Nach meiner 2. Kreuzband Plastik (streng genommen behandlung cyclops Phänomen), wollten die mich mit Magnetfeld therapieren. Nach Schema.
Posts by Falko Fjölsviðr
Weg von der Verbrennung ist sowohl aus Kosten‑ als auch aus Gesundheits‑ und Klimaperspektive rational – aber die Story, wie wir das System drumherum bauen, ist deutlich komplexer als „PV ist billig, Problem gelöst“.
Diesel‑Skandal in rechten Narrativen: Die Idee, dass ein großer Teil der Windstrom‑Bilanz in Wahrheit Diesel sei, lässt sich mit belastbaren Quellen nicht stützen, im Kapitalismus bleibt bei Whistleblower Meldungen aber Skepsis
Wind & Öl: Windkraft ist technisch wartungsintensiv und ölhungrig in ihren Komponenten, und nicht jeder Standort spielt seine Kosten über die Lebensdauer ein – das sieht man an Rückbauten nach Förderende.
Zentral vs. dezentral: Ein großes Kernkraftwerk oder ein konventionelles Kraftwerk ist systemisch „einfacher“ einzubinden als Millionen PV‑Dächer und tausende Windräder, auch wenn deren kWh‑Preis am Zaun niedrig ist.
finanzierungsabhängig und oft teurer.
Aber: Die einfache Erzählung „Sonne schickt keine Rechnung“ blendet aus, dass wir für fluktuierende EE massiv überbauen, Netze verstärken, Speicher und Backup vorhalten müssen – das sind reale Systemkosten, die in vielen Charts fehlen.
Es gibt einzelne Whistleblower Meldungen, die für einzelne Tage größere Diesellast behaupten.
- Produktionskosten: Unsubventioniert sind PV und Onshore‑Wind heute in vielen Szenarien günstiger als neue Kohle‑ oder Gaskraftwerke, Kernkraft ist stark standort‑ und
für Frostschutz, Schmierung, Notbetrieb von Pitch‑Systemen etc.
- Der dabei verbrauchte Diesel ist im Normalbetrieb sehr klein im Verhältnis zur Jahresstromproduktion; er taucht in Ökobilanzen als kleiner Posten auf.
- Das ist kein flächendeckender Totalausfall, aber es zeigt: Nicht jede Anlage erreicht die ursprünglich geplante wirtschaftliche Lebensdauer.
Dieselbetrieb von Windkraftanlagen
- Windkraftanlagen haben in der Regel Hilfsaggregate (z. B. kleine Dieselheizungen oder -generatoren)
in denen Windparks nach Auslaufen der EEG‑Förderung in Deutschland nicht weiterbetrieben oder zurückgebaut wurden, weil sich der Weiterbetrieb bei aktuellen Marktpreisen und nötigen Repowering‑Investitionen nicht rechnete.
aber technisch relevant (mehrere hundert Liter Öl pro Turbine, regelmäßiger Wechsel).
- Dazu kommen Zugangskosten (Kräne, Servicefahrzeuge, Offshore‑Schiffe), die OPEX deutlich prägen.
Wirtschaftlichkeit und Rückbau
- Es gibt dokumentierte Fälle,
Windkraft: Öl, Wartung und Wirtschaftlichkeit
- Große Windkraftanlagen haben Getriebe, Lager, Hydraulik – alles braucht Schmieröle, Hydraulikflüssigkeiten, regelmäßige Wartung.
- Der Ölverbrauch ist im Verhältnis zur erzeugten Energie klein,
aber diese Einmalkosten sind real. Und wie sehen am Glasfaser vs Kupferausbau der 70er Jahre folgend Wie gern und zuverlässig in solche Infrastruktur investiert wird.
Viele Debatten vergleichen „PV‑Gestehungskosten“ mit „Kernkraft‑Gestehungskosten“ und blenden aus, dass wir bei hoher EE‑Quote Netze, Speicher und Backup einmal massiv hochziehen müssen – danach läuft es auch stabil,
Netze und Systemführung sind vergleichsweise simpel.
- Bei PV ist es ähnlich im Prinzip (hohe Einmalinvestition, dann niedrige Grenzkosten), aber eben verteilt über Millionen Dächer und Felder – die Systemintegration ist der Kostentreiber, nicht das einzelne Modul.
- Koordination: Dezentralität heißt auch mehr Aufwand für Prognosen, Bilanzkreise, Redispatch, Engpassmanagement.
Zentral vs. dezentral
- Ein neues Kernkraftwerk ist brutal teuer im Bau, aber wenn es einmal läuft, liefert es jahrzehntelang relativ konstant Strom aus einem Punkt –
- Regelenergie & Backup: Je mehr fluktuierende Einspeisung (PV/Wind), desto mehr Bedarf an flexiblen Kraftwerken, Speichern oderLastmanagement, um die Residuallast zu decken. Diese Kosten tauchen in vielen „PV ist am billigsten“-Grafiken nicht auf.
Systemkosten und dezentrale Erzeugung
Warum dezentrale EE teurer im System sein können
- Netzausbau: Viele kleine Einspeisepunkte in der Fläche bedeuten mehr Leitungen, mehr Trafostationen, mehr Schutztechnik. Das ist volkswirtschaftlich sinnvoll, aber eben nicht kostenlos.
Das drückt zwar nicht automatisch den LCOE nach oben (weil Brennstoffkosten wegfallen), aber es verschiebt die Kostenstruktur: viel CAPEX, wenig OPEX, und die Systemseite (Netze, Speicher, Backup) wird dominant.
Mehrfaches an installierter Leistung – und entsprechend mehr Module, Flächen, Wechselrichter, Anschlussleistung.
Mittel (Kapazitätsfaktor), weil sie nur tagsüber und wetterabhängig produziert.
- Ein Kernkraftwerk oder ein gut geführtes Gas‑/Kohlekraftwerk kommt auf 70–90 % Kapazitätsfaktor.
- Um dieselbe Jahresarbeit zu liefern, brauchst du bei PV also ein
Wechselrichter müssen meist früher getauscht werden.
- Die „Rechnung“ kommt also als hohe Einmalinvestition plus laufende Wartung, verteilt auf 25–30 Jahre.
Kapazitätsfaktor und Überbau
- Eine 1 MW‑PV‑Anlage in Mitteleuropa liefert im Jahr eher 10–20 % ihrer Nennleistung im
Wichtig: Das sind Erzeugungskosten am Kraftwerkszaun, ohne Systemkosten (Netze, Speicher, Reserveleistung).
Warum „Die Sonne schickt keine Rechnung“ zu kurz greift
Investition und Lebensdauer
- PV‑Module: typische technische Lebensdauer 25–30 Jahre, mit Degradation (z. B. 0,3–0,8 %/Jahr).
Für Deutschland zeigt Fraunhofer ISE (2024) ähnliche Relationen: Neue PV‑Freifläche und Onshore‑Wind liegen im Bereich von grob 40–80 €/MWh, neue fossile Kraftwerke und Kernkraft (hypothetisch) tendenziell höher.
- Kohle: ca. 70–150 $/MWh (inkl. CAPEX, OPEX, Brennstoff)
- Kernenergie (neue Projekte in OECD): meist 90–200 $/MWh, je nach Baukosten und Finanzierung
- Solar PV, Utility‑Scale: ca. 25–90 $/MWh (Lazard, unsubsidized)
- Onshore‑Wind: ca. 30–75 $/MWh (Lazard, unsubsidized)
- Offshore‑Wind: ca. 70–140 $/MWh (Lazard, unsubsidized)
- Gas (CCGT): ca. 45–110 $/MWh (stark abhängig von Brennstoffpreis)
Vollkosten über die Lebensdauer, geteilt durch die erzeugten MWh, ohne direkte Subventionen.
Aktuelle, halbwegs robuste Größenordnungen (neue Anlagen, internationaler Mix, grob gerundet):
aber auch dafür gibt es realwirtschaftliche (polemisch verkürzt: würde es sich nicht rechnen, würde das kein kapitalistisches System fördern).
Produktionskosten je Energieträger ohne Förderung
Wenn man halbwegs fair vergleichen will, landet man bei der Levelized Cost of Electricity (LCOE):
Bei allem, das jetzt kommt, ich bin immer noch pro EE, ich möchte nur darauf hinaus, dass die Rechnung nicht ganz so einfach. Man mag sich vielleicht manchmal die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, warum "die im Ausland" noch so viel auf Fossil und Kernenergie setzen,
Ich sag doch, dass die inkompetenten von Union und AFD das Thema unsachlich nur als Anti-Die Grünen nutzen. Dass auch deswegen eine sachliche Debatte öffentlich vergiftet ist.
Aber auch unter Rot-Grün wurden neue Gaskraftwerke in Auftrag gegeben.