch. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt einen Vergleich der Benzin- und Dieselpreise zu Vorperioden. Zu sehen sind die einzelnen Preisbestandteile: Rohöl, Aufschlag, Steuern.

Mineralölkonzerne erhöhen Aufschläge drastisch. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt einen Vergleich der Benzin- und Dieselpreise zu Vorperioden. Zu sehen sind die einzelnen Preisbestandteile: Rohöl, Aufschlag, Steuern.

Die #OMV kippt die #Spritpreisbremse, indem sie den beschlossenen #Margendeckel auf 2,8 Cent halbiert. Der vermeintliche Grund: zu wenig Gewinn und ein drohendes Versorgungsrisiko. Dabei sind die Gewinnspannen der Raffinerien so hoch wie schon lange nicht mehr – trotz Margendeckel. 1/

1 week ago 26 13 1 1
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Armin Thurnher findet klare Worte zu Felbermayrs unpassender Wortwahl in der Pressestunde. Die lässt tief in seine libertäre Ideologie blicken - weit weg vom "neutralen Wirtschaftsforscher". Gestützt von wirtschaftsliberaler Politik & Medien kann er sich sprachliche Entgleisungen gefahrlos erlauben.

1 week ago 54 29 3 3
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Mehr Teilzeit heißt nicht weniger Arbeit Heute arbeiten deutlich mehr Menschen in Teilzeit als noch vor 20 Jahren. Der Anstieg der Teilzeitquote erklärt sich vor allem durch eine gestiegene Erwerbsbeteiligung: Menschen, die früher gar nicht ...

Teilzeitfakten statt Teilzeitmythen: Die steigende Teilzeitquote führt dazu, dass insgesamt und durchschnittlich mehr gearbeitet wird. Wie kann das sein?

Viele Menschen sind in Teilzeit erwerbstätig, die es sonst gar nicht wären.

www.awblog.at/Arbeit/Mehr-...

1 week ago 43 21 1 3
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Man fragt sich, in welcher Parallelgesellschaft manche Ökonomen leben. Einem Paketboten, der 12 Stunden am Tag unter Zeitdruck hackelt, wollen sie Abschläge für die Pension erhöhen, wenn er körperlich nicht mehr kann. Aber ein Superreicher im Jet-Set Leben werde "ausgebeutet", weil er Steuern zahlt.

1 week ago 67 20 6 3

Leider immer noch aktuell: Unsere Studie zur Verteilung der Inflationsbelastung. Niedrige Einkommen und Mieter:innen bekommen die Teuerung stärker zu spüren.

1 week ago 10 5 0 0
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Energiekrise: EU-Länder senken Steuern, sparen aber kaum Energie - Momentum Institut Trotz der angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran bleibt die Lage auf den Energiemärkten angespannt. Ob die Waffenruhe hält, ist ungewiss, ebenso die weitere Entwicklung. Die Zerstörung iranischer Infrastruktur verschärft die Unsicherheit zusätzlich. Hohe Energiepreise dürften daher noch länger bestehen bleiben.

Mehr Infos gibt es auf unserer Website: www.momentum-institut.at/news/energie...
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1 week ago 6 0 0 0

Die Preiseingriffe der Regierung lindern die Symptome, lösen aber nicht das Problem der drohenden Versorgungskrise. Das Momentum Institut empfiehlt daher eine breitere Strategie: niedrigere #Tempolimits, Ausbau und Verbilligung #öffentlicher Verkehrsmittel, verbindliche #Energiesparprogramme. 5/

1 week ago 6 0 1 0

Dabei zeigen einzelne Länder, dass es auch anders geht: Litauen vergünstigt den öffentlichen Verkehr und halbiert Bahnticketpreise. Griechenland unterstützt Haushalte mit niedrigen und mittleren Einkommen mit bis zu 60 Euro für Treibstoff. Irland fördert gezielt vulnerable Gruppen. 4/

1 week ago 7 2 1 0

Deutlich seltener sind Maßnahmen, die den #Energieverbrauch senken: Nur 20 Staaten rufen aktiv zum Energiesparen auf. Einziges EU-Land: Spanien. 7 Länder rationieren Treibstoff, in der EU nur Slowakei und Slowenien. Die EU reagiert vor allem mit Preisinterventionen, nicht mit Verbrauchsreduktion. 3/

1 week ago 9 1 1 0

28 Länder reagierten mit #Steuersenkungen auf Energie. So auch Österreich & 10 EU-Staaten (IE, IT, HR, LV, PL, PT, SE, SI, ES, CZ). Zudem gilt eine Margenbeschränkung – ein faktischer Treibstoff-Preisdeckel. Insgesamt nutzen 13 Länder solche Instrumente, darunter 5 EU-Länder (GR, HR, PL, CZ, HU). 2/

1 week ago 5 0 1 0
Verhaltene Reaktionen der EU-Länder auf die Energiekrise. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die bisher gesetzten staatlichen Maßnahmen zur Energieeinsparung und Verbraucherunterstützung. Die am häufigsten gesetzte Maßnahme sind niedrigere Energiesteuern. 28 Länder haben damit auf die Preissprünge reagiert, darunter auch Österreich und zehn weitere EU-Länder.

Verhaltene Reaktionen der EU-Länder auf die Energiekrise. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die bisher gesetzten staatlichen Maßnahmen zur Energieeinsparung und Verbraucherunterstützung. Die am häufigsten gesetzte Maßnahme sind niedrigere Energiesteuern. 28 Länder haben damit auf die Preissprünge reagiert, darunter auch Österreich und zehn weitere EU-Länder.

Ob die Waffenruhe zwischen USA & Iran hält, ist ungewiss. Die Lage auf den Energiemärkten bleibt angespannt. Hohe #Energiepreise dürften wohl noch länger anhalten. Viele Staaten haben bereits auf die #Energiekrise reagiert, doch statt den Verbrauch zu senken, setzen die meisten auf Preisdämpfung. 1/

1 week ago 16 6 1 2
Körperliche Belastung im Beruf trifft häufiger Arbeitnehmer:innen mit niedrigem Bildungsabschluss. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt den Anteil der Personen, die von der jeweiligen körperlichen Belastung betroffen sind, nach Bildungsabschluss. Beschäftigte mit Matura oder höherer Bildung berichten vor allem von einer starken Anstrengung der Augen (48 Prozent), während jene mit Pflichtschul-, Lehr- oder BMS-Abschluss vermehrt von sich wiederholenden Hand-/Armbewegungen oder vom Hantieren mit schweren Lasten betroffen sind.

Körperliche Belastung im Beruf trifft häufiger Arbeitnehmer:innen mit niedrigem Bildungsabschluss. Die Grafik des Momentum Instituts zeigt den Anteil der Personen, die von der jeweiligen körperlichen Belastung betroffen sind, nach Bildungsabschluss. Beschäftigte mit Matura oder höherer Bildung berichten vor allem von einer starken Anstrengung der Augen (48 Prozent), während jene mit Pflichtschul-, Lehr- oder BMS-Abschluss vermehrt von sich wiederholenden Hand-/Armbewegungen oder vom Hantieren mit schweren Lasten betroffen sind.

Heute ist #Weltgesundheitstag. Wir haben daher analysiert: Körperliche Belastungen im Beruf sind ungleich verteilt und treffen vor allem Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss. Gleichzeitig steigen die Krankenstände mit dem Alter deutlich an – was beim Thema #Pensionen oft ausgeblendet wird. 1/

2 weeks ago 8 3 2 0

The concentration of wealth in the hands of a few isn't just bad for our economy. It's corrosive to our democracy. When the super-rich control our political system, regular people don't have a voice. The result? The demagoguery and corruption we're seeing now.

2 weeks ago 2774 728 82 23
Ressourcenverbrauch in Österreich 3,5-mal so hoch wie vor 60 Jahren. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Anzahl der verbrauchten Erden, im Zeitverlauf von 1961 bis 2024.

Ressourcenverbrauch in Österreich 3,5-mal so hoch wie vor 60 Jahren. Diese Grafik des Momentum Instituts zeigt die Anzahl der verbrauchten Erden, im Zeitverlauf von 1961 bis 2024.

Morgen ist in Österreich Earth Overshoot Day – der österreichische Tag der #Erdüberlastung. Am 2. April haben wir so viele Ressourcen verbraucht, wie nachhaltig für das ganze Jahr verfügbar sind. Würde die gesamte Weltbevölkerung auf Österreichs Niveau leben, bräuchten wir ganze vier Planeten. 1/

3 weeks ago 9 5 1 1
Unterstützung klimaschädlicher Mobilität kommt teuer. Indirekte und direkte Subventionen klimaschädlicher Mobilität führen zu fehlenden Einnahmen und hohen Ausgaben.

Unterstützung klimaschädlicher Mobilität kommt teuer. Indirekte und direkte Subventionen klimaschädlicher Mobilität führen zu fehlenden Einnahmen und hohen Ausgaben.

Mit dem Krieg im und um den #Iran steigen in Österreich die #Ölpreise und damit auch die Kosten für Treibstoff. Die Situation zeigt einmal mehr, wie abhängig Österreich nach wie vor von #fossilen Energien ist. Trotzdem wird CO2-intensive Mobilität hierzulande weiterhin steuerlich bevorzugt. 1/

3 weeks ago 17 7 1 0
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Wie wirken sich Preisschocks bei Treibstoff, Energie und Miete auf unterschiedliche Einkommensgruppen aus? Während sich die höheren Preise an der Zapfsäule relativ breit verteilen, sollten uns die drohenden Anstiege bei Energie und den Mieten noch größere Sorgen bereiten. 1/n

3 weeks ago 15 6 1 0