Wir haben eine Woche lang jede Frage unserer Mitglieder beantwortet. Und eine war: Welches Gericht kochst du am liebsten?
Also haben wir die besten Krautreporter-Rezepte gesammelt. Brauchst du Inspiration fürs nächste Abendessen? Hier ist sie:
krautreporter.de/sinn-und-kon...
Posts by Theresa Bäuerlein
POV: Meine To-Do-Liste
krautreporter.de/gute-nachric...
E-Auto-Verkäufe im März: +66%.
Die deutsche Autoindustrie zur gleichen Zeit: Die Nachfrage fehlt, wir müssen die Ziele aufweichen.
Diese Woche passiert bei uns in der Redaktion von @krautreporter.bsky.social etwas wirklich Besonderes: Meine Kolleg:innen und ich werden jede einzelne eurer Fragen beantworten. Also wirklich: alle.
Hier kannst du uns Fragen stellen: krautreporter-magazin.typeform.com/community-w...
Gerade jetzt, wo KIs alles können, was du willst, alles wissen, was du brauchst, ist breite, „nutzlose“ Bildung so wichtig.
Sonst bist du nur der Esel, der von der Maschine geführt wird. krautreporter.de/kinder-und-...
Im Newsletter schreibe ich genauer darüber, wie sich diese Fähigkeiten im Laufe des Lebens verändern – und wie gut diese Ergebnisse tatsächlich belegt sind. steady.page/de/verstand...
Wir reden viel über das, was das Gehirn mit den Jahren verliert. Und zu wenig über das, was es gewinnt.
Es gibt also nicht einen allgemeinen Hirn- Höhepunkt in Leben, sondern verschiedene.
Das passt gut zu dem, worauf es bei solchen Missionen wie Artemis II ankommt: Nicht maximale Geschwindigkeit, sondern verlässliches Urteilsvermögen unter Druck.
Und es spricht einiges dafür, dass manche wichtigen kognitiven Fähigkeiten eher später besonders stark werden. Zum Beispiel:
– Einordnen statt nur reagieren
– Prioritäten setzen
– Widersprüche aushalten
– entscheiden, wann man an etwas festhält und wann man loslässt
Die höchsten Werte liegen in der Lebensmitte, etwa zwischen 45 und 50.
Wichtig: Das basiert auf Selbstangaben, nicht auf Labormessungen.
Aber es passt zu einem breiteren Befund: Einige kognitive „Peaks“ liegen später, als wir lange angenommen haben.
Aber andere Fähigkeiten folgen einem anderen Verlauf.
Zum Beispiel bei mentaler Flexibilität im Alltag. Da zählen Fragen wie:
Wie gut komme ich mit Veränderungen zurecht?
Wie leicht kann ich meine Perspektive anpassen?
Eine Studie von 2024 zeigt hier eine U-Kurve.
Klassische Tests, die Gehirnleistung messen wollen, testen oft Geschwindigkeit oder Reaktionszeit. Diese erreichen ihren Höhepunkt in jüngeren Jahren.
Die Forschung zeigt heute:
Das Gehirn baut nicht einfach ab. Es entwickelt sich unterschiedlich, je nachdem, welche Fähigkeiten in einer Lebensphase gebraucht werden.
Manche kognitiven Peaks passieren erst um die 50 – und später.
Die Astronaut:innen der Artemis-II-Mission der NASA sind nicht jung. Sondern alle zwischen Ende 40 und 50.
Also genau in dem Alter, von dem wir gelernt haben, dass das Gehirn nachlässt. Dieses Bild ist überholt. THREAD.
Ich habe mir die Forschung dazu angesehen. Was mich am meisten überrascht hat: Entscheidend ist nicht, worüber wir nachdenken. Sondern etwas ganz anderes. Hier könnt ihr meinen ganzen Text darüber lesen: steady.page/de/verstand...
Ich gehöre zu den Menschen, die Grübeln für Tiefe halten. Die denken, dass es immer gut ist, intensiv über Probleme nachzudenken. Ablenkung habe ich als Schwäche gesehen, vielleicht sogar als Unehrlichkeit sich selbst gegenüber. Turns out: Damit lag ich richtig daneben 👇
Nutzt du Chatbots, wenn du Fragen zu deiner Gesundheit hast?
Egal, ob Ja oder Nein: Nimm dir eine Minute Zeit für meine Umfrage. Das hilft mir sehr bei meinem nächsten Text für @krautreporter.bsky.social
krautreporter-magazin.typeform.com/to/UMnxREg2
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Diese Tricks können wirklich helfen, Blackout-Momente im Alltag zu reduzieren. Mein Newsletter erklärt das heute genauer – und zeigt dir, warum diese Strategien überhaupt funktionieren.
Hier kannst du dich anmelden, um die Aufgabe mitzulesen: steady.page/de/verstand...
1. Laut aussprechen, was du tun wirst, bevor du den Raum verlässt
2. Einen größeren Plan haben. Nicht: "Ich hole mir mal ein Glas Wasser" sondern "Heute Vormittag achte ich darauf, genug zu trinken".
3. Geh zurück in den Raum, wo du die Absicht gefasst hast.
Die Forschung nennt das "Türschwellen-Amnesie." Dein Gedächtnis funktioniert wie ein Browser: Wenn du einen Raum wechselst, schließt das Gehirn die alten Tabs, um Platz für die nächste Aufgabe zu machen.
Das Problem: Manchmal schließt es zu viele Tabs. Was dagegen hilft:
🧵 Du stehst in der Küche, die Hand am Griff des Kühlschranks. Was wolltest du hier nochmal?
Diese Momente, in denen der Kopf plötzlich leer ist, kennt jeder. Du bist aber gar nicht unkonzentriert oder schusselig. Dahinter steckt ein ziemlich smartes Feature des Gehirns:
Oh nein! wie kann man denn „zu viel“
lesen?!
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Genussvolles Lesen verändert also messbar, wie gut du andere Menschen verstehst. Wie das funktioniert, und was dabei noch passiert, schreibe ich morgen in meinem Newsletter. Hier anmelden: steady.page/de/verstand...
Forschende in Kanada haben untersucht, was regelmäßiges Lesen von Romanen mit Menschen macht. Das Ergebnis: Wer viel Fiktion liest, versteht andere Menschen besser. Der Effekt bleibt bestehen, auch wenn man die natürliche Empathie-Neigung herausrechnet.
Dahinter steckt ein großes Missverständnis: dass genussvolles Lesen reiner Luxus ist, den man einfach wegoptimieren kann. Tatsächlich ist es die einzige Art zu lesen, bei der das Gehirn nachweislich Empathie trainiert.
Ich habe mir angewöhnt, alles Lesen müsse zu etwas gut sein, also ein Ergebnis haben. Das ist einfach der Zeitgeist. Sonst gäbe es keinen Markt für Apps, die Bücher in 15 Minuten zusammenfassen. Oder die Option, jedes Hörbuch mit 2x Geschwindigkeit abzuspielen.